Archiv für die Kategorie 'Konsolen & Spiele'

Jun 07 2014

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PC-Treiber für Xbox-One-Controller veröffentlicht

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PC-Treiber für Xbox One Controller veröffentlicht

Microsoft hat die Treiber veröffentlicht, die es ermöglichen den Xbox One Controller auch auf Windows-PCs zu nutzen.

Wie Larry Hryb, Director of Programming bei Microsoft oder besser bekannt als Major Nelson auf seinem Blog bekannt gibt, hat Microsoft die Treiber veröffentlicht, die es erlauben, das One-Pad auch auf Windows-PCs zu verwenden. Wer nicht auf ein offizielles Windows-Update warten will, kann sich sowohl die 32-Bit-Version als auch die 64-Bit-Fassung der Treiber herunterladen.

Sämtliche Spiele, die den Xbox-360-Controller unterstützen, lassen sich somit auch mit dessen wesentlich verbesserten Nachfolger spielen. Um das One-Pad am PC verwenden zu können, ist allerdings eine Verbindung per Kabel notwendig.

Quelle: futurezone 05.06.2014

via PC-Treiber für Xbox-One-Controller veröffentlicht.

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Jun 03 2014

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England: Plus 666 Prozent bei “Wii U”-Verkäufen dank Mario Kart 8

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Plus 666 Prozent bei “Wii U”-Verkäufen dank Mario Kart 8

Die Veröffentlichung von Mario Kart 8 hat die wöchentlichen “Wii U”-Verkäufe in England um 666 Prozent nach oben schnellen lassen.

Mario Kart 8 selbst ist auf der Insel zudem das meistverkaufte Spiel seit Veröffentlichung der Wii U im November 2012, wie computerandvideogames berichtet. Auch im Vergleich zu früheren Ausgaben der Rennspiel-Serie mit Nintendos Maskottchen schlägt sich das aktuelle Spiel gut. Es ist der zweitbeste Start, den je ein Mario Kart in England hingelegt hat. In den Konsolenübergreifenden Charts liegt der Titel derzeit auf Platz zwei, hinter Watch Dogs. Pakete aus dem Rennspiel und der Wii U Konsole waren in der ersten Woche für 82 Prozent der Hardware-Verkäufe verantwortlich. Nintendo hofft, mit dem Kulttitel die Kehrtwende für die Wii U zu schaffen. Bislang waren die Verkaufszahlen eher enttäuschend.

Quelle: futurezone 03.06.2014

via England: Plus 666 Prozent bei “Wii U”-Verkäufen dank Mario Kart 8.

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Apr 30 2013

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Xbox Next: Publisher entscheidet über Online-Zwang

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Am 21. Mai wird die neue Xbox enthüllt. Bis dahin wird weiter spekuliert, ob die Konsole nur mit Internet-Anschluss funktioniert oder nicht. Ein neuer Bericht legt nun nahe, dass die Spielehersteller entscheiden können, ob die Netzanbindung verpflichtend ist.

Im Vorfeld des Starts der neuen Konsolen-Generation wird vor allem über ein Thema diskutiert: Muss das Gerät zum Spielen am Internet hängen oder nicht? Im Zuge der PlayStation 4 Präsentation wurde betont, wie sehr das Gerät durch das Internet profitiert, etwa durch automatische Updates im Hintergrund oder soziale Aspekte. Dass die Konsole auch offline funktioniert wurde erst im Nachhinein, auf Anfrage erklärt. Auch bei der kommenden Xbox steht ein Online-Zwang im Raum, über den in den vergangenen Wochen wiederholt diskutiert wurde.

Spielestudio entscheidet
Laut einem neuen Bericht von Polygon könnte Microsoft die Verantwortung nun auf die Publisher abschieben. So bietet die Konsole grundsätzlich die Möglichkeit des Always-On-Prinzips, ob es genutzt wird liegt allerdings bei den Studios. Diese können dann bestimmen, ob für DRM und Kopierschutz-Zwecke eine Verbindung aufgebaut wird und in welchem Maß.

