Archiv für die Kategorie 'Internet / Netzwelt / iNet-Recht'

Jun 12 2014

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TrueCrypt in letzter überprüfter Version erhältlich

TrueCrypt in letzter überprüfter Version erhältlich

Die letzte Version der Verschlüsselungs-Software wurde vom Open Crypto Audit Project überprüft und zum Download angeboten.

Nach dem Aus für die Verschlüsselungs-Software TrueCrypt können Benutzer davon ausgehen, dass entdeckte Lücken künftig nicht mehr geschlossen werden. Ein Umstieg auf alternative Verschlüsselungsprogramme wird empfohlen. TrueCrypt-Fans haben nun aber noch eine Chance, die aktuellste Version des Programms in einer überprüften Version herunterzuladen.

Die Überprüfung wurde vom Open Crypto Audit Project vorgenommen, berichtet WinFuture. Dahinter steckt ein Team von Sicherheitsexperten, die TrueCrypt seit Längerem überprüfen. Auf der Software-Plattform GitHub steht TrueCrypt 7.1a zum Download für Windows, OS X und Linux zur Verfügung.

Quelle: futurezone 11.06.2014

via Verwirrung um Verschlüsselungs-Software TrueCrypt.

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Jun 12 2014

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Twitter fragt User nach Beziehung zueinander aus

Twitter fragt User nach Beziehung zueinander aus

Umfrage soll Vernetzungen aufzeigen – Zweck laut Experten ungewiss

San Francisco/Neu-Delhi/St. Andrä-Wördern (pte015/11.06.2014/13:17) – Twitter interessiert sich neuerdings dafür, woher man die User kennt, denen man folgt. Gemeinsam mit TNS Global http://tnsglobal.com erhebt die Mikroblogging-Plattform Daten von Nutzern, die sich zuvor bereit erklärt haben, an der Studie teilzunehmen. Laut Medianama werden fünf Kontakte vorgeschlagen und gefragt, ob man diese durch Verwandtschaft, Freundschaft, Arbeit oder Schule kennt oder ihnen folgt, weil man die Tweets entweder informativ oder lustig findet – oder weil man außerhalb von Twitter bereits ein Fan der Person ist.

Twitter attackiert Facebook

“Ich nehme an, dass diese Umfrage versucht, in einen Bereich vorzustoßen, in dem Facebook schon sehr präsent ist. Immerhin werden dort regelmäßig Zusatzfragen gestellt, zum Beispiel, wo man zur Schule gegangen ist”, so Social-Media-Experte Günter Exel http://guenterexel.com gegenüber pressetext. Laut Medianama scheint die Umfrage Teil einer größeren, internationalen Studie zu sein, durch die die Bedürfnisse der Twitter-Nutzer besser erfasst werden sollen.

“Bei Twitter sind Beziehungsdaten nicht in der DNA verankert und Twitter-Nutzer geben auch eher ungern Auskunft darüber, schließlich ist es als Informationsnetzwerk und nicht als Beziehungsnetzwerk konzipiert”, ist Exel der Meinung. Und fährt fort: “Außerdem ist bei Twitter – im Gegensatz zu Facebook und Google+ – der Account nicht so sehr an die persönliche Identität gebunden. Es gibt auch Accounts von Unternehmen oder Institutionen, die dann von mehreren Personen bedient werden.”

Nutzen der Erhebung unklar

Diese Umstände machen es schwierig, die Beziehungsdaten zu erheben. Und auch der Medianama-Autor bemängelt, dass er drei der vorgeschlagenen Personen gar nicht kannte. “Um die Daten wirklich für Marketingzwecke nutzen zu können, ist eine Tiefenkenntnis über die Beziehungsnetzwerke notwendig, die bei Facebook freiwillig erfolgt. Aber auch bei Twitter können die Interessen sehr genau nachgezeichnet werden, wenn man sich ansieht, welchen Usern eine Person folgt”, erklärt Exel.

Wofür Twitter die zusätzlichen Daten erhebt, bleibt also derzeit ungewiss. Von einer weiteren Anpassung an die Funktionsweise von Facebook, zum Beispiel durch den Graph Search, bis hin zu völlig neuen Features, bleiben alle Möglichkeiten offen. Social-Media-Experte Exel meint dazu: “Die ‘Facebookisierung’ des Social Web ist nicht nur auf Twitter beschränkt. Facebook hat da einen Standard definiert. Bei der Einbindung von Multimedia-Inhalten ist Twitter hingegen das universellere Portal – quasi das Schweizer Messer für Rich Content.”

