Archiv für die Kategorie 'Internet / Netzwelt / iNet-Recht'

Apr 30 2013

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Huffington Post spricht ab Herbst 2013 deutsch

Tomorrow Focus Media als strategischer Partner – Paywall bleibt Tabu

München/Zürich (pte021/29.04.2013/11:43) – Das amerikanische Online-Medium Huffington Post http://huffingtonpost.com wird ab kommenden Herbst auch als deutsche Ausgabe erscheinen. Als strategischer Partner sitzt die Tomorrow Focus Media mit im Boot. Die Burda-Tochter wird die Vermarktung in die Hand nehmen. Die Amerikaner selbst verantworten hingegen die Technologie und das redaktionelle Konzept. Innerhalb von zwei Jahren will die deutschsprachige Ausgabe in die Gewinnzone kommen. “Der Markt ist hart umkämpft. Es wird schwer werden, ohne die Errichtung einer Paywall erfolgreich zu sein. Langfristig wird das vermutlich nur der Marktführer schaffen”, sagt Medienökonom Bernd von Rimscha von der Universität Zürich. Die Kooperation wurde heute, Montag 29.04.2013, bekannt gegeben

“Frische journalistische Stimmen”

Von Rimscha spricht das Geschäftsmodell an. Gründerin und Chefin Arianna Huffington glaubt fest an das kostenfreie Angebot von Online-Inhalten und lehnt Bezahlschranken kategorisch ab. Ihr Geld will die “Huffpo” im DACH-Raum – genauso wie in anderen Märkten – ausschließlich durch Werbeschaltungen verdienen. “Unser Ziel ist es, frische journalistische Stimmen in die deutsche Medienlandschaft zu bringen. Wenn wir das schaffen, erreichen wir unsere geschäftlichen Ziele”, so Oliver Eckert, Geschäftsführer der Tomorrow Focus Media.

Damit betritt erstmals ein großes Medium den deutschsprachigen Markt, das im Internet geboren ist und sich als reines Online-Nachrichtenportal versteht. Die strategische Ausrichtung ist äußert offensiv. Die deutsche Ausgabe soll bereits in rund drei bis vier Jahren zehn Mio. Besucher erreichen und spätestens in fünf Jahren zu den fünf größten Nachrichtenseiten gehören.

Viele Blogger, viel Content

Das Angebot der Huffpo versteht sich als Mischung zwischen Redaktion, Blogs, Videos und Social Media. Viele Blogger verfassen Geschichten für das Online-Medium ohne dafür eine Entlohung zu erhalten. Die dementsprechend große Menge an produziertem Content lockt viele Leser an, insbesondere mittels Facebook und Twitter. Eine große Reichweite ist entscheidend für hohe Werbeeinnahmen.

Nach Großbritannien, Frankreich, Kanada, Spanien und Italien ist Deutschland – gemeinsam mit Österreich und der Schweiz – nun der siebente Auslandsmarkt, in den die Huffpo expandiert. Im Mai soll die Website in Japan an den Start gehen. Die als links-liberal eingeschätzte Online-Zeitung setzt in den expandierenden Märkten auf starke Partnerschaften. In Frankreich arbeitet sie mit dem Verlagshaus “Le Monde” zusammen, in Italien mit der Gruppo Espresso (“La Repubblica”).

Quelle: pressetext.com

via Huffington Post spricht ab Herbst 2013 deutsch.

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Apr 30 2013

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Telekom-Chef weist Kritik an Drosselung zurück

Der Chef der deutschen Telekom, Rene Obermann, nimmt zu der geplanten Abschaffung der Flatrates Stellung. Er verteidigt die Datenbremse und argumentiert, dass Kunden nichts von der neuen Strategie merken werden.

Telekom -Chef Rene Obermann wehrt sich gegen Kritik an der geplanten Daten-Drosselung im Internet. In einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) verteidigte er die Pläne, berichtet der „Spiegel”. „Begriffe wie Netzneutralität und Sicherstellung von Wettbewerb” würden in der Debatte „dahingehend missbraucht, einen Flatrate-Anspruch auf unbegrenztes Datenvolumen im Internet zu zementieren”, zitiert das Magazin aus Obermanns Brief. Von der vorgesehenen Preisänderung seien nur drei Prozent der Kunden betroffen. „Diese Kunden nutzen in unserem Netz zehn- bis 20-mal größere Datenmengen als ein durchschnittlicher Kunde, der 15 bis 20 Gigabyte pro Monat verbraucht.”