So können Spiel ohne DRM und Online-Check ebenso auf der neuen Xbox laufen, wie Games, die einmal eine Verbindung zum Server aufbauen. Eine Variante wie etwa beim neuen SimCity, die eine permanente Internet-Verbindung vorschreibt, ist auch möglich. Sollten sich diese Insider-Informationen bestätigen, nähert sich die neue Xbox somit auch beim DRM weiter dem PC an.

Videos teilen und Fremden folgen
Abseits der Kopierschutz- und Online-Funktionalität erwähnt der Bericht auch eine Video-Funktion, wie sie die PS4 haben wird. So soll es auch bei der Xbox möglich sein, In-Game-Videos aufzunehmen und einfach über Online-Netzwerke zu teilen. Bei den sozialen Aspekten soll sich die neue Xbox zudem an Twitter orientieren, in dem man Fremden folgen kann. Des Weiteren sollen Achievements für Spiele nachträglich ausgeweitet werden können. So sollen Entwickler auch nach der Veröffentlichung eines Titels reagieren können, in dem sie die Motivation der Spieler durch neue Herausforderungen ankurbeln.

Quelle: futurezone

via Xbox Next: Publisher entscheidet über Online-Zwang.

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Mrz 13 2013

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Virtual Reality Erotikspiel für “Oculus Rift”

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Noch bevor das viel versprechende Virtual-Reality-System Oculus Rift erhältlich ist, wird auch schon ein Erotikspiel dafür angekündigt. Blickt man in die Technologie-Vergangenheit, ist das ein gutes Zeichen für Oculus Rift.

Woran merkt man, dass eine neue Technologie das Zeug hat sich durchsetzen? Wenn die Porno-Industrie sie entdeckt. Das könnte man zumindest meinen, wenn man in die technologische Vergangenheit blickt. Die Porno-Branche wählte VHS und Beta ging unter. Sexfilme erschienen auf Bluray und die HD-DVD verlor den Kampf.

Insofern ist es eine gute Nachricht für Oculus Rift, dass ein Start-up bereits an einem Erotikspiel für das Virtual-Reality-System arbeitet. Sinful Robot, angesiedelt in Irvine, Kalifornien, will die „umfassendsten, erotischen Virtual Reality Begegnungen” bieten. Was genau mit „Begegnungen” gemeint ist, lässt sich erahnen.

Für das bisher noch namenlose Spiel baut das Unternehmen nach eigenen Angaben derzeit ein „Elite Team” an 3D-Programmierern und Artists auf. Bewerbern soll die potenzielle, neue Arbeitsstelle schmackhaft gemacht werden, in dem auf viele nette Strände, Disneyland und andere, Familien-freundliche Aktivitäten in der Nähe verwiesen wird.

Oculus Rift ausprobiert
In einem Hands-On mit Oculus Rift auf der CES machte der Prototyp des Virtual Reality Systems bereits Lust auf mehr – obwohl man nur durch eine verschneite Burg gehen konnte, ganz ohne erotische Begegnungen. Etliche Größen der Spieleindustrie haben bereits ihre Unterstützung für Oculus Rift verkündet, wie John Carmack (Doom, Quake), Gabe Newell (Half-Life), Cliff Bleszinski (Gears of War) und Chris Roberts (Wing Commander, Star Citizen).

Quelle: futurezone

Hands-On: Oculus Rift ausprobiert

via Virtual Reality Erotikspiel für “Oculus Rift”.

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Mrz 13 2013

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Tierschutzorganisation PETA kritisiert Walfang in Assassin’s Creed 4

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Der neueste Teil der Videospiel-Reihe Assassin’s Creed wird von der Tierschutzorganisation PETA für Walfang-Elemente im Spiel kritisiert. Diese würden den Walfang glorifizieren. Ubisoft antwortete recht hämisch auf die Kritik.

