Archiv für die Kategorie 'Internet / Netzwelt / iNet-Recht'

Jul 08 2013

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Filehoster Mega ab sofort mit Android-App

Für Kim Dotcoms Filehosting-Dienst wurde am Donnerstag eine offizielle Android-App veröffentlicht. iOS- und Windows-Apps für den Megaupload-Nachfolger sollen demnächst nachfolgen.

Die kostenlose Android-App Mega bietet alle grundlegenden Funktionen des Dienstes. So können die eigenen Files durchsucht, organisiert sowie Dateien hoch- und heruntergeladen werden können. Wie etwa auch bei der Konkurrenz von Dropbox können Kamerafotos automatisch in den Mega-Account hochgeladen werden.

Bereits einen Tag nach Veröffentlichung haben sich die App laut den Statistiken bei Google Play zwischen 100.000 und 500.000 User heruntergeladen. Bislang wurden von knapp 1.500 Usern Bewertungen abgegeben, von denen die überwiegende Mehrheit fünf Sterne vergeben haben.

Quelle: futurezone

via Filehoster Mega ab sofort mit Android-App.

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Jul 08 2013

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Deutschland: Klagen wegen Internet-Drosselung

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) will der Deutschen Telekom gerichtlich verbieten lassen, weitere starke Tempobremsen für Internet-Extremnutzer einzuführen.

Sie fordert von dem Konzern eine Unterlassungserklärung, wie ein Sprecher der VZ NRW dem Nachrichtenmagazin Focus sagte. Die Telekom soll sich darin verpflichten, drastische Geschwindigkeitskappungen nicht mehr vorzunehmen. Der Konzern unterzeichnete eine solche Erklärung laut Focus aber bislang nicht.

Tempobremse
In Österreich hat Marktführer Telekom Austria bereits Ende April eine Daten-Tempobremse ausgeschlossen. Derartige Pläne gäbe es nicht im geringsten, hieß es damals. Die Deutsche Telekom will hingegen bei Internet-Vielnutzern künftig nach Erreichen einer bestimmten Obergrenze die Übertragungsgeschwindigkeit drosseln. Eigene Angebote und jene von zahlenden Vertragspartnern sollen von der Drosselung aber ausgenommen werden. Diese Ankündigung hatte einen Proteststurm von Verbrauchern und in Teilen der Wirtschaft ausgelöst.

Grundsatzurteil gefordert
Der Sprecher der Verbraucherzentrale NRW sagte dem „Focus”, es bestehe „Wiederholungsgefahr”. Die Verbraucherschützer wollten daher „ein Grundsatzurteil, das dem Verbraucher Sicherheit verschafft”.

Quelle: futurezone

via Bundesregierung warnt vor Datenbremse bei Dt. Telekom.

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Jul 08 2013

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Suchmaschine Altavista verschwindet aus dem Netz

Am Montag (08.07.2013) wird die Suchmaschine Altavista abgeschaltet. Lange Zeit war Altavista die bekannteste Suchmaschine, verpasste jedoch nach dem Platzen der „Internet-Blase” zur Jahrtausendwende den Anschluss an Google. Nun stampft Altavista-Besitzer Yahoo die einst bekannte Suchmaschine ein.

Die Entscheidung zeigt auch, wie sehr sich das Web seit dem Start von Altavista 1995 verändert hat. Damals war der Suchanbieter ein Pionier. Während andere Suchmaschinen die bestehenden Webseiten in einem redaktionell gepflegten Katalogen und Verzeichnisdiensten sammelten, baute Altavista eine Software. Der „Super-Spider” von Altavista, der sich wie eine Spinne durchs Web bewegte, las Informationen über die Seiten im Web aus und erfasste sie in einem Index.

Die Firma hinter Altavista, die Digital Equipment Corporation (DEC), sah den Suchdienst als Schaufenster für die Rechenleistung der eigenen Computer. Dank der Server von DEC sei Altavista schneller als die Konkurrenz, erklärte die Firma zum Start. Die Such-Algorithmen erfassten blitzschnell Inhalte und erlaubten so zielgerichtete Ergebnisse.

