Archiv für die Kategorie 'PC-Ecke'

Apr 30 2013

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Absage: Lenovo sieht in Google Glass keinen Nutzen

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Sowohl der Technik-Chef als auch der Europa-Chef des führenden Computer-Herstellers zweifeln am Konzept einer Augemented-Reality-Brille. Die von Google forcierte Gerätekategorie sei in den nächsten Jahren nicht relevant, so die Lenovo-Manager zur futurezone. Auch Smartwatches seien nur Spielzeug.

Sie gilt als jenes neue Gadget, das mit der größten Spannung erwartet wird: Google Glass. Seit ihrer Vorstellung 2012 beschäftigt das Gerät Technik-Fans und Entwickler. Seit wenigen Wochen ist nun die Entwickler-Version verfügbar und verschiedenste Test- und Erfahrungsberichte machen die Runde. Auch Google selbst rührt – mit Bedacht – die Werbetrommel. So meinte etwa Google-Vorstand Eric Schmidt, dass es zu Anfang mitunter eigenartig ist, jemandem mit Brille gegenüberzutreten. Auch in Sachen Privatsphäre und Datenschutz geht Google vorsichtig vor.

Nutzungsszenario fehlt
Kritik kommt nun von Seiten Lenovo, führend bei Computern und Notebooks. „Glass ist zwar nett, aber es fehlt das Nutzungsszenario und die Software. Das ist für die nächsten Jahre nicht relevant”, sagt Gianfranco Lanci zur futurezone. Er rechnet damit, dass sich solche Geräte, wenn überhaupt, erst in einigen Jahren etablieren. Erst dann werde man sich dem Thema ernsthaft widmen. „Wir machen sicherlich keine Produkte nur der Technik wegen. Wir steigen erst ein, wenn wir einen echten Nutzen für den Konsumenten sehen”, so Lanci.

Google Glass und Wearables uninteressant
Auch der Technik-Chef von Lenovo steht Google Glass, aber auch Wearables im Allgemeinen kritisch gegenüber. „Smartwatches und Glass sind sehr speziell. Aktuell haben sie keinerlei Kundenutzen, weshalb Lenovo hier auch nichts anbieten wird”, sagt George He zur futurezone. Eine Schwierigkeit sieht er etwa beim Design. Eine Brille ist immer eine Stil- und Modefrage. Wenn es nur wenige Modelle zur Auswahl gibt, wird das niemand tragen, glaubt der CTO. Hinzu kommt, dass das Gerät nicht mehr kann als ein Smartphone. „Konsumenten werden von Gadgets langsam müde. Das Smartphone kann bereits so viel, dass viele gar kein weiteres Gerät wollen.” Für He ist deshalb klar: „Es gibt keinen zwingenden Grund für Glass.”

Mails am Handgelenk
Auch Wearables sieht er äußerst kritisch. Laut dem Manager mache es keinen Sinn am Handgelenk angezeigt zu bekommen, dass eine eMail angetroffen ist. „Man kann genauso schnell das Smartphone zücken”, so He. Weiters führt er technische Hürden ins Treffen: „Von einer Uhr erwartet man, dass sie ein Jahr, wenn nicht sogar ein Leben lang mit einer Batterie läuft”, so der CTO. Das ist mit den aktuellen Modellen nicht möglich. Wenn man Smartwatches täglich oder wöchentlich laden muss, setze sich das laut dem Manager nicht durch. Generell muss man Lenovos Technik-Chef zufolge bei Uhren und Brillen derzeit viel zu viele Kompromisse eingehen, weshalb es nicht mehr als ein nettes Spielzeug ist.

Quelle: futurezone

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Apr 30 2013

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Entwicklermodell von Google Glass wurde gehackt – voller Zugriff auf die Daten möglich

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Google hat auf die Jailbreaks reagiert und den Code öffentlich gemacht

In den vergangenen Tagen haben mehrere Entwickler ihre Test-Version der Google Glass Brille geknackt und sich Root-Zugriff verschafft. Nun hat Google reagiert und den Kernel Source Code der Brille veröffentlicht (69MB). Der Code wird nur temporär auf der Google-Seite gelagert. Der Konzern werde die Daten demnächst auf Git verschieben und sie dort verfügbar machen.