Das Anfang März angekündigte Assassins Creed 4 muss bereits jetzt schwere Kritik einstecken. Die Tierschutzorganisation PETA äußerte sich besorgt darüber, dass das im Piraten-Szenario angesiedelte Spiel unter anderem Walfang als Spielelement beinhalten würde. Vom Schiff aus könnte laut mehreren Fachmagazinen mit Harpunen auf Wale geschossen werden.

Das sei, in Anbetracht dessen, dass diese “blutige Industrie” nach wie vor bestehe, eine Schande und würde Walfang glorifizieren. Des weiteren befürworte man Spiele, die Tiere feiern, nicht aber das Töten und Verletzen befürworten würden. Die Kritik von PETA erntete im Internet sehr viel Häme, nicht zuletzt durch die kreative Antwort von Ubisoft.

“Wir befürworten das Piraten-Leben nicht”
Ubisoft antwortete auf die Vorwürfe nicht ganz ernst auf VentureBeat. Zunächst wird betont, dass Assassin`s Creed ein fiktionales Werk sei, das nun einmal in der Goldenen Ära der Piraterie angesiedelt ist. “Wir dulden jedoch keinen illegalen Walfang, ganz genauso wie wir den Piraten-Lebensstil, der von mangelhafter Hygiene, Plündern, Schiffen entern und betrunkenen Ausschweifungen geprägt ist, nicht dulden.”

Auch auf die Kritik an Spielen, die die Jagd an Tieren thematisieren, wird eingegangen: “Selbst wenn das Spiel Walfang glorifizieren würde, würde es unserer Meinung nicht eine ganze Generation von Spielern dazu verleiten, Buckelwale in der Karibik zu jagen. Genauso wenig dürfte je ein Spieler eines Assassin`s Creed-Titels durch das Spiel einen Job als Auftragsmörder erhalten haben.”

Quelle: futurezone

via Tierschutzorganisation PETA kritisiert Walfang in Assassin’s Creed 4.

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Feb 05 2013

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Android-Spielkonsole Ouya kommt im Juni 2013

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Die durch den Crowdfunding-Dienst Kickstarter finanzierte Spielkonsole Ouya soll im Juni in den Handel kommen. US-Kunden sollen sie bei Amazon und Best Buy für 99,99 Dollar erwerben können. Vorbestellungen werden ab sofort angenommen.

Wie das Wall Street Journal berichtet, werden Controller für die Ouya-Konsole um 49,99 Dollar über den Ladentisch gehen. Die Controller sollen ein Touchpad aufweisen. Die Android-Software der Konsole steht für Entwickler offen. Diese können ihre Spiele auch mit neuer Hardware für die Konsole bereichern.

Das Projekt Ouya konnte durch seine Kickstarter-Kampagne 8,5 Millionen Dollar auftreiben. Laut Ouya-CEO Julie Uhrman sind bereits 68.000 Vorbestellungen eingegangen.

Quelle: futurezone

via Kickstarter: Android-Konsole Ouya sammelt eine Million US-Dollar.

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Aug 31 2012

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“Pong”: Atari Arcade bringt Spiele-Klassiker in HTML5 in den Browser

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Zunächst acht bekannte Titel als Browser-Spiele umgesetzt

Los Angeles (pte013/31.08.2012/11:15) – Atari hat die Atari Arcade arcade.atari.com gestartet, die zunächst acht große Klassiker vom ersten Games-Welterfolg “Pong” bis hin zu “Centipede” in runderneuerten HTML5-Versionen direkt im Browser spielbar macht. Großer Partner ist dabei Microsoft mit dem Internet Explorer, in dem Interessenten die nicht nur optisch aufpolierten Spieleklassiker werbefrei genießen können. Freilich funktionieren die Games auch in anderen modernen Browsern.