Abstieg begann 1998
Doch dann kaufte der damals führende PC-Hersteller Compaq 1998 den Hersteller von Altavista, um sich stärker im Business-Markt zu positionieren. Für die Suchmaschine begann damit ein quälend langer Abstieg. Über eine Serie von Verkäufen landete Altavista 2003 schließlich bei Yahoo. Um Anschluss zu Google und anderen Anbietern zu behalten, versuchte die Seite einen Richtungswechsel: Altavista sollte ein Portal werden, dass neben der Suche auch Einkaufsangebote oder Nachrichten im Programm haben sollte. Doch Altavista fiel weiter zurück, überrundet von den Angeboten von AOL, Yahoo oder Microsoft. Bereits Anfang 2000 bezeichnete ein Analyst Altavista als „vertane Chance”. Kurze Zeit später platzte die Dotcom-Blase, ein geplanter Börsengang von Altavista wurde abgesagt.

Ironischerweise trat Google seinen Siegeszug bei der Websuche mit eben jener Strategie an, von der Altavista sich abgewendet hatte. Anstelle einer bunten Portal-Seite voller Informationen stellte Google die Suchfunktion ins Zentrum. Inzwischen dominiert es den Markt für Websuche, in Deutschland liegt Googles Marktanteil bei mehr als 90 Prozent. Zudem schaffte es Google, mit der Internetsuche Geld zu verdienen. Das funktioniert über Werbeanzeigen, die passgenau zu den Suchanfragen verkauft werden. Mit dieser Suchmachinenwerbung macht Google immer noch einen Großteil seines Umsatzes, auch wenn der Konzern inzwischen ein Imperium aus Kartendienst, Office-Angeboten und dem Handy-Betriebssystem Android aufgebaut hat.

Änderungen von Mayer durchgesetzt
Von Google kommt auch Yahoo-Chefin Marissa Mayer. Seit ihrem Start bei Yahoo vor einem Jahr bemüht sie sich um einen Richtungswechsel. Sie kaufte mehrere Unternehmen dazu, schloss aber andere Yahoo-Produkte. In der jüngsten Kehrrunde werden neben Altavista noch 11 weitere Dienste gekappt.

Das Ende von Altavista werden die meisten Internetnutzer kaum bemerken. Denn das einst erfolgreiche Suchangebot spielt inzwischen keine Rolle mehr am Markt – ein Schicksal, das Yahoo selbst unbedingt umgehen will.

Quelle: futurezone

via Suchmaschine Altavista verschwindet aus dem Netz.

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Jul 08 2013

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Privatsphäre: Google europaweit unter Druck

Herbe Kritik in Großbritannien – Verfahren in Deutschland eingeleitet

Wilmslow/Hamburg/Paris (pte012/05.07.2013/12:30) – Google gerät aufgrund seiner mit März 2012 eingeführten Datenschutzbestimmungen europaweit immer stärker unter Druck. Das britische Information Commissioner’s Office (ICO) http://ico.org.uk übt scharfe Kritik unter anderem in Sachen Transparenz und droht mit rechtlichen Schritten, wenn der Konzern nicht nachbessert. Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) http://www.datenschutz-hamburg.de , wiederum hat bereits ein Verwaltungsverfahren eröffnet, da die Google-Richtlinien für nicht datenschutzkonform erachtet werden.

Damit sieht sich Google in Sachen Privatsphäre und Datenschutz in Europa mit einem Flächenbrand konfrontiert. Bereits im Juni gab es scharfe Kritik aus Spanien sowie Frankreich, wo staatliche Datenschutzbehörden bereits mit hohen Bußgeldern gedroht haben. Die französische Commission Nationale de l`Informatique et des Libertés (CNIL) http://cnil.fr/english hatte dabei gewarnt, dass unter anderem auch Großbritannien und Deutschland ähnlich vorgehen dürften.

Fehlende Transparenz

Kern der Kritik an Googles Datenschutzerklärung ist mangelnde Transparenz bezüglich des Umgangs mit Nutzerdaten. “Insbesondere glauben wir, dass die aktualisierte Richtlinie nicht ausreichend Information bietet, damit britische Nutzer von Googles Diensten verstehen, wie ihre Daten quer über alle Produkte des Unternehmens genutzt werden”, so das ICO. Die Erstellung umfassender diensteübergreifender Nutzerprofile erachtet man auch in Hamburg als Problem, ebenso wie die fehlende Festlegung einer Speicherdauer.

“Der Nutzer muss klar darüber informiert werden, welche Daten zu welchen Zwecken Google verarbeitet”, betont Johannes Caspar. Er vertritt die Ansicht, dass die aktuelle Datenschutzerklärung durch zahlreiche vagen Formulierungen Google eine praktisch beliebige Datenverwendung erlaubt. Der Konzern hat bis Mitte August Zeit, auf die Vorwürfe zu reagieren, ehe das deutsche Verfahren weiter vorangetrieben wird. Das britische ICO wiederum gibt Google bis 20. September zum Nachbessern, dann könnten weitere rechtliche Schritte folgen.