Quelle: pressetext.com 11.06.2014

via Twitter fragt User nach Beziehung zueinander aus.

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Mai 30 2014

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Verwirrung um Verschlüsselungs-Software TrueCrypt

Verwirrung um Verschlüsselungs-Software TrueCrypt

Das Open-Source-Tool ist laut Angaben auf der offiziellen Webseite nicht mehr sicher, Nutzer sollen demnach zu Microsofts BitLocker wechseln.

TrueCrypt galt für viele Nutzer jahrelang als erste Wahl, wenn es um Verschlüsselungssoftware geht. Mit dem Tool konnte man Dateien oder wahlweise ganze Festplattenpartitionen verschlüsseln, verstecken und so vor unbefugtem Zugriff schützen. Seit kurzem leitet die offizielle URL von TrueCrypt jedoch zu einer SourceForge-Seite weiter, die ausdrücklich davor warnt, die Software weiterhin zu verwenden. „TrueCrypt zu verwenden ist nicht mehr sicher, da es offene Sicherheitslücken enthält“, heißt es dort.

Stattdessen sollen Nutzer auf das Windows-Bordmittel BitLocker zurückgreifen, was auch anhand von Bildern erklärt wird. Als Erklärung wird angegeben, dass die Entwicklung von TrueCrypt gestoppt wurde, nachdem Microsoft den Support von Windows XP eingestellt hat. Alle späteren Windows-Betriebssysteme hätten demnach ohnehin standardmäßig ein Verschlüsselungs-Tool integriert. Gleichzeitig wurde eine aktualisierte Version von TrueCrypt veröffentlicht, die ebenfalls diese Warnung enthält. Die Datei ist mit dem gleichen gültigen Schlüssel signiert, mit dem auch alle Versionen zuvor versehen waren. Eine offizielle Mittelung des Teams hinter TrueCrypt gibt es nicht.
Unklarheiten

Um welche Sicherheitslücke es sich dabei handelt, ist allerdings völlig unklar. Matthew Green, ein amerikanischer Verschlüsselungsexperte, der die letzte Sicherheitsüberprüfung von TrueCrypt Mitte April geleitet hat, gab auf Twitter an, er wisse nicht, was mit der Warnung gemeint sein könnte. In der umfangreichen Prüfung des Codes konnten damals zwar einige Bugs, aber keine sicherheitsrelevanten Probleme aufgedeckt werden. Das letzte, was er von den TrueCrypt-Verantwortlichen nach der Überprüfung hörte war, dass sie gespannt auf die Ergebnisse der zweiten Phase der Überprüfung warteten.

Eine offizielle Stellungnahme des Teams hinter TrueCrypt gibt es derzeit noch nicht. Teilweise wird, wie etwa von Heise, spekuliert, dass es sich bei dem plötzlichen Schritt um eine Reaktion auf eine Drohung der US-Regierung handelt. Die US Bundesbehörde Lavabit hatte bereits Ende 2013 Druck auf den Webmail-Service Lavabit ausgeübt und so dessen Schließung ausgelöst.

Quelle: futurezone

via Verwirrung um Verschlüsselungs-Software TrueCrypt.

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Mai 30 2014

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Neue Heartbleed-Attacke bedroht WLAN-Router und Android

Neue Heartbleed-Attacke bedroht WLAN-Router und Android

Eine neue Variante von Heartbleed namens Cupid erlaubt es Daten von WLAN-Routern abzufangen oder mit manipulierten WLAN-Routern Daten von Android-Smartphones abzugreifen.

Der portugiesische IT-Sicherheitsforscher Luis Grangeia hat eine Sicherheitslücke entdeckt, die den selben Bug wie Heartbleed nutzt. Die Cupid (englisch für Amor) getaufte Attacke nutzt allerdings nicht das Internet, sondern wird über WLAN eingesetzt.