Quelle: futurezone

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Apr 27 2013

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Entwicklermodell von Google Glass wurde gehackt – voller Zugriff auf die Daten möglich

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Programmierer haben eine Lücke entdeckt, mit der man das Gerät rooten kann. Zudem wurde festgestellt, dass im Inneren ein Chip aus dem Jahr 2011 steckt. Jailbreak-Legende Jay Freeman – einigen unter euch vielleicht besser bekannt unter seinem Pseudonym “Saurik“ – hat getwittert, dass er während eines Abendessens mit Freunden, innerhalb von 2 Stunden das Entwicklermodell von Google Glass gehackt, und dessen Software modifiziert hat.

Wer den Nerd gar nicht kennt, hat vermutlich nie ein “gejailbreaktes” iPhone und folglich darauf auch nicht die Software Cydia installiert – wie auch, als braver Android-User.

Möglich sei der Hack deshalb gewesen, da eine bekannte Schwachstelle im Betriebssystem Android 4.0.4 ausgenutzt worden ist, auf der Google Glass derzeit laufe, sagte Freeman dem US-Magazin Forbes. “Zwei Stunden habe ich gebraucht, während ich mit Freunden zu Abend gegessen habe.” Möglicherweise erlaube der Jailbreak, die durch Google Glass erfassten Daten statt auf den Servern des IT-Riesen auf eigenen Datenträgern abzulegen.

Forbes spekuliert, der Jailbreak könne auch helfen, die von Google bestätigte Funktion zur Deaktivierung von Google Glass aus der Ferne abzuschalten. Allerdings sind von der Cyberbrille bislang nur Entwickler-Modelle im Umlauf, die allgemeine Markteinführung wird mittlerweile erst für kommendes Jahr erwartet. Wieweit Nutzer dann in das Betriebssystem eingreifen dürfen, ist noch offen.
Wie es in der Szene üblich ist, wurde Freeman viel Zuspruch für seinen Hack, rund 1000 Retweets sind ein Beweis dafür, zuteil.
Einen bitteren Beigeschmack gibt es doch:
Angeblich hätte ein Google-Mitarbeiter als erster Google Glass geknackt – so steht es zu mindestens auf Selfscreens, wo der Mitarbeiter auch namentlich genannt wird – Liam McLoughlin.

Zwei-Kern-Prozessor
Seitdem die Brille an Entwickler ausgeliefert wurde, sind auch neue Details zur Hardware aufgetaucht. So hat der Entwickler Jay Lee festgestellt, dass Glass einen Prozessor von Texas Instruments verwendet. Es ist ein Zwei-Kern-Chip (OMAP 4430) aus dem Jahr 2011. Unterstützt wird er von 1 GB Ram, wovon 628 MB für Entwickler verfügbar sind.

Quellen: winfuture/futurezone

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Apr 26 2013

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Mobile Endgeräte im Visier von Hackern

Sensible Daten von Tablets und Smartphones am besten extern sichern

Teutschenthal (pts006/26.04.2013/09:00) – Tablets und Smartphones stehen bei Endanwendern derzeit besonders hoch im Kurs. Die Technik-Branche vermeldet beim Absatz eine Rekordmarke nach der anderen. Zum Weihnachtsgeschäft 2012 fiel die nächste: Namhafte Elektronik-Fachmärkte verbuchten bei den Tablets einen Anstieg der Verkaufszahlen um bis zu 300 Prozent. Und auch die Smartphones standen zum vergangenen Weihnachtsfest wieder ganz oben auf den Wunschlisten der Deutschen.

Die Gründe für den Siegeszug der mobilen Begleiter liegen auf der Hand: Die große Mobilität, die hohe Erreichbarkeit und die mittlerweile umfangreiche Bandbreite an Funktionen, die es sogar mit denen herkömmlicher PCs aufnehmen können, werden von den Anwendern besonders geschätzt. Das gilt auch für den geschäftlichen Bereich. Denn auch in immer mehr Unternehmen gehören Tablets und Smartphones schon zur Grundausstattung der Mitarbeiter – vor allem in gehobenen Positionen. “Diese Beliebtheit der mobilen Endgeräte verführt natürlich auch dazu, auf diesen sensible Informationen über sich selbst, über das eigene Unternehmen oder gar zu Kunden und Geschäftspartnern zu speichern, was allerdings alles andere als empfehlenswert ist”, warnt Manuela Gimbut, Geschäftsführerin der DIGITTRADE GmbH.