Europaweite Strafandrohungen

Die scharfe Kritik auf Großbritannien und in Deutschland darf Google freilich nicht überraschen, kommt sie doch nach ähnlichen Vorwürfen aus Spanien und Frankreich nicht unerwartet. Die französische CNIL hatte Google bereits am 20. Juni aufgefordert, seine Datenschutzrichtlinien klarer zu gestalten und beispielsweise vom unbegrenzten Verknüpfen von Nutzerdaten abzusehen, um so französischen Datenschutzbestimmungen zu genügen. Drei Monate hat Google dazu Zeit, sonst droht ein Bußgeld von bis zu 150.000 Euro.

Auch seitens der spanische Agencia Española de Protección de Datos http://agpd.es kam es im Juni zur Strafandrohung, sollte Google bei der Datenschutzrichtlinie nicht nachbessern. Zudem hat die CNIL betont, dass ähnliche Schritte in weiteren europäischen Ländern zu erwarten sind. Neben britischen und deutschen Datenschützen stellen demnach auch entsprechende Stellen in Italien und den Niederlanden bereits Untersuchungen an und könnten ebenfalls ein formalrechtliches Vorgehen beschließen.

Quelle: pressetext.com

via Privatsphäre: Google europaweit unter Druck.

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Mai 14 2013

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SimulTV ermöglicht kollektives Fernsehen

Räumlich getrennte Personen können sich über Inhalte austauschen

Columbus (pte003/13.05.2013/06:10) – SimulTV http://simultv.com ist ein neuer Service, der geografisch getrennte Personen miteinander fernsehen lässt. Er kombiniert gestreamte Videos oder Inhalte on Demand, Facebook und Twitter mit einer Video-Chat-Funktion. SimulTV wird als virtuelles Wohnzimmer bezeichnet, das es ermöglicht, neben Freunden und Verwandten weltweit zu “sitzen”. Der Nutzer entscheidet über den gewünschten Fernseh-Inhalt und lädt zusätzliche Personen, ähnlich eines Lesezirkels, zu der Runde ein. Derzeit können bis zu vier Personen an dem Webcam-Service teilnehmen, der als “picture-in-picture” funktioniert.

Handy-Telefonate werden obsolet

Die Nutzer können neben dem Fernsehen Kommentare auf Twitter und Facebook veröffentlichen sowie die TV-Beiträge bewerten und Favoriten festlegen. Der Gründer von SimulTV, Steve Turner, möchte damit die Handy-Telefonate über bestimmte Inhalte und somit das störende Smartphone am Ohr vermeiden und voneinander getrennte Personen verbinden.

Derzeit ist der Dienst weltweit frei und offen für Tester in der Beta-Phase, die ihr Feedback dazu abgeben können. Um mitzumachen, müssen sich Interessenten lediglich auf der Homepage für den Gratis-Test registrieren.

Globale und themenspezifische Sender

Im Juni 2013 geht SimulTV offiziell online, wobei noch weitere Inhalte zur Verfügung gestellt werden – auch welche vom Unternehmen selbst. Nach der kostenlosen Phase müssen die Nutzer je nach Paket jedoch eine Gebühr zwischen umgerechnet vier bis 15 Euro zahlen. Bis Juni werden bis zu 40 Sender offen sein und über 100 im Juli.

Weiter gibt es neben amerikanischen, chinesischen und anderen ausländischen Sendern, auch themenspezifische wie beispielsweise religiöse Channels. Zudem können rund 5.000 On-Demand-Inhalte erworben werden.

 

Quelle: pressetext.com

via SimulTV ermöglicht kollektives Fernsehen.

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Mai 14 2013

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USA: “Hass-Landkarte” ortet diffamierende Tweets

Projektgruppe spürt rassistische und homophobe Inhalte auf

New York/Berlin (pte023/13.05.2013/12:08) – Eine Gruppe junger Geografen und IT-Experten hat sich der weniger schönen Seite von Twitter gewidmet und ein Tool entwickelt, das Tweets mit beleidigenden Inhalten in den USA geografisch verortet. Unter dem Namen “Geography of Hate” lassen sich diffamierende Kurznachrichten nach homophoben und rassistische Inhalten, aber auch nach Beleidigungen von Behinderten filtern und geografisch einordnen.

“Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel für die Nutzung von Big Data und die damit verbundene Auswertung und Visualisierung großer Datenmengen”, sagt Jörg Eisfeld-Reschke vom Institut für Kommunikation in sozialen Medien ikosom.de. Der Experte geht davon aus, dass in Zukunft immer öfter Projekte dieser Art realisiert werden, da einersteits immer mehr Daten zur Verfügung stehen und andererseits die Instrumente zur Visualisierung immer ausgereifter werden.

150.000 Tweets manuell geprüft

Die Gruppe nennt sich “Floating Sheep” http://floatingsheep.org und hat schon während des Präsidentschaftswahlkampfes mit einem Projekt für Aufmerksamkeit gesorgt. Dabei wurden rassistische Tweets gegen Obama aufgespürt. Die aktuelle “Hass-Landkarte” hat alle beleidigenden Tweets in den USA zwischen Juni 2012 und April 2013 eingefangen.

Dazu zählen unter anderem Kurznachrichten mit den Worten “Homo”, “Nigger”, “Dyke” (Lesbe), “Wetback” (mexikanischer Migrant) und vielen mehr. Studenten der Humboldt State University haben die dementsprechenden Tweets manuell kontrolliert, um aus dem Kontext heraus zu beurteilen, ob der jeweilige Ausdruck auch wirklich als Beleidigung angewandt wurde. Eisfeld-Reschke räumt diesem methodischen Aspekt eine große Bedeutung ein, da man sich dadurch nicht nur auf die automatisierte Auswertung von Algorithmen verlasse.

Soziografische Eigenheiten erkennbar

Die Landkarte beinhaltet insgesamt 150.000 sogenannte “geotagged tweets”. Diese hat die Gruppe in Beziehung gesetzt zu dem Gesamtbestand an abgeschickten Kurznachrichten. Dadurch ergeben sich farbliche Abstufungen und gewissermaßen Epizentren, die durch die Häufigkeit der dortigen kompromittierenden Microblogging-Aktivitäten ins Auge stechen. Die größte absolute Zahl hat Floating Sheep im kalifornischen Orange County ausgemacht. Doch aufgrund der dort sehr großen Bevölkerungsdichte fallen diese in der Relation kaum ins Gewicht.

Die Landkarte gibt einige interessante Aufschlüsse. Beispielsweise sind homophobe Kraftausdrücke insbesondere an der Westküste eine Seltenheit. Nicht zuletzt wird San Francisco immer wieder als Schwulen-Hochburg bezeichnet. Wetback – also die abfällige Bezeichnung für einen mexikanischen Einwanderer – kommt fast ausschließlich in Texas vor. Auffallend ist auch, dass generell rund um den “Bible Belt” und im mittleren Osten besonders oft Tweets mit beleidigendem Inhalt auftauchen.

Quelle: pressetext.com

via USA: “Hass-Landkarte” ortet diffamierende Tweets.

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Apr 30 2013

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Huffington Post spricht ab Herbst 2013 deutsch

Tomorrow Focus Media als strategischer Partner – Paywall bleibt Tabu

München/Zürich (pte021/29.04.2013/11:43) – Das amerikanische Online-Medium Huffington Post http://huffingtonpost.com wird ab kommenden Herbst auch als deutsche Ausgabe erscheinen. Als strategischer Partner sitzt die Tomorrow Focus Media mit im Boot. Die Burda-Tochter wird die Vermarktung in die Hand nehmen. Die Amerikaner selbst verantworten hingegen die Technologie und das redaktionelle Konzept. Innerhalb von zwei Jahren will die deutschsprachige Ausgabe in die Gewinnzone kommen. “Der Markt ist hart umkämpft. Es wird schwer werden, ohne die Errichtung einer Paywall erfolgreich zu sein. Langfristig wird das vermutlich nur der Marktführer schaffen”, sagt Medienökonom Bernd von Rimscha von der Universität Zürich. Die Kooperation wurde heute, Montag 29.04.2013, bekannt gegeben

“Frische journalistische Stimmen”

Von Rimscha spricht das Geschäftsmodell an. Gründerin und Chefin Arianna Huffington glaubt fest an das kostenfreie Angebot von Online-Inhalten und lehnt Bezahlschranken kategorisch ab. Ihr Geld will die “Huffpo” im DACH-Raum – genauso wie in anderen Märkten – ausschließlich durch Werbeschaltungen verdienen. “Unser Ziel ist es, frische journalistische Stimmen in die deutsche Medienlandschaft zu bringen. Wenn wir das schaffen, erreichen wir unsere geschäftlichen Ziele”, so Oliver Eckert, Geschäftsführer der Tomorrow Focus Media.