Betroffen sind vor allem WLAN-Router, die das Authentifizierungsprotokoll EAP nutzen. Der Angreifer kann Cupid einsetzen, um Daten, wie Usernamen und Passwörter, von einem Router abzugreifen. Mit Cupid ist es ebenfalls möglich einen manipulierten WLAN-Router zu nutzen, um Daten von eingeloggten Android-Smartphones auszulesen. Betroffen sind Android-Geräte die noch die Version 4.1.1 des Betriebssystems nutzen.

Grangeia hat eigenen Angaben zufolge noch keine Nachforschungen angestellt, wie viele Router anfällig für Cupid sind. Er hat einen Proof-of-Concept-Code veröffentlicht und ersucht Administratoren ihre Router auf die Schwachstelle hin zu prüfen und diese zu stopfen.

Quelle: futurezone

via Neue Heartbleed-Attacke bedroht WLAN-Router und Android.

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Jul 08 2013

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Filehoster Mega ab sofort mit Android-App

Für Kim Dotcoms Filehosting-Dienst wurde am Donnerstag eine offizielle Android-App veröffentlicht. iOS- und Windows-Apps für den Megaupload-Nachfolger sollen demnächst nachfolgen.

Die kostenlose Android-App Mega bietet alle grundlegenden Funktionen des Dienstes. So können die eigenen Files durchsucht, organisiert sowie Dateien hoch- und heruntergeladen werden können. Wie etwa auch bei der Konkurrenz von Dropbox können Kamerafotos automatisch in den Mega-Account hochgeladen werden.

Bereits einen Tag nach Veröffentlichung haben sich die App laut den Statistiken bei Google Play zwischen 100.000 und 500.000 User heruntergeladen. Bislang wurden von knapp 1.500 Usern Bewertungen abgegeben, von denen die überwiegende Mehrheit fünf Sterne vergeben haben.

Quelle: futurezone

via Filehoster Mega ab sofort mit Android-App.

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Jul 08 2013

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Deutschland: Klagen wegen Internet-Drosselung

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) will der Deutschen Telekom gerichtlich verbieten lassen, weitere starke Tempobremsen für Internet-Extremnutzer einzuführen.

Sie fordert von dem Konzern eine Unterlassungserklärung, wie ein Sprecher der VZ NRW dem Nachrichtenmagazin Focus sagte. Die Telekom soll sich darin verpflichten, drastische Geschwindigkeitskappungen nicht mehr vorzunehmen. Der Konzern unterzeichnete eine solche Erklärung laut Focus aber bislang nicht.

Tempobremse
In Österreich hat Marktführer Telekom Austria bereits Ende April eine Daten-Tempobremse ausgeschlossen. Derartige Pläne gäbe es nicht im geringsten, hieß es damals. Die Deutsche Telekom will hingegen bei Internet-Vielnutzern künftig nach Erreichen einer bestimmten Obergrenze die Übertragungsgeschwindigkeit drosseln. Eigene Angebote und jene von zahlenden Vertragspartnern sollen von der Drosselung aber ausgenommen werden. Diese Ankündigung hatte einen Proteststurm von Verbrauchern und in Teilen der Wirtschaft ausgelöst.

Grundsatzurteil gefordert
Der Sprecher der Verbraucherzentrale NRW sagte dem „Focus”, es bestehe „Wiederholungsgefahr”. Die Verbraucherschützer wollten daher „ein Grundsatzurteil, das dem Verbraucher Sicherheit verschafft”.

Quelle: futurezone

via Bundesregierung warnt vor Datenbremse bei Dt. Telekom.

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Jul 08 2013

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Suchmaschine Altavista verschwindet aus dem Netz

Am Montag (08.07.2013) wird die Suchmaschine Altavista abgeschaltet. Lange Zeit war Altavista die bekannteste Suchmaschine, verpasste jedoch nach dem Platzen der „Internet-Blase” zur Jahrtausendwende den Anschluss an Google. Nun stampft Altavista-Besitzer Yahoo die einst bekannte Suchmaschine ein.

Die Entscheidung zeigt auch, wie sehr sich das Web seit dem Start von Altavista 1995 verändert hat. Damals war der Suchanbieter ein Pionier. Während andere Suchmaschinen die bestehenden Webseiten in einem redaktionell gepflegten Katalogen und Verzeichnisdiensten sammelten, baute Altavista eine Software. Der „Super-Spider” von Altavista, der sich wie eine Spinne durchs Web bewegte, las Informationen über die Seiten im Web aus und erfasste sie in einem Index.

