Archiv für die Kategorie 'PC-Ecke'

Jun 16 2014

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Microsoft Office funktioniert nach Update nicht mehr

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Microsoft Office funktioniert nach Update nicht mehr

Das jüngste Microsoft-Update von Office 2013 dürfte bei einigen Usern Probleme bereiten. Programme wie Word, Excel und Powerpoint lassen sich danach nicht mehr öffnen.

Wie einige Medien berichten (u.a. Heise und WebStandard) soll das vor einigen Tagen freigegebene Microsoft-Update für Office 2013 dieses bei einigen Usern unbenutzbar machen. Auch in den offiziellen Microsoft-Foren berichten Hunderte Leute davon, dass sich die Office-Programme nach dem Update überhaupt nicht mehr starten lassen. Auch die von Microsoft automatisiert angebotenen Hilfestellungen zur Reparatur des Office-Pakets sollen keinen Erfolg bringen.

Systemwiederherstellung

Der einzige Weg derzeit, dass Betroffene Office wieder benutzen zu können, ist die Systemwiederherstellung auf einen Stand vor den Update-Tag 11. Juni 2014. Damit man vor weiteren Problemen verschont bleibt, bis Microsoft das Problem beseitigt hat, muss man die automatische Update-Funktion deaktivieren. Welche Versionen von dem Problem genau betroffen sind, ist unklar. Laut Heise sollen aber alle Office 365-Varianten mit Click-to-Run-Installation sowie Office 2013 betroffen sein.

Von Microsoft gibt es noch keine offizielle Stellungnahme zur Problematik.

Quelle: futurezone 14.06.2014

via Microsoft Office funktioniert nach Update nicht mehr.

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Jun 16 2014

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Samsung Galaxy Tab S: Das Super-Tablet

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Samsung Galaxy Tab S: Das Super-Tablet

Mit dem Galaxy Tab S ist Samsung ein Gerät gelungen, das nicht nur das neue Flaggschiff der Südkoreaner ist, sondern eines der besten Tablets der Gegenwart.

Wenn ein Hersteller eine Gerätepräsentation mit Superlativen beginnt, ist ein kritischer Journalist immer gewarnt; zu oft und gerne werden Begriffe wie „das beste“, „das schärfste“, „das dünnste“, „das ausdauernste“ etc. verwendet, die sich marketingtechnisch gut verwenden lassen, während die Produkte oft nicht das halten, was sie versprechen. Auch das Tab S wurde bei seiner Präsentation in New York mit Superlativen angepriesen. Vorab: Samsungs Versprechen werden weitgehend eingehalten, mit dem Tab S ist den Südkoreanern wirklich ein großer Wurf gelungen.

Design

Das Design des Tab S ist wirklich gut gelungen. Das Gerät greift sich – auch im Vergleich mit einem iPad Air – besser an. Durch das strukturierte Cover, das man erstmals beim Samsung Galaxy S5 gesehen hat, liegt es besser und auch sicherer in der Hand. Die Verarbeitung ist exzellent, durch die dünne Bauweise ist vor allem das 10,5-Zoll-Modell ein wenig flexibel geworden, es lässt sich ein Stückchen biegen. Wenn man das S5 und das Tab S nebeneinander legt, sieht man, dass Samsung bei beiden Geräten einen eigenständigen Weg in puncto Design gegangen ist, beide gehören und passen zusammen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Betreiber Kombi-Packages aus S5 und Tab S machen würden.

Display

Als iPad-Air-Besitzer ist man bei einem Versprechen, das beste Tablet-Display der Gegenwart auf den Markt zu bringen, besonders aufmerksam und wohl auch kritisch. Das Super AMOLED-Display des Tab S stellt (Video)Bilder wirklich stechend scharf dar, sie sind im direkten Vergleich mit dem Air subjektiv betrachtet farbenfroher, mitunter vielleicht sogar ein bisschen zu viel. Logisch, dass Samsung auf den Demogeräten Content abgespeichert hat, der die Vorzüge besonders ins Auge springen lässt, aber es scheint, dass Samsung tatsächlich ein neuer Referenz-Bildschirm für die Gerätegattung der Tablets gelungen ist. Wie sich das Tab S im Alltag beweist, wird die futurezone testen, sobald die ersten Geräte angefordert werden können. Die Bildqualität der Kamera ist bei einer Auflösung von 8MP gut, allerdings konnte für diesen Kurz-Test nur an den Demoständen fotografiert werden.