Damit betritt erstmals ein großes Medium den deutschsprachigen Markt, das im Internet geboren ist und sich als reines Online-Nachrichtenportal versteht. Die strategische Ausrichtung ist äußert offensiv. Die deutsche Ausgabe soll bereits in rund drei bis vier Jahren zehn Mio. Besucher erreichen und spätestens in fünf Jahren zu den fünf größten Nachrichtenseiten gehören.

Viele Blogger, viel Content

Das Angebot der Huffpo versteht sich als Mischung zwischen Redaktion, Blogs, Videos und Social Media. Viele Blogger verfassen Geschichten für das Online-Medium ohne dafür eine Entlohung zu erhalten. Die dementsprechend große Menge an produziertem Content lockt viele Leser an, insbesondere mittels Facebook und Twitter. Eine große Reichweite ist entscheidend für hohe Werbeeinnahmen.

Nach Großbritannien, Frankreich, Kanada, Spanien und Italien ist Deutschland – gemeinsam mit Österreich und der Schweiz – nun der siebente Auslandsmarkt, in den die Huffpo expandiert. Im Mai soll die Website in Japan an den Start gehen. Die als links-liberal eingeschätzte Online-Zeitung setzt in den expandierenden Märkten auf starke Partnerschaften. In Frankreich arbeitet sie mit dem Verlagshaus “Le Monde” zusammen, in Italien mit der Gruppo Espresso (“La Repubblica”).

Quelle: pressetext.com

via Huffington Post spricht ab Herbst 2013 deutsch.

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Apr 30 2013

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Telekom-Chef weist Kritik an Drosselung zurück

Der Chef der deutschen Telekom, Rene Obermann, nimmt zu der geplanten Abschaffung der Flatrates Stellung. Er verteidigt die Datenbremse und argumentiert, dass Kunden nichts von der neuen Strategie merken werden.

Telekom -Chef Rene Obermann wehrt sich gegen Kritik an der geplanten Daten-Drosselung im Internet. In einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) verteidigte er die Pläne, berichtet der „Spiegel”. „Begriffe wie Netzneutralität und Sicherstellung von Wettbewerb” würden in der Debatte „dahingehend missbraucht, einen Flatrate-Anspruch auf unbegrenztes Datenvolumen im Internet zu zementieren”, zitiert das Magazin aus Obermanns Brief. Von der vorgesehenen Preisänderung seien nur drei Prozent der Kunden betroffen. „Diese Kunden nutzen in unserem Netz zehn- bis 20-mal größere Datenmengen als ein durchschnittlicher Kunde, der 15 bis 20 Gigabyte pro Monat verbraucht.”

Nur ein geringer Prozentsatz betroffen
Telekom-Marketingchef Michael Hagspihl sprang Obermann im „Focus” bei. „Wenn wir die Volumenbegrenzung einführen, werden die meisten Kunden davon nichts bemerken.” Investitionen in den Breitbandausbau seien wichtiger als immer niedrigere Preise. Obermann erklärte, es stimme nicht, dass die Telekom das eigene Fernsehangebot „Entertain” bevorzuge und Rivalen diskriminiere.

Telekom-eigene Internetdienste wie Videoload oder die Telekom-Cloud würden auf die Datenmenge angerechnet. „Entertain” sei jedoch kein „typischer Internetdienst, sondern eine von den deutschen Landesmedienanstalten durchregulierte separate Fernseh- und Medienplattform, für die unsere Kunden ein entsprechendes Zusatzentgelt bezahlen”, zitiert der „Spiegel” ihn weiter.

Politik übt weiterhin Kritik
Rösler hatte die Telekom wegen ihrer Pläne kritisiert. Das Vorhaben könnte die Gleichbehandlung von Anbietern im Internet gefährden. Ihre Position als Großaktionär der Telekom will die Regierung nach seinen Worten allerdings nicht offensiv nutzen, um auf Änderungen hinzuwirken. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) schloss sich der Kritik Röslers an und forderte im „Focus”: „Das Prinzip Netzneutralität darf nicht in Frage gestellt werden. Es darf keine Datenpakete erster und zweiter Klasse geben.” SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gesteht der Telekom in dem Magazin zwar „Pioniergewinne” für den Netzausbau zu, nicht akzeptabel seien aber „Zugangsbeschränkungen nur für die Wettbewerber der Telekom”.