Nur ein geringer Prozentsatz betroffen
Telekom-Marketingchef Michael Hagspihl sprang Obermann im „Focus” bei. „Wenn wir die Volumenbegrenzung einführen, werden die meisten Kunden davon nichts bemerken.” Investitionen in den Breitbandausbau seien wichtiger als immer niedrigere Preise. Obermann erklärte, es stimme nicht, dass die Telekom das eigene Fernsehangebot „Entertain” bevorzuge und Rivalen diskriminiere.

Telekom-eigene Internetdienste wie Videoload oder die Telekom-Cloud würden auf die Datenmenge angerechnet. „Entertain” sei jedoch kein „typischer Internetdienst, sondern eine von den deutschen Landesmedienanstalten durchregulierte separate Fernseh- und Medienplattform, für die unsere Kunden ein entsprechendes Zusatzentgelt bezahlen”, zitiert der „Spiegel” ihn weiter.

Politik übt weiterhin Kritik
Rösler hatte die Telekom wegen ihrer Pläne kritisiert. Das Vorhaben könnte die Gleichbehandlung von Anbietern im Internet gefährden. Ihre Position als Großaktionär der Telekom will die Regierung nach seinen Worten allerdings nicht offensiv nutzen, um auf Änderungen hinzuwirken. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) schloss sich der Kritik Röslers an und forderte im „Focus”: „Das Prinzip Netzneutralität darf nicht in Frage gestellt werden. Es darf keine Datenpakete erster und zweiter Klasse geben.” SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gesteht der Telekom in dem Magazin zwar „Pioniergewinne” für den Netzausbau zu, nicht akzeptabel seien aber „Zugangsbeschränkungen nur für die Wettbewerber der Telekom”.

Konkurrenz plant nichts Vergleichbares
Die Konkurrenz grenzt sich von der Telekom ab und will ihr Modell großteils nicht übernehmen. Der in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg aktive Kabelnetzbetreiber Unitymedia plant nach Aussagen einer Sprecherin keine Begrenzung der Internet-Nutzung. Ebenso hält es Vodafone. Ein Sprecher von O2 hatte gesagt, der Schritt der Telekom sei aus Branchensicht angesichts der rapide steigenden Datenmengen nachvollziehbar. „Sollten wir so etwas einführen, würden wir das rechtzeitig ankündigen.” Der DSL-Anbieter bremse seine Kunden derzeit aber nicht aus.

Quelle: futurezone

via Bundesregierung warnt vor Datenbremse bei Dt. Telekom.

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Apr 30 2013

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Österreichische Nationalbibliothek stellt 100.000 Bücher zum kostenlosen Abruf online

Österreichische Nationalbibliothek stellt 100.000 Bücher zum kostenlosen Abruf online

Die erste Tranche des Google-Digitalisierungsprojekts ist nun im Internet verfügbar. Das Projekt läuft seit dem Jahr 2010, insgesamt sollen dabei rund 600.000 urheberrechtsfreie Werke digitalisiert werden.

In dem Projekt Austrian Books Online, einer Public-Private-Partnership der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) mit Google, werden seit 2010 urheberrechtsfreie Werke der ÖNB digitalisiert. Nun sind die ersten 100.000 Bücher online gegangen. Sie können über den Online-Katalog der Bibliothek kostenlos aufgerufen, online gelesen, im Volltext durchsucht und vollständig herunterladen werden. Auch die Anbindung an das Web 2.0 sei gegeben: Jede Seite kann direkt auf Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken gepostet werden. Ein eigenes Hilfe-Menü unterstützt bei technischen Fragen.

Generaldirektorin Johanna Rachinger feiert dies heute in einer Aussendung als „Meilenstein in der Demokratisierung des Wissens und in der Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek”.