Alt trifft neu

Die Atari Arcade hat ein wenig etwas von einem Treffen der Generationen: Der Spielepublisher feiert sein 40-jähriges Jubiläum – der “Pong”-Ball ist erstmals 1972 noch sehr einfarbig über die Bildschirme geflimmert – während der Internet Explorer in Kürze mit dem Launch von Windows 8 in Version 10 durchstartet. Die Atari Arcade zelebriert dies und soll auch die Zusammenarbeit von Atari und Microsoft stärken, so Atari-CEO Jim Wilson. “Das passt zu unserer aktuellen digitalen Strategie, es macht es einfacher für Gamer rund um die Welt auf unsere berühmten Franchises zuzugreifen, dank der Stärke und Flexibilität von HTML5.”

Die Grafik der Neuauflagen ist ein wenig aufgefrischt, was beispielsweise bei “Lunar Lander” deutlicher ausfällt als beim sehr altmodisch anmutenden “Asteroids”, bietet aber stets Retro-Feeling. Am klassischen Gameplay ändert sich nichts. Wo es angemessen erscheint, gibt es wie bei “Missile Command” auch Mehrspieler-Modi. Da merkt man schnell die moderne Zeit dank Online-Duellen. Auch Neuerungen wie Online-Leaderboards, die gerade in Einzelspieeler-Titel wie “Super Breakout” die Highscore-Jagd befriedigender machen, oder Facebook-Anbindung unterstreichen, dass die Atari-Klassiker technologisch im Jahr 2012 angekommen sind. Dazu zählt selbstverständlich auch, dass einige Titel wie “Pong” neben der klassischen Keyboard- auch eine Maus-Steuerung unterstützen.

HTML5-Wettrüsten

Atari buhlt mit seiner neuen Plattform auch um Entwickler, denen der Publisher mit CreateJS eine Suite an Werkzeugen bietet, um mittels HTML5 Spiele umzusetzen, die quer über Geräte und Browser funktionieren. Das ist kein Wunder, heizt das HTML5-Rennen im Games-Bereich doch zunehmend auf. So hat das Start-up Goko erst vor rund zwei Wochen eine HTML5-Games-Plattform präsentiert, während Google und Electronic Arts im Juni mit der Arbeit am HTML5-Browserspiel “Strike Force” aufhorchen ließen.

Quelle: pressetext.com

via “Pong”: Atari Arcade bringt Spiele-Klassiker in HTML5 in den Browser.

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Aug 27 2012

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Game-Firma Zynga laufen die Mitarbeiter davon

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Auch der Aktienkurs des Facebook-Partners sieht nicht gut aus

Die schlechten Zeichen mehren sich: Beim einstigen Game-Star Zynga, der mit Titeln wie FarmVille Millionen Facebook-Nutzer für sich gewinnen konnte, herrscht offensichtlich Untergangsstimmung. Wie Ars Technica berichtet, haben in den vergangenen Tagen und Wochen gleich vier Top-Manager die Firma verlassen.

CityVille-Leiter Alan Patmore ist zur Firma Kixeye gewechselt, Mafia-Wars-2-Manager Erik Bethke ist ebenfalls gegangen, genauso wie Vizepräsident Ya-Bing Chu und COO John Schappert nicht mehr dabei sind. Dass in so kurzer Zeit gleich vier wichtige Mitarbeiter Zynga verlassen, wird in der Branche sehr negativ für die Zukunft des Facebook-Game-Machers gesehen.

Auch finanztechnisch steht es nicht gut um Marc Pincus` Firma: Seit dem Börsengang hat das Papier um 70 Prozent an Wert verloren und hält derzeit bei nur mehr etwa 3 Dollar pro Aktie. So wird bereits spekuliert, dass Zynga reif für eine Übernahme wäre – Amazon mit seinen jüngsten Ambitionen im Game-Bereich wurde bereits als möglicher Käufer ins Spiel gebracht.

Pincus sagte in der Vergangenheit mehrmals, seine Firma niemals verkaufen zu wollen. Spannend wird sein, ob Zynga demnächst an die einstigen Erfolge anschließen und den Aktienkurs wieder noch oben zeigen lassen kann.