Konkurrenz plant nichts Vergleichbares
Die Konkurrenz grenzt sich von der Telekom ab und will ihr Modell großteils nicht übernehmen. Der in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg aktive Kabelnetzbetreiber Unitymedia plant nach Aussagen einer Sprecherin keine Begrenzung der Internet-Nutzung. Ebenso hält es Vodafone. Ein Sprecher von O2 hatte gesagt, der Schritt der Telekom sei aus Branchensicht angesichts der rapide steigenden Datenmengen nachvollziehbar. „Sollten wir so etwas einführen, würden wir das rechtzeitig ankündigen.” Der DSL-Anbieter bremse seine Kunden derzeit aber nicht aus.

Quelle: futurezone

via Bundesregierung warnt vor Datenbremse bei Dt. Telekom.

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Apr 30 2013

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Österreichische Nationalbibliothek stellt 100.000 Bücher zum kostenlosen Abruf online

Österreichische Nationalbibliothek stellt 100.000 Bücher zum kostenlosen Abruf online

Die erste Tranche des Google-Digitalisierungsprojekts ist nun im Internet verfügbar. Das Projekt läuft seit dem Jahr 2010, insgesamt sollen dabei rund 600.000 urheberrechtsfreie Werke digitalisiert werden.

In dem Projekt Austrian Books Online, einer Public-Private-Partnership der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) mit Google, werden seit 2010 urheberrechtsfreie Werke der ÖNB digitalisiert. Nun sind die ersten 100.000 Bücher online gegangen. Sie können über den Online-Katalog der Bibliothek kostenlos aufgerufen, online gelesen, im Volltext durchsucht und vollständig herunterladen werden. Auch die Anbindung an das Web 2.0 sei gegeben: Jede Seite kann direkt auf Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken gepostet werden. Ein eigenes Hilfe-Menü unterstützt bei technischen Fragen.

Generaldirektorin Johanna Rachinger feiert dies heute in einer Aussendung als „Meilenstein in der Demokratisierung des Wissens und in der Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek”.

Mehr als 20 ÖNB-Mitarbeiter seien derzeit ausschließlich für Austrian Books Online eingesetzt, 50 weitere als Experten eingebunden. Insgesamt sollen rund 600.000 Werke mit rund 200 Millionen Seiten digitalisiert werden, darunter rund 200.000 Bände des Prunksaals sowie die mehr als 100.000 Bände umfassende Fideikommissbibliothek, der ehemaligen Privatbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen.

Quelle: futurezone

via Österreichische Nationalbibliothek stellt 100.000 Bücher zum kostenlosen Abruf online.

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Apr 30 2013

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20 Jahre Internet: CERN erschafft erste Webseite der Welt neu

Die europäische Nuklearforschungsorganisation renoviert die Hardware und Software, mit der die erste Webseite der Welt entstand. Zum 20. Jubiläum des freien Internet soll ein maßgeblicher Teil der Internetgeschichte für künftige Generationen konserviert werden.

“Ich möchte, dass meine Kinder die Wichtigkeit dieses Punkts in der Zeit verstehen können: Das Netz ist bereits so allgegenwärtig, so normal, dass man riskiert, zu sehen, wie fundamental es sich verändert hat”, sagt Dan Noyes von der CERN Kommunikationsgruppe gegenüber der BBC. Vor allem die dezentrale Eigenschaft des frühen Netzes erscheint den Forschern erhaltenswert. Freier Ausdruck und universeller Zugang sind weitere Schlagwörter, die mit den Anfängen des Internet verknüpft sind.

Die erste Webseite der Welt, http://info.cern.ch, soll auf dem Rechner zum Laufen gebracht werden, auf dem auch Tim Berners-Lee arbeitete: Einem NeXT. Im Jahr 1991 ging die Webseite online. 1993 entschloss sich das CERN vertraglich, das Internet der Welt kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Dieses Schriftstück “ist das wertvollste Dokument in der Geschichte des World Wide Web”, sagt James Gillies, der an der Sanierung der ersten Webseite arbeitet. “Ohne dem hättest du Netz-artige Dinger, aber sie hätten Microsoft oder Apple oder Vodafone oder wem auch immer gehört. Du hättest keinen einzigen offenen Standard für alle.”

Quelle: futurezone

via 20 Jahre Internet: CERN erschafft erste Webseite der Welt neu.

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