Mehr als 20 ÖNB-Mitarbeiter seien derzeit ausschließlich für Austrian Books Online eingesetzt, 50 weitere als Experten eingebunden. Insgesamt sollen rund 600.000 Werke mit rund 200 Millionen Seiten digitalisiert werden, darunter rund 200.000 Bände des Prunksaals sowie die mehr als 100.000 Bände umfassende Fideikommissbibliothek, der ehemaligen Privatbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen.

Quelle: futurezone

via Österreichische Nationalbibliothek stellt 100.000 Bücher zum kostenlosen Abruf online.

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Apr 30 2013

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20 Jahre Internet: CERN erschafft erste Webseite der Welt neu

Die europäische Nuklearforschungsorganisation renoviert die Hardware und Software, mit der die erste Webseite der Welt entstand. Zum 20. Jubiläum des freien Internet soll ein maßgeblicher Teil der Internetgeschichte für künftige Generationen konserviert werden.

“Ich möchte, dass meine Kinder die Wichtigkeit dieses Punkts in der Zeit verstehen können: Das Netz ist bereits so allgegenwärtig, so normal, dass man riskiert, zu sehen, wie fundamental es sich verändert hat”, sagt Dan Noyes von der CERN Kommunikationsgruppe gegenüber der BBC. Vor allem die dezentrale Eigenschaft des frühen Netzes erscheint den Forschern erhaltenswert. Freier Ausdruck und universeller Zugang sind weitere Schlagwörter, die mit den Anfängen des Internet verknüpft sind.

Die erste Webseite der Welt, http://info.cern.ch, soll auf dem Rechner zum Laufen gebracht werden, auf dem auch Tim Berners-Lee arbeitete: Einem NeXT. Im Jahr 1991 ging die Webseite online. 1993 entschloss sich das CERN vertraglich, das Internet der Welt kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Dieses Schriftstück “ist das wertvollste Dokument in der Geschichte des World Wide Web”, sagt James Gillies, der an der Sanierung der ersten Webseite arbeitet. “Ohne dem hättest du Netz-artige Dinger, aber sie hätten Microsoft oder Apple oder Vodafone oder wem auch immer gehört. Du hättest keinen einzigen offenen Standard für alle.”

Quelle: futurezone

via 20 Jahre Internet: CERN erschafft erste Webseite der Welt neu.

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Apr 29 2013

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MoMa-Hit “Hätte, hätte, Fahrradkette” hat mittlerweile 350.000 Klicks auf Youtube

Köln, 29.04.2013 – Knapp 350.000 Internet-Nutzer haben den Satire-Song über Peer Steinbrücks Äußerung im ARD-Morgenmagazin auf Youtube bereits angeklickt. Das Musikvideo lief am 26. April im MoMa und entwickelte sich zum Hit im Netz. Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier treten als Boygroup auf, begleitet von den Backgroundsängerinnen Andrea Nahles, Manuela Schwesig und Hannelore Kraft.

Hintergrund des Songs ist ein Interview von MoMa-Moderator Sven Lorig mit Peer Steinbrück am 12. April 2013. Lorig fragte den SPD-Kanzlerkandidaten, wie es zu dem umstrittenen Wahlkampfslogan “Das WIR entscheidet” kam. Auf die Frage, warum dem SPD-Wahlkampfteam nicht aufgefallen sei, dass eine süddeutsche Leiharbeitsfirma diesen Slogan verwendet, antwortete Steinbrück: “Hätte, hätte, Fahrradkette”.

Der Spruch animierte den MoMa-Chefsatiriker Udo Eling dazu, gemeinsam mit Kollegen ein Lied zu dichten. Darin auch ein Rap der Kanzlerin Angela Merkel: “Logisch, klar, der Steinbrück wär – Immer noch mein Lieblingspeer – Wir wär’n heut noch wie Geschwister – Ich und mein Finanzminister! – Doch er hängt ja, das ist dumm, – immer mit den Sozen rum! – Peerchen, Peerchen, nimm doch hin, – du wirst niemals Kanzlerin!”

Unterstützt wurde Ehling von Grafikdesigner Klaus Wolf, Philine Eling und WDR-Kameramann Reneé Begas. Die Musik haben Till Kersting, Ralph Möske und Lars von Sebo komponiert.