Quelle: futurezone

via Game-Firma Zynga laufen die Mitarbeiter davon.

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Aug 15 2012

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Ouya-Konsole geht in Produktion, Spiele fehlen

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Die Finanzierungsphase der Android-Konsole ist abgeschlossen, das Projekt konnte in den letzten dreißig Tagen mehr als 8,5 Millionen US-Dollar einsammeln. Doch die Euphorie ebbt bereits wieder ab, zahlreiche Spieleentwickler äußern ihre Bedenken am 99 Dollar-Gerät. Österreichische Entwickler zeigen sich abwartend.

Der Name Ouya ist derzeit in aller Munde. Das Projekt mit dem klingenden Namen ist womöglich die erste Konsole seit langer Zeit, die den großen Drei auf dem Videospielmarkt – Sony, Nintendo und Microsoft – Paroli bieten könnte. In nur 24 Stunden konnte Ouya auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter mehr als zwei Millionen US-Dollar sammeln, mittlerweile ist diese Summe bis zum Ende der 30-tägigen Finanzierungsphase auf mehr als 8,5 Millionen US-Dollar angewachsen.

Erfahrenes Team
Das ist die zweithöchste Summe aller Zeiten auf Kickstarter, nur die Pebble E-Paper Watch konnte mit knapp 10 Millionen US-Dollar noch ein besseres Ergebnis in 30 Tagen erzielen. Das gewaltige Interesse hat selbst das Team rund um Firmengründerin Julie Uhrman verwundert: “Der Überraschungseffekt dürfte geholfen haben. Wir kamen für viele aus dem Nichts und haben uns gleich mit den großen Firmen angelegt. Das hat sich zuvor noch keiner getraut.” Doch auch das Team der Ouya besteht aus keinen Unbekannten. Uhrman ist bereits seit mehr als zehn Jahren in der Spieleindustrie als Managerin tätig, das Aussehen der Ouya wurde vom renommierten Designer Yves Behar entworfen und für die Hard- und Software ist Muffi Ghadiali, der unter anderem die Entwicklung des Amazon Kindle leitete, zuständig.

Starke Konkurrenz

Der Erfolg hat aber auch recht rasch zahlreiche Kritiker auf den Plan gerufen. Viele hinterfragen die Massentauglichkeit eines einzigen Geräts auf dem ohnehin stark fragmentierten Android-Markt an. Michael Putz vom österreichischen Spieleentwickler Bongfish zweifelt gegenüber der futurezone an der Wirtschaftlichkeit der Android-Plattform: “Für uns als Entwickler zählt im Endeffekt die erreichbare Zielgruppe und deren Bereitschaft für Spielesoftware zu zahlen. Speziell bei der Monetarisierung glänzt Android als Plattform noch nicht wirklich, jedoch werden wir Ouya sicher im Auge behalten.” Derzeit haben sich knapp 52.000 Personen eine Ouya gesichert, im März 2013 soll eine Charge von 80.000 Stück ausgeliefert werden. Verglichen mit der Konkurrenz wie der Wii, die bislang 96 Millionen Stück absetzen konnte, ein eher kleiner Markt.

Doch auch hier darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, da Nintendo ein ungleich höheres Marketing-Budget hat und auch auf anderen Vertriebswegen seine Konsole verkauft hat. “Es ist an der Zeit, dass wir uns für neue Ideen öffnen und den klassischen Konsolenmarkt neu definieren”, sagte Uhrman in einem Interview mit dem Forbes Magazine. Das könnte ihr mit der Ouya durchaus gelingen, denn im Gegensatz zu den großen Herstellern, die unzählige Millionen in die Entwicklung einer Konsole investieren, baut ihr Konzept auf offenen Standards und frei verfügbaren Hardware-Modulen, die sogar austauschbar sein sollen, auf.