Schließlich machen sich zunehmend auch Hacker die Beliebtheit dieser neuen Medien zunutze. Binnen nur eines Jahres brachten sie 30.000 neue Viren und andere Schadsoftware in Umlauf, die gezielt Smartphones und Tablets ins Visier nehmen. Seine mobilen Begleiter vor diesen Gefahren – beispielsweise durch den Einsatz von Antivirensoftware – zu schützen, ist unabdingbar. “Ein 100-prozentiger Schutz, vor allem der eigenen Daten, lässt sich so allerdings nicht realisieren. Daher sollten sich Anwender Gedanken machen, wie sie ihre sensiblen Daten unterwegs auf anderem Wege vor dem Zugriff unbefugter Dritter schützen können”, empfiehlt Manuela Gimbut.

Einige Anwender greifen dabei bereits auf die Cloud zurück. Das Arbeiten mit der Cloud setzt aber eine regelmäßig gute Internet-Verbindung voraus, die nicht immer und überall verfügbar ist. Zudem bedeutet die Nutzung von “Online-Speichern” meist auch, dass die eigenen sensiblen Daten an einen externen Dienstleister, der die Cloud betreibt, transferiert werden müssen. “Wer gerade unterwegs unabhängig von Clouds sowie der damit verbundenen Notwendigkeit einer Internetverbindung mit sensiblen Daten arbeiten und zugleich Herr über seine Daten bleiben will, der sollte auf mobile hardwareverschlüsselte Festplatten zurückgreifen”, so die DIGITTRADE-Geschäftsführerin.

Hierzu steht mit der High Security-Festplatte HS256S einer der weltweit sichersten mobilen Datenträger bereit. Auf dem mit dem renommierten Datenschutzgütesiegel des ULD sowie dem europaweit anerkannten European Privacy Seal (EuroPriSe) ausgezeichneten Datenträger können Tablet- und Smartphone-Nutzer ihre sensiblen Daten dank einer 256-Bit Full-Disk-Hardwareverschlüsselung nach AES im CBC-Modus für unbefugte Dritte unzugänglich aufbewahren. Dabei gewährleistet die weltweit einzigartige Zwei-Faktor-Authentifizierung aus Smartcard und achtstelliger PIN einen hochsicheren Zugriffsschutz. Der kryptografische Schlüssel, mit dem die Daten auf der HS256S verschlüsselt werden, wird dabei außerhalb der Festplatte und über eine PIN geschützt auf der Smartcard gespeichert: Er kann darüber hinaus vom Anwender selbst erstellt, kopiert, verändert und – bei Bedarf – zerstört werden. Damit realisiert die entlang der Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelte, mobile Sicherheitsfestplatte Datenschutz auf höchstem Niveau.

Mit Hilfe von USB-OTG-Adaptern, welche kostengünstig bei Internet-Versandhäusern erhältlich sind, können externe, hardwareverschlüsselte Festplatten wie die HS256S nach einigen Modifizierungen schnell an Smartphones und Tablets angeschlossen werden. Über den Dateimanager sind die mobilen Datentresore dabei ebenso einfach zu handhaben wie normale Festplatten. “Wer sich Gedanken um einen erhöhten Stromverbrauch macht, kann zudem zu einem separaten Netzteil greifen”, gibt Manuela Gimbut einen weiteren Tipp.

Weitere Informationen unter http://www.digittrade.de?refID=88

Quelle: pressetext.com

via Mobile Endgeräte im Visier von Hackern.

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Apr 24 2013

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Sicherheitsrisiko: Kritik an Augmented-Reality-Brillen wächst

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Hightech-Displays lenken User zu stark von Umgebung ab

Mountain View/Foothill Ranch (pte002/23.04.2013/06:05) – Der Hype um Augmented-Reality-Brillen (AR) à la “Google Glass” könnte bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt deutlich ausgebremst werden. Während der Internetkonzern schon damit begonnen hat, die ersten Vorserien-Modelle an Early Adopters auszuliefern, wird die Kritik in Bezug auf die Sicherheitsproblematik derartiger “wearable devices” immer lauter. “Bei der Nutzung der Hightech-Displays werden die User zu stark von ihrer Umgebung abgelenkt”, so der Tenor der Experten. Besonders hoch wird das Gefahrenpotenzial bei schnellen Bewegungen wie etwa beim Sport oder beim Autofahren eingeschätzt.