Im Netz ist das Video zurzeit unter anderem auf der MoMa-Homepage, auf tagesschau.de, wdr.de, einslive.de und auf dem ARD-Youtube-Channel zu sehen. Am 26. April 2013 brachten die Tagesthemen im Ersten das launige MoMa-Video zum Ausklang in der Sendung.

Quelle: Westdeutscher Rundfunk Köln, Annette Metzinger, wdr.de

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Apr 29 2013

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dailyme TV weiter auf Erfolgskurs: TV-App erreicht über 500.000 Mobile Uniques

Berlin, 23. April 2013 – Die TV-App dailyme TV, eine Anwendung der Self-Loading Content GmbH mit Sitz in Berlin, hat sich zu einer der führenden Apps für mobiles Fernsehen in Deutschland entwickelt. Das Unternehmen steigerte seine mobile Reichweite innerhalb von zwei Jahren von 20.000 auf über eine halbe Million Mobile Uniques mit mehr als 9,2 Millionen Videoviews. Das umfangreiche Content-Portfolio überzeugt die mobilen Zuschauer durch attraktive Premium-Inhalte der großen TV Sender. Nach eigenen Angaben schauten dailyme-Zuschauer im März insgesamt über 181 Jahre Videoinhalte in der App.

Jonathan Dähne, Geschäftsführer der Self-Loading Content GmbH ist vom weiteren Wachstum und der Attraktivität des Angebots für Zuschauer und Werbekunden überzeugt: „Durch das rasante Wachstum unserer Zuschauer gehe ich davon aus, dass wir mittlerweile Deutschlands reichweitenstärkste TV-App geworden sind. Sehr spannend sowohl für Werbekunden als auch Content-Partner. Auch die überdurchschnittlich guten Bewertungen der Zuschauer in den App-Stores von 4,5 Sternen geben unserem einzigartigen Mobile TV Ansatz Recht: Das Bedürfnis unser Gesellschaft nach Mobilität und Freiheit auch in der TV-Unterhaltung wird durch dailyme perfekt bedient.“

Das TV-Programm von dailyme umfasst neben zahlreichen hochwertigen Serien, Shows und kompletten Spielfilmen in voller Länge auch Nachrichten, Dokus, Wissensmagazine oder Kindersendungen. So findet jede Zielgruppe, ob jung oder alt ihr persönliches Lieblingsprogramm. Viele der Sendungen werden durch den TV-Bezug nahezu täglich aktualisiert, so dass niemals Langeweile aufkommt und man stets gut unterhalten und informiert ist. Das Angebot wird hierbei stetig ausgebaut.

Das Besondere: Der Nutzer abonniert sich seine Lieblingssendungen in der App kostenfrei im W-LAN. Daraufhin lädt dailyme die jeweils aktuelle Folge herunter, damit diese später auch ohne Internetverbindung geguckt werden können. Die abonnierten Sendungen lassen sich daher ideal auf Reisen genießen. Und das kostenfrei, denn dailyme TV wird komplett durch Werbung finanziert. Im Gegensatz zu Streaming-Angeboten spielen Funklöcher auf der Autobahn, im Bus oder in der Bahn und das Internet-Verbot in Flugzeugen aufgrund der Offline-Verfügbarkeit somit keine Rolle mehr für den Nutzer.

An dem Unternehmen hinter der App, der Self Loading Content GmbH sind neben der bmp media investors AG, der VC-Fonds Berlin, Media-Ventures, Software & Support Media GmbH, F-Consult GmbH, der ERP-Startfonds der KfW, die YOC AG und das Gründerteam beteiligt.

Über dailyme (www.dailyme.de): dailyme ist Fernsehen immer und überall: Die kostenlose TV-App von dailyme gibt es im iTunes Store, Google Play und Windows Phone Marketplace. In der App wählst Du aus einem großen Angebot an Premium TV-Sendungen und Online-Formaten Dein individuelles Wunschprogramm aus und lädst dieses kostenfrei auf Dein Smartphone, iPad oder Android-Tablet. Die Sendungen Deiner Wahl werden direkt und automatisch auf Dein Gerät gepusht. dailyme erreicht über eine halbe Million Unique Mobile Users (UMU) in Deutschland, Österreich und der Schweiz. An dem Unternehmen hinter der App, der Self Loading Content GmbH sind neben der bmp media investors AG, der VC-Fonds Berlin, Media-Ventures, Software & Support Media GmbH, F-Consult GmbH, der ERP-Startfonds der KfW, die YOC AG und das Gründerteam beteiligt.