Die Firma hinter Altavista, die Digital Equipment Corporation (DEC), sah den Suchdienst als Schaufenster für die Rechenleistung der eigenen Computer. Dank der Server von DEC sei Altavista schneller als die Konkurrenz, erklärte die Firma zum Start. Die Such-Algorithmen erfassten blitzschnell Inhalte und erlaubten so zielgerichtete Ergebnisse.

Abstieg begann 1998
Doch dann kaufte der damals führende PC-Hersteller Compaq 1998 den Hersteller von Altavista, um sich stärker im Business-Markt zu positionieren. Für die Suchmaschine begann damit ein quälend langer Abstieg. Über eine Serie von Verkäufen landete Altavista 2003 schließlich bei Yahoo. Um Anschluss zu Google und anderen Anbietern zu behalten, versuchte die Seite einen Richtungswechsel: Altavista sollte ein Portal werden, dass neben der Suche auch Einkaufsangebote oder Nachrichten im Programm haben sollte. Doch Altavista fiel weiter zurück, überrundet von den Angeboten von AOL, Yahoo oder Microsoft. Bereits Anfang 2000 bezeichnete ein Analyst Altavista als „vertane Chance”. Kurze Zeit später platzte die Dotcom-Blase, ein geplanter Börsengang von Altavista wurde abgesagt.

Ironischerweise trat Google seinen Siegeszug bei der Websuche mit eben jener Strategie an, von der Altavista sich abgewendet hatte. Anstelle einer bunten Portal-Seite voller Informationen stellte Google die Suchfunktion ins Zentrum. Inzwischen dominiert es den Markt für Websuche, in Deutschland liegt Googles Marktanteil bei mehr als 90 Prozent. Zudem schaffte es Google, mit der Internetsuche Geld zu verdienen. Das funktioniert über Werbeanzeigen, die passgenau zu den Suchanfragen verkauft werden. Mit dieser Suchmachinenwerbung macht Google immer noch einen Großteil seines Umsatzes, auch wenn der Konzern inzwischen ein Imperium aus Kartendienst, Office-Angeboten und dem Handy-Betriebssystem Android aufgebaut hat.

Änderungen von Mayer durchgesetzt
Von Google kommt auch Yahoo-Chefin Marissa Mayer. Seit ihrem Start bei Yahoo vor einem Jahr bemüht sie sich um einen Richtungswechsel. Sie kaufte mehrere Unternehmen dazu, schloss aber andere Yahoo-Produkte. In der jüngsten Kehrrunde werden neben Altavista noch 11 weitere Dienste gekappt.

Das Ende von Altavista werden die meisten Internetnutzer kaum bemerken. Denn das einst erfolgreiche Suchangebot spielt inzwischen keine Rolle mehr am Markt – ein Schicksal, das Yahoo selbst unbedingt umgehen will.

Quelle: futurezone

via Suchmaschine Altavista verschwindet aus dem Netz.

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Jul 08 2013

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Privatsphäre: Google europaweit unter Druck

Herbe Kritik in Großbritannien – Verfahren in Deutschland eingeleitet

Wilmslow/Hamburg/Paris (pte012/05.07.2013/12:30) – Google gerät aufgrund seiner mit März 2012 eingeführten Datenschutzbestimmungen europaweit immer stärker unter Druck. Das britische Information Commissioner’s Office (ICO) http://ico.org.uk übt scharfe Kritik unter anderem in Sachen Transparenz und droht mit rechtlichen Schritten, wenn der Konzern nicht nachbessert. Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) http://www.datenschutz-hamburg.de , wiederum hat bereits ein Verwaltungsverfahren eröffnet, da die Google-Richtlinien für nicht datenschutzkonform erachtet werden.

Damit sieht sich Google in Sachen Privatsphäre und Datenschutz in Europa mit einem Flächenbrand konfrontiert. Bereits im Juni gab es scharfe Kritik aus Spanien sowie Frankreich, wo staatliche Datenschutzbehörden bereits mit hohen Bußgeldern gedroht haben. Die französische Commission Nationale de l`Informatique et des Libertés (CNIL) http://cnil.fr/english hatte dabei gewarnt, dass unter anderem auch Großbritannien und Deutschland ähnlich vorgehen dürften.