“Die gleichzeitige Verarbeitung zweier unterschiedlicher Informationsströme ist – so verführerisch das auch klingen mag – nicht möglich”, zitiert die New York Times David Strayer, Neurowissenschaftler an der University of Utah, der sich mittlerweile seit mehr als zwei Jahren mit dem Aufmerksamkeitsthema beschäftigt. Gemeint ist damit die Vermischung von realer Umgebungssituation und virtuell eingeblendeten AR-Daten. Als Beispiel verweist der Forscher etwa auf entsprechend aufgepeppte Hightech-Gadgets für den Skisport. “Wer so etwas nutzt, fährt tatsächlich blind und wird einen Buckel übersehen oder in jemanden hineinfahren”, ist Strayer überzeugt. “Auch der kürzeste Blick auf die eingeblendeten Informationen beeinträchtigt das Sichtfeld und die Konzentration”, so der Experte.

Diskussion um Verbot

Auf Seiten der Hersteller scheint man diese Kritik bislang jedenfalls noch nicht recht ernstzunehmen. In Anbetracht des Umstandes, dass die ersten Google-Glass-Geräte bereits ausgeliefert werden und somit auch bald auf den Nasen von Autofahrern sitzen könnten, wird in den USA aber schon laut über ein Verbot der Datenbrillen nachgedacht. Auch hierzulande geben sich Experten äußerst skeptisch: “Wenn es um die Nutzung von Multimediaanwendungen im Auto geht, gilt es immer auch den Sicherheitsaspekt zu beachten”, stellt beispielsweise Max Lang, Cheftechniker beim ÖAMTC klar. Diese seien besonders problematisch, wenn sie die Konzentration des Autofahrers reduzieren.

Auch das US-amerikanische Sport- und Bekleidungsunternehmen Oakley, das an einer eigenen AR-Brille arbeitet, muss auf deren Verpackung einen auf den ersten Blick etwas wunderlichen Sicherheitshinweis abdrucken. “Verwenden Sie dieses Produkt nicht während des Skifahrens”, lautet die Warnung. Der Hersteller sieht sich dabei als Opfer von Anwälten und strengen rechtlichen Vorgaben. “Natürlich sind unsere Datenbrillen zum Skifahren und Snowboarden geeignet”, kontert Chris Petrillo, Product Manager bei Oakley.

Ungebrochener Trend

Wie auch immer das Rennen zwischen Sicherheitsadvokaten und Herstellern ausgehen wird, die Nachfrage nach AR-Brillen ist ungebrochen. Industrieanalysten schätzen die Gesamtzahl von Kunden, die aktuell derartige Geräte nutzen, auf mehrere hunderttausend Menschen. Der Entwicklungstrend zeigt dabei steil nach oben. Wie das US-Marktforschungsunternehmen Juniper Research in einem aktuellen Bericht prognostiziert, sollen bis zum Jahr 2017 bereits insgesamt an die 70 Mio. derartiger Produkte über die weltweiten Ladentische gewandert sein.

Quelle: pressetext.com

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Apr 24 2013

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Google Earth 7.1 mit Leap-Motion-Schnittstelle

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Welt kann erstmals mithilfe von Gestikulierungen erkundet werden

San Francisco/Hamburg (pte001/24.04.2013/06:00) – Dank einer Kooperation zwischen Google und dem Start-up LeapMotion.com ist das neueste Google Earth 7.1 mit Leap-Motion-Unterstützung ausgestattet. Diese Innovation erlaubt es dem Nutzer, sich mithilfe von simplen Handbewegungen über die ganze Welt zu manövrieren. Dazu benötigt man einen Leap Motion Controller, der bis dato jedoch ausschließlich an Entwickler ausgeliefert wird.

Computererlebnis neu definiert

“Die neueste Version von Google Earth 7.1 verfügt über eine Schnittstelle, über die Google Earth mit einem Leap-Motion-Controller verbunden werden kann, durch den die Bewegungssteuerung erst ermöglicht wird. Es wird allerdings noch dauern, bis dieser zum Kauf bereitstehen wird”, so Google-Sprecher Stefan Keuchel gegenüber pressetext.