Das Display soll auch bei Sonnenschein im Freien besser sein als alle anderen auf dem Markt erhältlichen Tablets. Leider konnten auch das nicht getestet werden, weil es erstens nicht erlaubt war, mit einem Test-Gerät ins Freie zu gehen, was aber zweitens ohnehin nicht sinnvoll gewesen wäre, weil die Präsentation erst um 20 Uhr Ortszeit zu Ende war.

Voice-Call

Extrem spannend ist das Multitasking-Package, vor allem die Call-Forwarding-Funktion, die über die App “SideSync 3.0″ möglich ist. Die ist extrem leicht zu bedienen – auf dem Smartphone (im Hands-on ein S5) wurde die App “SideSync 3.0″ installiert, auf dem Tablet einfach die App gestartet und nach wenigen Sekunden erscheint der Smartphone-Bildschirm auf der linken Seite des Tablet-Displays – und genutzt kann die Funktion auch dann werden, wenn man andere Tasks auf dem Tab offen hat, also etwa im Internet surft, Videos schaut oder Dokumente durcharbeitet. Was leider nicht getestet werden konnte, ist die Funktion “Quick Connect”, also das Verbinden des Tabs mit anderen Computern – am Demostand gab es leider keine herkömmlichen Rechner oder Notebooks, mit denen man sich hätte verbinden können.
Kinder-Modus

Praktisch ist – so man das Tab S auch seinen Kindern mitunter zum Spielen überlässt – der Kids Modus. Sobald das Kind sich mit seinem Fingerprint ins Tab einloggt, wird dieser Modus aktiviert und es gibt nur kindergerechte Applikationen zu sehen. Vermutlich wird es aber trotzdem einer eigenen Kinder-Version des Tab S bedürfen, denn so leichtfertig wird man dieses Top-Tablet nicht aus der Hand geben.

Fazit: Das Tab S dürfte – so weit man das aus den ersten Eindrücken ableiten kann – eines der gegenwärtig besten Tablets am Markt sein: Gelungen im Design, bestes Display, angepackt mit Funktionen, die man beim Air vermisst. Wer sich mit Android anfreunden kann, für den ist das Tab S wohl die erste Option.

Spezifikationen:

Preise:
8,4 Zoll – 399 Euro (Wifi-Version)/499 Euro (LTE-Version)
10.5 Zoll – 499 Euro (Wifi-Version)/599 Euro (LTE-Version)

Größe:
8,4-Zoll-Variante: 125,6 x 212,8 x 6,6 mm
10,5-Zoll-Variante: 247,3 x 177,3 x 6,6 mm

Gewicht:
8,4-Zoll-Variante: 294 g (WiFi) /298 g (LTE)
10,5-Zoll-Variante: 465 g (WiFi)/ 467 g (LTE)

Prozessor:
Exynos 5 Octa (1,9 GHz QuadCore + 1,3 GHz Quadcore) oder Qualcomm Snapdragon 800 2,3 GHz Quadcore*

Auflösung:
2.560 x 1.600 Pixel (WQXGA) Super AMOLED

Betriebssystem:
Android 4.4 (Kitkat)

Speicher:
3 GB (RAM) + 16 / 32GB interner Speicher
microSD bis zu 128 GB

Connectivity:
WiFi 802.11 a/b/g/n/ac MIMO, WiFi Direct, Bluetooth ®4.0, IrLED

Kamera:
8 MP (mit LED-Blitz) + 2,1 MP Full HD

Video:
H.263, H.264 (AVC), MPEG4, VC-1, WMV7, WMV8, VP8
Aufnehmen: FHD (1.920 x 1.080) @ 30 fps
Abspielen: WQHD (2.560 x 1.440) @ 30 fps

Sensoren:
Beschleunigung, Fingerabdruck, Gyro, Geomagnetisch, Hall, RGB
Entfernung (nur bei LTE-Version)

GPS:
GPS, GLONASS

Akku:
4.900 mAh (8,4-Zoll-Variante)
7.900 mAh (10,5-Zoll-Variante)

Quelle: futurezone 15.06.2014

via Samsung Galaxy Tab S: Das Super-Tablet.