Fehlende Transparenz

Kern der Kritik an Googles Datenschutzerklärung ist mangelnde Transparenz bezüglich des Umgangs mit Nutzerdaten. “Insbesondere glauben wir, dass die aktualisierte Richtlinie nicht ausreichend Information bietet, damit britische Nutzer von Googles Diensten verstehen, wie ihre Daten quer über alle Produkte des Unternehmens genutzt werden”, so das ICO. Die Erstellung umfassender diensteübergreifender Nutzerprofile erachtet man auch in Hamburg als Problem, ebenso wie die fehlende Festlegung einer Speicherdauer.

“Der Nutzer muss klar darüber informiert werden, welche Daten zu welchen Zwecken Google verarbeitet”, betont Johannes Caspar. Er vertritt die Ansicht, dass die aktuelle Datenschutzerklärung durch zahlreiche vagen Formulierungen Google eine praktisch beliebige Datenverwendung erlaubt. Der Konzern hat bis Mitte August Zeit, auf die Vorwürfe zu reagieren, ehe das deutsche Verfahren weiter vorangetrieben wird. Das britische ICO wiederum gibt Google bis 20. September zum Nachbessern, dann könnten weitere rechtliche Schritte folgen.

Europaweite Strafandrohungen

Die scharfe Kritik auf Großbritannien und in Deutschland darf Google freilich nicht überraschen, kommt sie doch nach ähnlichen Vorwürfen aus Spanien und Frankreich nicht unerwartet. Die französische CNIL hatte Google bereits am 20. Juni aufgefordert, seine Datenschutzrichtlinien klarer zu gestalten und beispielsweise vom unbegrenzten Verknüpfen von Nutzerdaten abzusehen, um so französischen Datenschutzbestimmungen zu genügen. Drei Monate hat Google dazu Zeit, sonst droht ein Bußgeld von bis zu 150.000 Euro.

Auch seitens der spanische Agencia Española de Protección de Datos http://agpd.es kam es im Juni zur Strafandrohung, sollte Google bei der Datenschutzrichtlinie nicht nachbessern. Zudem hat die CNIL betont, dass ähnliche Schritte in weiteren europäischen Ländern zu erwarten sind. Neben britischen und deutschen Datenschützen stellen demnach auch entsprechende Stellen in Italien und den Niederlanden bereits Untersuchungen an und könnten ebenfalls ein formalrechtliches Vorgehen beschließen.

Quelle: pressetext.com

via Privatsphäre: Google europaweit unter Druck.

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Mai 14 2013

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SimulTV ermöglicht kollektives Fernsehen

Räumlich getrennte Personen können sich über Inhalte austauschen

Columbus (pte003/13.05.2013/06:10) – SimulTV http://simultv.com ist ein neuer Service, der geografisch getrennte Personen miteinander fernsehen lässt. Er kombiniert gestreamte Videos oder Inhalte on Demand, Facebook und Twitter mit einer Video-Chat-Funktion. SimulTV wird als virtuelles Wohnzimmer bezeichnet, das es ermöglicht, neben Freunden und Verwandten weltweit zu “sitzen”. Der Nutzer entscheidet über den gewünschten Fernseh-Inhalt und lädt zusätzliche Personen, ähnlich eines Lesezirkels, zu der Runde ein. Derzeit können bis zu vier Personen an dem Webcam-Service teilnehmen, der als “picture-in-picture” funktioniert.

Handy-Telefonate werden obsolet

Die Nutzer können neben dem Fernsehen Kommentare auf Twitter und Facebook veröffentlichen sowie die TV-Beiträge bewerten und Favoriten festlegen. Der Gründer von SimulTV, Steve Turner, möchte damit die Handy-Telefonate über bestimmte Inhalte und somit das störende Smartphone am Ohr vermeiden und voneinander getrennte Personen verbinden.

Derzeit ist der Dienst weltweit frei und offen für Tester in der Beta-Phase, die ihr Feedback dazu abgeben können. Um mitzumachen, müssen sich Interessenten lediglich auf der Homepage für den Gratis-Test registrieren.