“Unsere Mission besteht darin, das Computererlebnis zu optimieren, sodass Menschen die digitale Welt auf neuem Wege erschaffen und entdecken können”, sagt Leap-Motion-CEO Michael Buckwald. Darüber hinaus bestehe die gesamte Community mittlerweile aus über 10.000 Entwicklern. Von diesen hätten ein paar wenige das Privileg, die neue Bewegungssteuerung von Google Earth vor allen anderen zu testen.

Markteinführung steht bevor

Der Leap-Motion-Controller wird für 80 Dollar (rund 61 Euro) erhältlich sein und kann bereits jetzt online vorbestellt werden. In diesem Preis ist ebenfalls die Software inkludiert, mit der die Synchronisation der Hardware mit Google Earth erfolgt. Buckwald zufolge wird die Technologie voraussichtlich ab Mai in die Geschäfte kommen. Sie funktioniert genauso wie das Kinect-Device von Microsoft für die Xbox 360.

Quelle: pressetext.com

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Mrz 13 2013

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Hands-On: Virtual-Reality-Brille “Oculus Rift” ausprobiert

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Das Oculus Rift gehörte zu den erfolgreichsten Kickstarter-Projekten im Jahr 2012 – nicht verwunderlich, wenn sogar Gaming-Größen wie der Doom-Erfinder John Carmack und der Half-Life-Macher Gabe Newell davon begeistert sind. Die futurezone konnte einen Prototypen des Oculus Rift ausprobieren.

Mit dem Begriff Virtual Reality verbinden viele Gamer überteuerte Spielautomaten, die in den 90ern sporadisch anzutreffen waren. Die immer größer gewordenen Flat-TVs und die Verlagerung vom PC zur Konsole als primäres Spielgerät für viele hat auch dazu geführt, dass Videobrillen und Virtual-Reality-Brillen für den Heimgebrauch kein finanzieller Erfolg für die Unternehmen waren und in der Folge es sehr ruhig um diese Systeme geworden ist.

Das änderte sich, als im Vorjahr Oculus Rift angekündigt wurde. Innerhalb von 36 Stunden konnte das Virtual-Reality-System über eine Million US-Dollar auf Kickstarter sammeln, die Finanzierungs-Aktion endete mit 2,4 Millionen US-Dollar. Kein Wunder, denn zu den populären Unterstützern des Projekts gehören die Gaming-Größen John Carmack (Doom, Quake), Gabe Newell (Half-Life), Cliff Bleszinski (Gears of War) und Chris Roberts (Wing Commander, Star Citizen).

Auf der CES in Las Vegas konnte die futurezone einen Prototypen von Oculus Rift ausprobieren und nachvollziehen, warum das Gerät eine solche Faszination ausübt.

Der Prototyp des Oculus Rift sieht aus wie eine Eigenkonstruktion, was das Gerät und das junge Team von Oculus sympathisch wirken lässt. Das Gerät ist im Grunde eine Scott-Skibrille mit einem Display statt Glas. Damit kein Licht von Außen einfällt, wurde die Vorderseite mit schwarzem Klebeband versiegelt. An der Oberseite führt ein Kabel weg, das das Display mit dem Videosignal und Storm versorgt. Dieses geht in eine kleine Box über, die wiederum per HDMI am PC angeschossen ist. „Für Videospielkonsolen funktioniert Rift derzeit nicht”, sagt der Oculus-Mitgründer und Vice President Nate Mitchell. Er hofft aber, dass es Rift zukünftig auch für Konsolen geben wird.

Bevor man den Prototypen nutzen kann, muss er erst auf die Augen des Trägers kalibriert werden. Dazu setzt man die Brille auf und blickt in verschiedene Richtungen. Beim Prototypen musste die Kalibrierung noch von einem Mitarbeiter per Mausklick bestätigt werden. Eigene Eingabetasten hat der Rift-Prototyp nicht.