“Jeder ist ein Konkurrent”
Mark Kern, ein ehemaliger Blizzard-Entwickler, hofft, dass mit der Ouya wieder Innovation in die Spielebranche zurückkehrt: “Um derzeit aus der Masse herauszustechen, muss man ebenso viel in das Marketing wie in die Entwicklung investieren. Das ist kein zukunftsfähiges Modell.” Auch Martin Pichlmair des österreichischen Indie-Entwicklers Broken Rules schöpft Hoffnung aus der neuen Konsole: “Es zeigt sich mit diesem Gerät erneut dass das Gatekeeper-Prinzip und damit das Monopol der großen Konsolenhersteller im Wohnzimmer nicht zu halten sein wird.” Bereits mit dem Boom der mobilen Plattformen hat sich eine ähnliche Entwicklung gezeigt und vor allem Nintendo, das den Handheld-Spielemarkt beherrschte, unter starken Druck gesetzt.

Als hätte sich die oft als “Videospiel-Veteranin” bezeichnete Uhrman nicht bereits mit Sony, Nintendo und Microsoft genug Feinde geschaffen, so holt sie im Interview nochmals zum Rundumschlag aus: “Jeder, der um die Zeit eines Konsumenten wetteifert, ist ein Konkurrent.” Für den Start hat Ouya bereits früh zahlreiche Kooperationen angekündigt, unter anderem mit dem Cloudgaming-Dienst Onlive sowie dem Musikvideoanbieter Vevo. Das wichtigste Gut fehlt allerdings noch: Spiele. Harald Riegler von Sproing, dessen Firma für Ouya auf Kickstarter auch gespendet hat und besonders die Offenheit der Konsole schätzt, ist bislang der einzige Entwickler aus Österreich, der Produkte für Ouya ins Auge fasst: “Wir hoffen, mit unseren Spielen in Zukunft auch auf der Ouya-Plattform vertreten zu sein”, sagt der Firmen-Chef zur futurezone. Mit Final Fantasy III, Minecraft und Shadowgun hat Ouya schon einige Kaliber an Bord, aber für den Wettbewerb mit Sony, Microsoft und Nintendo wird es mehr benötigen.

Diese Meinung vertritt vor allem Piers Harding-Rolls, Analyst bei Screen Digest: “Ouya mag in seiner Positionierung als Spieleplattform einzigartig sein, aber es wird aufgrund seiner eingeschränkten Fähigkeiten einen harten Kampf mit internetfähigen Fernsehgeräten auszufechten haben.” Ihm zufolge werden bis 2016 mehr als 800 Millionen Fernsehgeräte mit dem Internet verbunden sein, unter anderem über Geräte wie die Ouya. Ob diese sich aber gegen die Konkurrenz durchsetzen kann, muss sich noch weisen. Auch Sony arbeitet Gerüchten zufolge an einer günstigen Variante der Playstation 3, die lediglich 150 US-Dollar kosten soll und die Ouya stark unter Druck setzen könnte.

Offen, aber ohne Google Play
Auch das Vertriebsmodell weist Schwächen auf. Die Ouya wird den Google Play Store, der derzeit mehr als 500.000 Apps zählt, nicht unterstützen. Die Spiele und Apps sollen über die eigene Plattform vertrieben werden. Doch hier gibt es recht strenge Einschränkungen von Ouya. So muss das Spiel in irgendeiner Form, sei es nur als Demoversion, kostenlos verfügbar sein und der Entwickler muss 30 Prozent seiner Umsätze an Ouya abführen. Werbung soll es keine geben, Ouya wird sich komplett über die Verkäufe der Konsole sowie den verkauften Apps finanzieren.