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Jun 12 2014

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Erfolg: Drei Millionen Raspberry Pis verkauft

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Erfolg: Drei Millionen Raspberry Pis verkauft

Der Minicomputer erfreut sich auch über zwei Jahre nach Release am 29. Februar 2012 großer Beliebtheit.

Wie die Raspberry Pi Foundation in einem Blogpost angibt, konnte man mittlerweile bereits über drei Millionen der kleinen Computer verkaufen. Im März dieses Jahr waren es noch 2,5 Millionen.

Das Einsatzgebiet der Raspberrys ist vielfältig. So wird es weltweit etwa im Rahmen von Bildungsprojekten genutzt, ist gleichzeitig aber auch ein beliebtes Spielzeug für IT-begeisterte Bastler. Zuletzt integrierte ein findiger Spiele-Fan den Computer etwa in ein GameBoy-Gehäuse, um sich so eine mobile Spielekonsole zu schaffen, die mittels Emulatoren in der Lage ist, Tausende alte Videospiele ab zuspielen.

Quelle: futurezone 12.06.2014

via Erfolg: Drei Millionen Raspberry Pis verkauft.

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Jun 12 2014

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TrueCrypt in letzter überprüfter Version erhältlich

TrueCrypt in letzter überprüfter Version erhältlich

Die letzte Version der Verschlüsselungs-Software wurde vom Open Crypto Audit Project überprüft und zum Download angeboten.

Nach dem Aus für die Verschlüsselungs-Software TrueCrypt können Benutzer davon ausgehen, dass entdeckte Lücken künftig nicht mehr geschlossen werden. Ein Umstieg auf alternative Verschlüsselungsprogramme wird empfohlen. TrueCrypt-Fans haben nun aber noch eine Chance, die aktuellste Version des Programms in einer überprüften Version herunterzuladen.

Die Überprüfung wurde vom Open Crypto Audit Project vorgenommen, berichtet WinFuture. Dahinter steckt ein Team von Sicherheitsexperten, die TrueCrypt seit Längerem überprüfen. Auf der Software-Plattform GitHub steht TrueCrypt 7.1a zum Download für Windows, OS X und Linux zur Verfügung.

Quelle: futurezone 11.06.2014

via Verwirrung um Verschlüsselungs-Software TrueCrypt.

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Jun 07 2014

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Project Tango: Google bringt Tablet mit 3D-Sensoren

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Project Tango: Google bringt Tablet mit 3D-Sensoren

Prototypen des Tablets, das Google im Rahmen des Project Tango entwickelt, sollen demnächst an Software-Entwickler ausgeliefert werden.

Google treibt die Entwicklung eines Tabletcomputers mit 3D-Technologie und Bewegungssteuerung voran. Demnächst sollen Prototypen des Modells an Entwickler gehen, wie der US-Internetkonzern am Donnerstag mitteilte. Diese könnten dann Apps programmieren, die auf die neue Möglichkeit der Dreidimensionalität zurückgreifen – und zum Beispiel über die Kamera die Oberfläche von Dingen in der Umgebung erkennen.

Das Tango-Tablet ist laut Engadget mit einem 1080p-Display und Stock Android 4.4 KitKat ausgestattet. Im Inneren arbeitet ein NVIDIA Tegra K1 Quad-Core-Chip, gemeinsam mit vier GB Arbeitsspeicher und einem internen Flash-Speicher von 128GB. Als Anschlüsse sind USB 3.0, micro-HDMI, Bluetooth LE sowie LTE mit dabei.

Um an ein Tablet zu kommen, muss man sich erst auf der Tango-Webseite bewerben. Wird man auserwählt, kostet das Gerät 1.024 Dollar (rund 750 Euro). Wann die Geräte genau ausgeliefert werden sollen, ist unklar. Denkbar ist gegen Ende des Jahres. Es wäre außerdem möglich, dass Google das Gerät im Rahmen der Entwicklerkonferenz Google I/O präsentiert.