Quelle: dailyme Tobias Spaeing, Unternehmenskommunikation Self Loading Content GmbH, c/o pioneer communications, dailyme.de

Das Vierte plant HbbTV-Angebot
Dailyme.tv jetzt auch für BlackBerry Bold und Curve

via dailyme TV weiter auf Erfolgskurs: TV-App erreicht über 500.000 Mobile Uniques.

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Apr 29 2013

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ProSiebenSat.1 Group wertet HbbTV-Angebot um ein neues Videocenter auf

Mehr Inhalte, neue Oberfläche, doppelte Bandbreite

München, 29.04.2013 – ProSieben, SAT.1 und kabel eins ermöglichen Zuschauern kostenlos Clips ihrer Lieblingssendungen auf dem Fernseher anzusehen. Das funktioniert über die sogenannte HbbTV-Applikation, mit der sich per Knopfdruck auf die rote Taste der Fernbedienung HTML-Seiten direkt auf dem Fernsehbildschirm öffnen lassen. Das neue Videocenter der ProSiebenSat.1 Digital bietet nun Clips zu über 60 TV-Formaten in einer deutlich verbesserten Bildqualität, die auf die Nutzung am Fernseher ausgelegt ist. Damit können Zuschauer auf die Top-Formate der drei Sender zugreifen und sie am Fernseher abrufen. Die völlig neue Bedienoberfläche des Videocenters ermöglicht den Nutzern einen noch schnelleren und komfortableren Zugriff auf die über 10.000 Inhalte.

Bereits im Herbst 2011 startete die ProSiebenSat.1 Group als erste private Sendergruppe in Deutschland den HbbTV-Livebetrieb (Hybrid Broadcast Broadband Television) und zeigte damit, wie die Symbiose zwischen Fernsehen und Internet auf dem TV-Gerät umgesetzt werden kann. Im HbbTV-Angebot stehen dem Zuschauer weiterführende Informationen, Bilder und Videos zu Sendungen zur Verfügung.

Des Weiteren bieten die Sender ProSieben, SAT.1 und kabel eins folgende HbbTV-Applikationen:

- EPG mit Vorschau-Trailern zu den Primetime-Highlights
- HD-Text von ProSieben, SAT.1 und kabel eins
- Wettervorhersage von wetter.com – Votings
- Format-Applikationen zum Beispiel zu “Germany’s next Topmodel”
- Geschicklichkeitsspiele
- kundenindividuelle Werbeintegrationen

Das HbbTV-Angebot können Zuschauer nutzen, deren Hybrid-Geräte diesen Technologie-Standard unterstützen und am Internet angeschlossen sind. Mit Fernsehgeräten oder Set-Top-Boxen, die die Applikationen der ProSiebenSat.1 Group darstellen können, lässt sich das Angebot in der Tiefe nutzen. ProSiebenSat.1 Digital, das Multimedia-Unternehmen der Sendergruppe, baut die Applikationen kontinuierlich aus.

Lars Friedrichs, verantwortlich für Teletext und Hybrid TV bei ProSiebenSat.1 Digital, erklärt: “Das Videocenter ist ein zentraler Bestandteil unseres HbbTV Angebotes, der sehr gut von den Zuschauern angenommen wird. Das neue Videocenter bietet den Nutzern eine sehr bedienungsfreundliche Oberfläche, eine noch größere Auswahl und eine verbesserte Bildqualität. Das wertet unser HbbTV-Angebot noch einmal deutlich auf.”

