Feb 07 2012

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BSI: Google Chrome sicherster Browser

Abgelegt 11:27 unter Internet / Netzwelt / iNet-Recht

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt in einem aktuellen Leitfaden (Anmerkung: Stand 01.02.2012) Googles Chrome als sichersten Web-Browser.

Grund für die Empfehlung des Google-Browsers sei vor allem die effiziente Nutzung der Sandbox-Technologie, die dafür sorgt, dass Betriebssystem und Browser stets voneinander getrennt seien, heißt es in dem Leitfaden. Solche Mechanismen seien in anderen Browsern lediglich schwächer implementiert oder überhaupt nicht vorhanden. Als weitere Argumente für Google Chrome wurden im Leitfaden der Auto-Update-Mechanismus und die standardmäßige Integration von Adobe Flash genannt.

Hilfreiche Tipps
Neben Empfehlungen für Browser und E-Mail-Programme (hier gibt man Thunderbird oder Windows Live Mail als Beispiele an) gibt das BSI im umfangreichen Leitfaden einige hilfreiche Hinweise. So soll man neben regelmäßigen Backups auch sensible Daten mit der Hilfe von Programmen wie TrueCrypt verschlüsseln – keine Selbstverständlichkeit. Erst vor wenigen Wochen wurde eine US-Amerikanerin per Gerichtsurteil dazu gezwungen, verschlüsselte Daten offenzulegen.

Auch soll man für die alltägliche Arbeit auf ein Konto ohne Administratorrechte zurückgreifen, sodass Schadsoftware nicht auf den Rechner gelangen kann. Für die Verwaltung von Passwörtern legt das BSI den Benutzern KeePass ans Herz. Die wohl radikalste Empfehlung: vor der Entsorgung eines alten Rechners sollte die Festplatte gründlich gelöscht oder am besten zerstört werden.

Quelle: futurezone
Auszug aus dem BSI-Leitfaden:

 

Browser

Während der Installation bzw. der ersten Inbetriebnahme von Windows 7 werden Sie zur Auswahl eines Internet-Browsers aufgefordert.

Ihr Internet-Browser ist die zentrale Komponente für die Nutzung von Angeboten im WWW und stellt somit die hauptsächliche Angriffsfläche für Cyber-Angriffe dar. Verwenden Sie daher möglichst einen Browser mit Sandbox-Technologie. Konsequent umgesetzt wird dieser Schutz gegenwärtig z.B. von Google Chrome. Vergleichbare Mechanismen sind in anderen Browsern derzeit entweder schwächer implementiert oder noch nicht vorhanden.

Durch den Einsatz von Google Chrome in Verbindung mit den anderen bereits genannten Maßnahmen können Sie das Risiko eines erfolgreichen IT-Angriffs stark reduzieren.

Ebenso vorteilhaft ist in Google Chrome die Auto-Update-Funktion, die auch den integrierten Adobe Flash Players umfasst. Dadurch wird der Adobe Flash Player stets auf dem neuesten Stand gehalten.

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

via BSI: Google Chrome sicherster Browser.

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