Durch die starke Polsterung der Skibrille fällt das Gewicht von etwa 250 Gramm nicht negativ auf – allerdings wurde das Rift auch nur etwa zehn Minuten getragen im Kurztest. In der Brille sind zwei Linsen verbaut, die das Display mit 1280 x 800 Pixel in zwei Bereiche, jeweils einen für das linke und rechte Auge, aufspalten. Die effektive Auflösung pro Auge ist dadurch 640 x 800 Pixel. Bei dem Tech-Demo in der Unreal 3 Engine fiel dies negativ auf. Es waren deutlich horizontale Linien zu sehen und die Darstellung war allgemein weniger schön als mit einem guten FullHD-Monitor. Mitchell betont, dass dieses auflösende Display gewählt wurde, um das Developer Kit, das ab April für 300 US-Dollar ausgeliefert wird, günstig zu halten. Die Endkunden-Version könnte ein höher auflösendes Display haben.

Bewegungssensoren

Dass das sichtbare 3D-Bild mehr hoch als breit ist, fällt nicht auf, wenn man mit dem Oculus Rift in die Spielewelt eintaucht. Was Rift von einer Videobrille, wie etwa dem Sony HMZ-T2 unterscheidet und es zu einem Virtual-Reality-System macht, sind die eingebauten Bewegungssensoren. Rift misst die Kopfbewegungen des Spielers und setzt diese im Spiel um. Dreht man also den Kopf nach rechts, sieht man auch im Spiel nach rechts. Das funktioniert auch mit nach oben und unten sehen und dem Blick über die Schulter.

Anfangs ist dies noch recht ungewohnt, wenn man Rift und einen gewöhnlichen Gaming-Controller nutzt. Während man mit dem linken Analog-Stick läuft, muss man umdenken und den Kopf in die Richtung drehen, in die man schauen möchte, anstatt den rechten Analog-Stick dafür zu nutzen. Die Verzögerung zwischen der Kopfbewegung und der Umsetzung im Spiel war schon beim Prototypen überraschend gering und nur bemerkbar, wenn man sehr schnell den Kopf von links nach rechts gedreht hat. Beim finalen Gerät soll die Verzögerung nochmals reduziert werden.

Ersteindruck
Das Konzept ist sehr beeindruckend und macht schon als Prototyp Lust auf mehr. Die Vorteile sind, abgesehen von einer besseren 3D-Darstellung als mit einer Shutterbrille, dass man wirklich ins Spielerlebnis hineingezogen wird. Bei einer Flug- oder Weltraumsimulation könnte man etwa auf die Instrumente blicken oder aus dem Cockpit, um den feindlichen Flieger zu lokalisieren, während man die Hände am Joystick lässt. Auch bei Rennsimulationen könnte durch das Umschauen und den Blick in den Rückspiegel ein realistischeres Spielerlebnis entstehen, speziell mit Lenkrad-Controller.

Zwar wären auch First-Person-Shooter eindrucksvoll mit dem Oculus Rift spielbar, aber mit der üblichen PC-Lösung Maus und Tastatur ist man wahrscheinlich schneller und präziser beim Zielen als mit Rift und Gamepad. Der Erfolg von Rift hängt zum großen Teil auch von der Unterstützung der Spielemacher ab. Damit Rift im Spiel verwendet werden kann, muss die Unterstützung extra programmiert werden. Mitchell ist gegen eine Universallösung, die etwa einfach nur die Kopfbewegungen in Mausbewegungen umrechnet, da Rift dann nicht optimal unterstützt werden würde.

Quelle: futurezone

Mittlerweile hat sich das hässliche Entlein Prototyp zum stolzen Schwan gemausert:

http://player.vimeo.com/video/49294325

 

via Hands-On: Virtual-Reality-Brille “Oculus Rift” ausprobiert.

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Mrz 10 2013

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Samsung: “Windows 8 nicht besser als Vista”

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Das neue Microsoft-Betriebssystem musste sich mitterlweile schon einiges an Kritik gefallen lassen. Nun bezeichnete ein hochrangiger Samsung-Manager Windows 8 gar als “um nichts besser als Windows Vista”.

“Ich denke, das Windows-8-System ist überhaupt nicht besser als die frühere Windows-Vista-Plattform”, so Dong-Soo Jun, verantwortlich für Samsungs Speichersparte, gegenüber der Korean Times. Der Start von Windows 8 habe es nicht geschafft, die Nachfrage nach PCs zu verstärken. Er erwarte nicht, dass sich die PC-Industrie in nächster Zeit erholen werde, erklärte der Samsung-Manager.