Ein anderes Element sorgte aber noch viel mehr für Aufsehen: Die Konsole wird vollkommen frei sein, jeder darf sie rooten oder sogar mit dem entsprechenden Werkzeug öffnen. Viele wollen aus der Ouya eine vollwertige Medienzentrale machen, denn die in der 99 Dollar-Konsole verbaute Hardware kommt sonst nur in Geräten zum Einsatz, die um ein vielfaches mehr kosten. Daher gab Ouya auch bereits sehr früh bekannt, dass man die Mediencenter-Software XBMC und Plex unterstützen werde.

Erfolgreiche Finanzierung
Nun beginnt mit dem Ende der Finanzierung die heiße Phase für das Ouya-Team. Das Rohkonzept der Android-Konsole ist fertig, doch jetzt gilt es das Feedback der Nutzer in den Prototypen einfließen zu lassen, um bis Dezember ein massentaugliches Produkt zu haben. Die zahlreichen privaten Vorbesteller dürfen ihre Ouya frühestens im März 2013 in Händen halten, in den klassischen Handel soll die Konsole früher oder später auch kommen. Gespräche dazu laufen laut Uhrman bereits.

Quelle: futurezone

via Kickstarter: Android-Konsole Ouya sammelt eine Million US-Dollar.

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Aug 15 2012

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Smartphones und Co schießen Spielekonsolen ab

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Platz 3 für Deutschland – Apps punkten mit Benutzerfreundlichkeit

Düsseldorf (pte002/15.08.2012/06:05) – Konsumenten ziehen Smartphones und Tablets portablen Spielekonsolen vor. Zu diesem Schluss kommt die Branchenerhebung “Mobile Gaming”, die das Beratungsunternehmen Deloitte.de durchgeführt hat. Die verzeichneten Zuwächse um ein Drittel in Deutschland sind auf eine verbesserte Hardware und eine einfachere Bedienung durch Apps zurückzuführen, bestätigt Klaus Böhm, Director Media bei Deloitte.

Silver Surfer spielen mit

Ursache für diese Zunahme ist einerseits die verbesserte mobile Infrastruktur Deutschlands und andererseits das mobile Breitbandinternet. Zusätzliche Vorteile gegenüber mobilen Spielekonsolen sind der Touchscreen sowie ein benutzerfreundlicher Zugriff über Apps. Die Ergebnisse der Untersuchung belegen, dass 40 Prozent der Befragten den Grund für den geminderten Gebrauch von Spielekonsolen im Download von Apps sehen. Im internationalen Vergleich gelten die USA und Frankreich mit Zunahmen von 38 und 32 Prozent als Spitzenreiter.

Während es zwischen Männern und Frauen in der Nutzung von mobilen Spielen kaum Unterschiede gibt, beträgt die Zunahme unter den 14-bis 28-Jährigen hingegen 58 Prozent. Besonders bemerkenswert ist eine Steigerung von 50 Prozent bei den 46-bis 64-Jährigen. Darüber hinaus betrachtet die Hälfte der Teilnehmer mobiles Spielen mit einer Häufigkeit von bis zu sieben Mal in der Woche als fixen Bestandteil des Alltags.

Übersichtliches Medienangebot

“Nicht nur Smartphones genießen durch ihre Benutzerfreundlichkeit weit verbreitet Akzeptanz, Konsumenten profitieren ebenfalls vom bequemen und traditionellen Medienkonsum über Tablets. Sie bieten ein übersichtliches Inhaltsangebot und ermöglichen dem Kunden somit eine transparente Medieneinsicht”, so Böhm.

Obwohl die Mobilität den Spiele-Anbietern Vorteile wie eine erhöhte Zahlungsbereitschaft der Kunden verschafft, bestehen signifikante Unterschiede zwischen den Nutzern verschiedener Betriebssysteme wie Apple und Android. Zukünftig kann eine steigende Zahlungsbereitschaft noch anspruchsvollere Spiel-Angebote ermöglichen. Vor allem die Kategorie Mobile Social Gaming und Multiplattform-Strategien werden weiterhin in den Vordergrund rücken.

Quelle: pressetext.com

via Smartphones und Co schießen Spielekonsolen ab.

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