Globale und themenspezifische Sender

Im Juni 2013 geht SimulTV offiziell online, wobei noch weitere Inhalte zur Verfügung gestellt werden – auch welche vom Unternehmen selbst. Nach der kostenlosen Phase müssen die Nutzer je nach Paket jedoch eine Gebühr zwischen umgerechnet vier bis 15 Euro zahlen. Bis Juni werden bis zu 40 Sender offen sein und über 100 im Juli.

Weiter gibt es neben amerikanischen, chinesischen und anderen ausländischen Sendern, auch themenspezifische wie beispielsweise religiöse Channels. Zudem können rund 5.000 On-Demand-Inhalte erworben werden.

 

Quelle: pressetext.com

via SimulTV ermöglicht kollektives Fernsehen.

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Mai 14 2013

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USA: “Hass-Landkarte” ortet diffamierende Tweets

Projektgruppe spürt rassistische und homophobe Inhalte auf

New York/Berlin (pte023/13.05.2013/12:08) – Eine Gruppe junger Geografen und IT-Experten hat sich der weniger schönen Seite von Twitter gewidmet und ein Tool entwickelt, das Tweets mit beleidigenden Inhalten in den USA geografisch verortet. Unter dem Namen “Geography of Hate” lassen sich diffamierende Kurznachrichten nach homophoben und rassistische Inhalten, aber auch nach Beleidigungen von Behinderten filtern und geografisch einordnen.

“Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel für die Nutzung von Big Data und die damit verbundene Auswertung und Visualisierung großer Datenmengen”, sagt Jörg Eisfeld-Reschke vom Institut für Kommunikation in sozialen Medien ikosom.de. Der Experte geht davon aus, dass in Zukunft immer öfter Projekte dieser Art realisiert werden, da einersteits immer mehr Daten zur Verfügung stehen und andererseits die Instrumente zur Visualisierung immer ausgereifter werden.

150.000 Tweets manuell geprüft

Die Gruppe nennt sich “Floating Sheep” http://floatingsheep.org und hat schon während des Präsidentschaftswahlkampfes mit einem Projekt für Aufmerksamkeit gesorgt. Dabei wurden rassistische Tweets gegen Obama aufgespürt. Die aktuelle “Hass-Landkarte” hat alle beleidigenden Tweets in den USA zwischen Juni 2012 und April 2013 eingefangen.

Dazu zählen unter anderem Kurznachrichten mit den Worten “Homo”, “Nigger”, “Dyke” (Lesbe), “Wetback” (mexikanischer Migrant) und vielen mehr. Studenten der Humboldt State University haben die dementsprechenden Tweets manuell kontrolliert, um aus dem Kontext heraus zu beurteilen, ob der jeweilige Ausdruck auch wirklich als Beleidigung angewandt wurde. Eisfeld-Reschke räumt diesem methodischen Aspekt eine große Bedeutung ein, da man sich dadurch nicht nur auf die automatisierte Auswertung von Algorithmen verlasse.

Soziografische Eigenheiten erkennbar

Die Landkarte beinhaltet insgesamt 150.000 sogenannte “geotagged tweets”. Diese hat die Gruppe in Beziehung gesetzt zu dem Gesamtbestand an abgeschickten Kurznachrichten. Dadurch ergeben sich farbliche Abstufungen und gewissermaßen Epizentren, die durch die Häufigkeit der dortigen kompromittierenden Microblogging-Aktivitäten ins Auge stechen. Die größte absolute Zahl hat Floating Sheep im kalifornischen Orange County ausgemacht. Doch aufgrund der dort sehr großen Bevölkerungsdichte fallen diese in der Relation kaum ins Gewicht.

Die Landkarte gibt einige interessante Aufschlüsse. Beispielsweise sind homophobe Kraftausdrücke insbesondere an der Westküste eine Seltenheit. Nicht zuletzt wird San Francisco immer wieder als Schwulen-Hochburg bezeichnet. Wetback – also die abfällige Bezeichnung für einen mexikanischen Einwanderer – kommt fast ausschließlich in Texas vor. Auffallend ist auch, dass generell rund um den “Bible Belt” und im mittleren Osten besonders oft Tweets mit beleidigendem Inhalt auftauchen.

Quelle: pressetext.com

via USA: “Hass-Landkarte” ortet diffamierende Tweets.

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