Über HbbTV

HbbTV baut auf bereits existierenden Rundfunkstandards und Internet-Technologien auf. Durch einen so genannten “Red Button” auf der Fernbedienung lassen sich HTML-Seiten direkt auf dem Fernsehbildschirm öffnen. Die Navigation erfolgt einfach über die bestehende Fernbedienung des Displays oder der Set-Top-Box. Neben dem normalen Empfang von Fernsehprogrammen können so zahlreiche neue Dienste wie Spiele, Social Network-Integrationen, Online-Abstimmungen oder Video-on-Demand – ebenso wie programm- beziehungsweise formatbezogene Anwendungen wie HD-Text oder EPGs genutzt werden.

Quelle: Jasmin Mittenzwei, Unternehmenskommunikation, prosiebensat1.com

via ProSiebenSat.1 Group wertet HbbTV-Angebot um ein neues Videocenter auf.

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Apr 29 2013

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ARD Online ab heute in neuem Design – Ein Angebot für alle Nutzer und alle Endgeräte

Hamburg, 29.04.2013 – Die gemeinschaftlichen Onlineangebote der ARD ändern ihre Darstellungsform. ARD.de, DasErste.de, tagesschau.de, sportschau.de und boerse.ARD.de stellen auf ein responsives Design um. Dies bedeutet, dass die Struktur dieser Angebote sich ab diesem Zeitpunkt automatisch an die Endgeräte der Nutzer anpasst. Damit trägt die ARD der Tatsache Rechnung, dass die Nutzer mit unterschiedlichen Gerätetypen ins Netz gehen und insbesondere die mobile Nutzung stark zugenommen hat. Gleichzeitig wird die Darstellung der fünf Angebote unter der Dachdomain ARD.de homogener.

Mit dem responsiven Design wird die starre Standardauflösung der Seiten aufgegeben. In Zukunft passen sich die Angebote in ihrer Darstellungsform an die Bildschirmgröße des Endgeräts der Nutzer an. Dies bedeutet zum Beispiel, dass auf Smartphones die Inhalte der Übersichtsseiten auf die Kerninformationen konzentriert untereinander angeordnet werden, während bei PC und Tablets die größere Bildschirmbreite für die Präsentation der Inhalte genutzt wird. Die Angebote werden bildstärker und multimedialer, gleichzeitig werden sie in ihrer Usability und Funktionalität einheitlicher. Dies bezieht sich unter anderem auf Navigation, Ikonographie und die Präsentation von Videos und Audios.

Unter den bekannten Adressen ARD.de, DasErste.de, tagesschau.de, sportschau.de und boerse.ARD.de können dann die Angebote über alle relevanten Browser im offenen Internet auf PC, Tablets, Mini-Tablets und Smartphones genutzt werden, ohne zwischen speziell für bestimmte Betriebssysteme entwickelte Apps wechseln zu müssen. Dazu sagt der für Online in der ARD federführende Intendant des Südwestrundfunks Peter Boudgoust: “Die Nutzer erwarten zu Recht viel für ihren Rundfunkbeitrag. Wenn die Endgeräte und Ausspielwege vielfältiger werden, dann müssen wir dem Rechnung tragen. Zugleich darf die Lösung nicht zu viel kosten. Es ist wirtschaftlicher, ein Design zu entwickeln, das für möglichst viele Endgerätetypen passt, als viele Programmierungen vorzuhalten für eine stetig anwachsende Zahl unterschiedlicher Endgeräte und Betriebssysteme.”

In der Umstellungsphase am 29. April 2013 kann es unter Umständen dazu kommen, dass Angebotsteile zeitweise nicht erreichbar oder nicht jederzeit aktuell sind. Alle Redaktionen sind in dieser Phase über ihre Kontaktadressen und die Präsenzen in den Sozialen Netzwerken für die Nutzer erreichbar, um Fragen zu beantworten und Hilfestellung z.B. im Hinblick auf notwendige Aktualisierungen der Browser zu geben. Erklärseiten in allen Angeboten informieren über diese grundlegende Umstellung des Designs.

Das neue responsive Design ist eine Entwicklung der fünf gemeinschaftlichen Online-Redaktionen der ARD. Erneut gibt es Verbesserungen bei der Barrierefreiheit, sie wird mit dem Relaunch weiter ausgebaut. Alle Module sowie die Navigation wurden mit Blick auf die Anforderungen der Barrierefreiheit-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) optimiert. Die Seiten können von allen gängigen Screenreadern gelesen werden.

