Programmreform: Aus BR-alpha wird ARD-alpha

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Der Bildungskanal BR-alpha steht vor seiner Aufnahme in die große ARD-Senderfamilie. Ab 28. Juni strahlt BR-alpha ein ausgeweitetes Programm unter dem neuen Sendernamen ARD-alpha aus, wie der BR gegenüber dem Medienmagazin DWDL bestätigte.

Erste Programmdaten zum aufgehübschten Kanal liegen bereits vor. Viel wird sich zunächst nicht ändern, allerdings deutet sich der geplante Umbau in ein bundesweit ausgerichtetes Programm, der nach und nach vollzogen werden soll, bereits an. So wird um 20.00 Uhr künftig die “Tagesschau” anstelle der BR-”Rundschau” zu sehen sein. Am Sonntag, 29. Juni, gibt es ab 15.00 Uhr die Sondersendung “Zum Start von ‘ARD-alpha’, die live von der Lindauer Nobelpreisträgertagung kommt. Obwohl andere ARD-Sender künftig verstärkt Programme beisteuern, soll ARD-alpha weiter allein vom BR finanziert und federführend verantwortet werden.

Bereits seit 7. Januar 1998 ist BR-alpha mit seinem Sonderstatus innerhalb der ARD-Familie auf Sendung. Gemessen an der Absicht, die Anzahl öffentlich-rechtlicher Kanäle in naher Zukunft zu reduzieren, kommt der angekündigte Ausbau des Senders recht überraschend, auch wenn bereits seit längerem darüber spekuliert worden ist. Viele Zuschauer hat der Sender zwar wahrlich nicht, aber immerhin einige kleinere Programmschätze, an denen auch in Zukunft nicht gerüttelt wird. So bleibt zum Beispiel die beste Einschlafhilfe, die das Fernsehen zu bieten hat, weiter auf Sendung: “Bob Ross – The Joy of Painting”.

Quelle: Michael Brandes/wunschliste / Bild: BR