Zuvor hatte bereits Fujitsu Windows 8 für seine eigenen sinkenden PC-Verkäufe verantwortlich gemacht. Dass sich jedoch ein Microsoft-Partner derart scharf gegenüber dem Betriebssystem äußert und den Vergleich mit Vista wagt, ist neu.

Die Aussage erscheint aus einem technischem Standpunkt heraus überzogen. Gleichzeitig macht sie aus Sicht von Samsung aber wohl Sinn, wenn man den Vergleich auf das Geschäft bezieht. Tatsächlich hilft Windows den Herstellern bisher nicht, mehr Computer zu kaufen, das zeichnete sich bereits zu Beginn des Jahres ab. Samsung plane daher auch, die Produktion von Speicherchips für PCs zurückzufahren und sich mehr auf jene für Smartphones zu konzentrieren, kündigte Dong-Soo an.

Quelle: futurezone

via Samsung: “Windows 8 nicht besser als Vista”.

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Mrz 07 2013

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Amazon & Co.: Pornowelle erfasst E-Book-Shops

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Suche bei Amazon & Co. liefert hunderte einschlägige Inhalte

Seattle (pte015/06.03.2013/11:15) – Online-Shops für E-Books haben mit einem zunehmenden Pornografie-Problem zu kämpfen. Obwohl Anbieter wie Amazon, Apple oder Barnes & Noble sich eigenen Angaben zufolge vehement darum bemühen, ihre digitalen Vertriebsplattformen für elektronische Bücher von jeglichem “Schund und Schmutz” freizuhalten, zeigt sich in der Praxis ein deutlich anderes Bild. Wie eine aktuelle Analyse des Branchenportals Cnet aufdeckt, können User bei einigen der Firmen gleich mehrere hundert einschlägige Inhalte abrufen und per Mausklick für relativ wenig Geld auf ihren E-Reader laden.

“Wir haben Prozesse und Systeme etabliert, um E-Books aufzuspüren und zu entfernen, die nicht ausdrücklich unseren Content-Guidelines entsprechen”, erklärt Amazon als Reaktion auf den kürzlich veröffentlichten Cnet-Bericht. Konkret setze man vor allem auf eine spezielle Filtersoftware, die das komplette Video- und Bildmaterial des Online-Händlers nach ungeeigneten Inhalten durchforstet und bei einem Verstoß von der Plattform löscht. In einigen Fällen werde zudem auch eine händische Durchsicht und Kontrolle vorgenommen. “Auf diese Weise konnten wir bereits tausende solcher Inhalte entfernen”; betont der US-Konzern. “Wir sind aber darum bemüht, unseren Ansatz kontinuierlich zu verbessern”, heißt es weiter.

Direct Publishing als Problem

Im Fall von Amazon machen die Experten von Cnet in erster Linie den alternativen Vertriebsweg, der bei “Kindle Direct Publishing” (KDP) https://kdp.amazon.com angeboten wird, für die wachsende Porno-Misere verantwortlich. Dort, wo es Autoren möglich ist, ihre Bücher auch ohne Vertrag in digitaler Form zu veröffentlichen, sei es Nutzern ein Leichtes, ihre schmuddeligen Werke unter das Volk zu bringen, so das nüchterne Urteil nach Auswertung der Analyseergebnisse. Ähnlich gelagert sei die Problematik auch beim Buchhandelsriesen Barnes & Noble: Eine Suche nach den Wörtern “adult picture book” fördert im dortigen Nook-Store eine Liste mit hunderten von E-Books mit eindeutigen Erwachseneninhalten zu Tage, die über das firmeneigene “PubIt!”-System veröffentlicht worden sind.

Etwas besser stellt sich die Sachlage offenbar beim iPad-Hersteller Apple dar, der für sein besonders strenges Vorgehen in Bezug auf Sex-Zensur innerhalb seiner digitalen Angebote bekannt ist. Beim IT-Konzern aus Cupertino gebe es zwar auch ein alternatives Vertriebsmodell, im Vergleich zur Konkurrenz sei das eingesetzte System für Selbst-Veröffentlichungen aber wesentlich komplizierter und aufwendiger, urteilen die Cnet-Experten. User, die auf diesem Weg ein E-Book anbieten wollen, müssten etwa einen langwierigen Bewerbungsprozess durchlaufen.