Der Relaunch umfasst in dieser ersten Stufe noch nicht die ARD Mediathek und Das Erste Mediathek. Die ARD hat im November 2012 aber beschlossen, auch diese Angebote zu einem späteren Zeitpunkt ins responsive Design zu überführen. Ab heute werden zunächst nur einzelne Sendungsseiten des Ersten umgestellt. Die weiteren Sendungsseiten, der elektronische Programmführer sowie einzelne Bereiche der Rubrik ARD intern (intern.ARD.de) werden sukzessive angepasst. ARD.de, DasErste.de, tagesschau.de. sportschau.de und boerse.ARD.de enthalten viele Links in die Angebote der Rundfunkanstalten der ARD. Anders als ARD Online sind diese noch nicht alle responsiv gestaltet, d.h. die verlinkten Seiten passen sich noch nicht automatisch dem Bildschirm des Nutzers an.

ARD Online erzielte im Jahr 2012 im Durchschnitt eines Monats 62,6 Mio Besuche und 306 Mio Pageimpressions.

Die Redaktionen erreichen Sie unter:

ARD.de Facebook.com/ard
Auf Twitter: @ardde

DasErste.de Facebook.com/daserste
Auf Twitter: @daserste

Tagesschau.de Facebook.com/tagesschau
Auf Twitter: @tagesschau

Sportschau.de Facebook.com/sportschau
Auf Twitter: @sportschau

Boerse.ARD.de

Quelle: NDR Norddeutscher Rundfunk, Presse und Information, ndr.de

via ARD Online ab heute in neuem Design – Ein Angebot für alle Nutzer und alle Endgeräte.

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Apr 29 2013

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tagesschau.de setzt auf stärkere Präsenz von Videos und Audios

Hamburg, 29.04.2013 – Die Website tagesschau.de ist seit Wochenbeginn gründlich überarbeitet. “Ziel der Umgestaltung war es, die audiovisuellen Inhalte zu stärken und die multimediale Qualität des Angebots in den Vordergrund zu stellen”, so Lutz Marmor, ARD-Vorsitzender und NDR Intendant, in Hamburg. “Damit hat tagesschau.de einen Schritt nachvollzogen, den die Tagesschau-App schon zum Jahresbeginn gemacht hat.” Marmor wies auf den gewachsenen Anteil von Videos und Audios bei tagesschau.de hin. Sie würden zudem prominenter platziert und mit Hilfe von Icons deutlicher präsentiert als bislang.

Marmor betonte, dass der Relaunch mit Bordmitteln durch die Online-Gemeinschaftseinrichtungen der ARD entwickelt worden ist. Der Einsatz von Finanzmitteln und Personal für tagesschau.de einschließlich der Tagesschau-App bleibe begrenzt. Auch inhaltlich sei keine Ausweitung geplant: “Die ARD wird tagesschau.de nicht zu einer Dachmarke für Politik, Börse, Sport und Vermischtes weiterentwickeln. tagesschau.de tritt auch nicht in Konkurrenz zu thematischen Vollangeboten aus Verlagen, sondern bleibt bei der klaren Ausrichtung auf Nachrichten zu relevanten, vor allem politischen Themen.”

Eine besondere Stärke von tagesschau.de bilden weiterhin die online verfügbaren Berichte der Fernseh- und Hörfunk-Korrespondenten und der Studios im In- und Ausland. Dr. Kai Gniffke, Erster Chefredakteur ARD-aktuell: “Diese Stärke stellen wir besser heraus als bisher. Die Abschriften der Berichte werden besser mit den Videos und Audios verknüpft als bislang. Kamera- oder Lautsprecher-Symbole führen mit einem Klick zu audiovisuellen Inhalten, die damit für die Nutzer viel augenfälliger und leichter zugänglich geworden sind.”

Die Seitenstruktur wird vereinfacht: Die Navigation, die bislang in eine horizontale und eine vertikale Struktur aufgeteilt war, ist nun ausschließlich horizontal angelegt. Dadurch gibt es mehr Platz beispielsweise für größere Fotos und die Verlinkung von audiovisuellen Inhalten.