Frühere Spam-Kritik

Dass alternative Vertriebswege wie Kindle Direct Publishing für ihre Anbieter nicht unproblematisch sein können, hat Amazon bereits des Öfteren am eigenen Leib erfahren müssen. Schon im Sommer 2011 hatten sich beispielsweise viele Kunden darüber beschwert, dass der Kindle-Shop zunehmend mit Spam zugemüllt wird. Auch in diesem Fall soll das KDP-Programm von verschiedenen Autoren missbraucht worden sein, um durch den Verkauf minderwertigen Materials schnell an Geld heranzukommen.

Quelle: pressetext.com

via Amazon & Co.: Pornowelle erfasst E-Book-Shops.

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Feb 27 2013

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Flash Player: Adobe warnt vor Security-Lecks (aktuell, 27.02.2013)

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Zweites Notfall-Update in Folge soll kritische Schwachstellen schließen

San Jose (pte012/27.02.2013/11:40) – Adobe hat bei seinem Flash Player weiterhin gravierende Sicherheitsprobleme. Wie das kalifornische Unternehmen in einer offiziellen Stellungnahme wissen lässt, wurden im Code der aktuellen Version der Multimediasoftware zwei kritische Sicherheitslücken entdeckt, die von Cyber-Kriminellen bereits aktiv ausgenutzt werden. Um User vor ungewollten Attacken zu schützen, wurde nun eiligst ein “Notfall-Update” veröffentlicht, das die gefährlichen Schwachstellen schließen soll. Der letzte derartige Security-Patch ist dabei gerade einmal zwei Wochen alt.

“Flash ist eine weit verbreitete Software. Je größer die Verbreitung, desto attraktiver ist sie für Hacking-Angriffe”, erklärt Martin Penzes, Geschäftsführer von Safetica Österreich. Insofern sei es auch keine Überraschung, dass dortige Sicherheitslücken besonders häufig ausgenutzt werden. “Dass gleich zwei Notfall-Updates in so kurzer Zeit veröffentlicht werden, ist schon etwas auffällig”, meint Penzes. Aus User-Sicht sei aber nur wichtig, dass bekannte Schwachstellen immer so schnell wie möglich geschlossen werden.

Windows, Mac und Linux

Betroffen von den Sicherheitslücken sind laut Adobe alle Versionen des Flash Players bis einschließlich 11.6.602.168 unter Windows, 11.6.602.167 unter Mac OS X und 11.2.202.270 unter Linux. “Mit dem Update schließen wir verwundbare Stellen, die dazu führen können, dass die Software zum Absturz gebracht und Schadcode ausgeführt werden kann”, heißt es in der Stellungnahme. Angreifer könnten auf diese Weise zudem prinzipiell sogar die Kontrolle über die betroffenen Systeme erlangen, warnt das Unternehmen.

Einige der Schwachstellen, die nun hastig geschlossen werden sollen, werden Adobe zufolge von Cyber-Kriminellen bereits aktiv ausgenutzt. “Uns liegen Berichte vor, dass CVE-2013-0643 und CVE-2013-0648 bereits in Form von Targeted Attacks ausgenutzt werden, die User dazu bringen sollen, auf einen bestimmten Link zu klicken, der sie dann auf eine Webseite mit schadhaftem Flash-Content führt”, beschreibt der Softwarekonzern das Prozedere. Die derzeit bekannten Exploits würden sich dabei gegen Firefox richten.

So schnell wie möglich updaten

Der aktuelle Notfall-Patch ist mittlerweile bereits das dritte Sicherheitsupdate, das für den Flash Player im Februar veröffentlicht worden ist und das zweite innerhalb von nur zwei Wochen. Adobe rät seinen Kunden, so schnell wie möglich die aktualisierte Flash-Version 11.6.602.171 (Windows und Mac OS X) sowie 11.2.202.273 (Linux) zu installieren. Der in Google Chrome und den Internet Explorer 10 integrierte Flash Player wird automatisch auf 11.6.602.171 aktualisiert. Entsprechende Downloads stehen unter https://get.adobe.com/de/flashplayer/ bereit.

Quelle:pressetext.com

via Flash Player: Adobe warnt vor Security-Lecks (aktuell, 27.02.2013).

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