Zugleich hat sich die Lesbarkeit auf den verschiedenen Endgerätetypen verbessert. “Immer mehr Menschen nutzen tagesschau.de auf ihren Handys und Tablets, also auf Geräten mit eher kleinen Displays”, so Gniffke. “Bei PCs und internetfähigen Fernsehgeräten ist die Bildschirmgröße dagegen gewachsen.” Weil Online-Angebote überall gleich gut navigierbar sein sollen, setzt tagesschau.de für seine Seiten auf das so genannte “Responsive Design”, auch “Liquid Design” genannt. Es ermöglicht eine variable Seitendarstellung, die sich automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße anpasst.

Erneut gibt es Verbesserungen bei der Barrierefreiheit: Sie wird mit dem Relaunch weiter ausgebaut. Alle Module sowie die Navigation wurden mit Blick auf die Anforderungen der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) optimiert. Die Seiten können von allen gängigen Screenreadern gelesen werden. Außerdem legt das neue Design wesentlich mehr Wert auf den Kontrast von Farbverläufen.

NDR Intendant Marmor bekräftigte das Angebot der ARD an die Verlage, tagesschau.de in Kooperationen einzubringen. Möglich seien u. a. die unentgeltliche Nutzung der “Tagesschau in 100 Sekunden” für Digitalangebote der Verlage oder die Bereitstellung von einzelnen Videos für deren Websites. “Vorstellbar ist auch die gemeinsame Arbeit an Apps, etwa zu bestimmten Großereignissen wie z. B. Bundestags- und Landtagswahlen oder Kirchentagen. Dabei könnte die ARD im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten Bewegtbilder beisteuern”, so Marmor.

tagesschau.de ist das reichweitenstärkste Telemedienangebot der ARD. 2012 zählte die Seite durchschnittlich 32,3 Millionen Abrufe pro Monat und 95,3 Millionen Pageimpressions pro Monat. Nach dem Start im Jahr 1996 wurde das äußere Erscheinungsbild der Seite zwar laufend weiterentwickelt; einen grundlegenden Relaunch gab es bislang jedoch nur einmal, im Jahr 2001.

Quelle: NDR Norddeutscher Rundfunk, Presse und Information, ndr.de

via tagesschau.de setzt auf stärkere Präsenz von Videos und Audios.

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Apr 26 2013

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“The Pirate Bay” übersiedelt nach Island

Das ehemals schwedische BitTorrent-Portal The Pirate Bay hat nun in Island seine neue Heimat gefunden. ThePirateBay.is ist ab sofort die neue Domain, nachdem man in Grönland nicht willkommen war und die frisch registrierte Domain bereits nach zwei Wochen wieder gelöscht wurde.

Die Betreiber von The Pirate Bay befürchten, dass die schwedische Domain bald nicht mehr erreichbar sein wird und von den schwedischen Behörden beschlagnahmt wird. Daher begaben sie sich auf die Suche nach einer neuen Heimat. Diese ist nun scheinbar mit Island gefunden, nachdem Grönland, obwohl das Land autonom ist, das BitTorrent-Portal ablehnte. Der dortige Domain-Name-Registrar bezog sich auf eine Entscheidung eines dänischen Gerichts, wonach das BitTorrent-Portal als “illegal” erklärt wurde. Thepiratebay.gl und piratebay.gl waren als Folge nicht mehr erreichbar.

Die neue Domain ist ThePirateBay.is. Der neue isländische Dienstleister kündigte berteits an, keinerlei Zwangsmaßnahmen zu ergreifen, außer ein Gerichturteil würde ihn dazu zwingen. Auch WikiLeaks wählte Island zwischenzeitlich als Standort für seine Website aus, so gilt Island als Verfechter der freien Meinungsäußerung. Gegenüber TorrentFreak betonte die ISNIC, dass man sicherlich nicht proaktiv .is-Domains sperren werde: „Solch eine Aktion bedürfte eines formalen Beschlusses eines isländischen Gerichts.”

Quelle: futurezone

via “The Pirate Bay” übersiedelt nach Island.

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