Project Tango wird von Johnny Chung Lee geleitet, der auch an der Entwicklung von Microsofts Kinect beteiligt war und 2011 zu Google wechselte, wo er bei der Advanced Technology and Projects (ATAP) Gruppe tätig ist. Die Arbeit an dem Tablet ist Teil des Projekts Tango. Ziel sei es, mobilen Endgeräten ein „Verständnis von Raum und Bewegung“ zu geben, schrieb Lee auf der entsprechenden Webseite. Im Februar hatte Google bereits ein Smartphone vorgestellt, das über spezielle Sensoren das Innere eines Zimmers dreidimensional rekonstruieren kann.

Quelle: futurezone 06.06.2014

via Project Tango: Google bringt Tablet mit 3D-Sensoren.

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Mai 30 2014

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Windows XP Registry-Trick für Updates: Microsoft warnt

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Windows XP Registry-Trick für Updates: Microsoft warnt

Microsoft will nicht, dass man Updates für ein anderes Betriebssystem installiert.

Für Windows XP ist mittlerweile Schluss mit Sicherheits-Updates, da der Support im April 2014 nach 13 Jahren schließlich eingestellt wurde. Mittlerweile ist aber ein Trick bekannt geworden, mit dem sich weiterhin Patches installieren lassen. Microsoft findet das natürlich nicht so gut.

Bei dem Trick wird die Registry von Windows XP verändert, wodurch Microsofts Update-Servern vorgetäuscht wird, dass es sich bei dem Betriebssystem um Windows Embedded POSReady 2009 handelt.
Diese Software ist eine XP-Variante, die in Geldautomaten, Kassen und ähnliche Geräten zum Einsatz kommt. Für Windows Embedded POSReady 2009 bietet Microsoft weiterhin Sicherheits-Updates an, da der Support wie üblich zehn Jahre, also bis zum Jahr 2019 läuft.

Microsoft hat das mittlerweile zur Kenntnis genommen und warnt natürlich vor dem Trick. Die Updates seien schließlich für ein anderes Betriebssystem entwickelt worden und würden daher nicht ordnungsgemäß mit Windows XP funktionieren, teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme mit. Daher sei kein vollständiger Schutz gewährleistet und es könne auch zu Fehlern wegen Inkompatibilitäten kommen.

Wer den Registry-Trick verwendet, darf also bei Problemen keinen Support von Microsoft erwarten, da man wohl gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Das Unternehmen wird das ganze wahrscheinlich sowieso bald unterbinden. Nutzern von Windows XP bleibt also letztendlich nichts anderes übrig als auf ein moderneres Betriebssystem zu wechseln. Mit Windows 7 beispielsweise wird man von Microsoft bis 2020 mit Sicherheits-Updates versorgt.

Quelle: BigScreen/zdnet

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Mai 30 2014

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Verwirrung um Verschlüsselungs-Software TrueCrypt

Verwirrung um Verschlüsselungs-Software TrueCrypt

Das Open-Source-Tool ist laut Angaben auf der offiziellen Webseite nicht mehr sicher, Nutzer sollen demnach zu Microsofts BitLocker wechseln.

TrueCrypt galt für viele Nutzer jahrelang als erste Wahl, wenn es um Verschlüsselungssoftware geht. Mit dem Tool konnte man Dateien oder wahlweise ganze Festplattenpartitionen verschlüsseln, verstecken und so vor unbefugtem Zugriff schützen. Seit kurzem leitet die offizielle URL von TrueCrypt jedoch zu einer SourceForge-Seite weiter, die ausdrücklich davor warnt, die Software weiterhin zu verwenden. „TrueCrypt zu verwenden ist nicht mehr sicher, da es offene Sicherheitslücken enthält“, heißt es dort.

Stattdessen sollen Nutzer auf das Windows-Bordmittel BitLocker zurückgreifen, was auch anhand von Bildern erklärt wird. Als Erklärung wird angegeben, dass die Entwicklung von TrueCrypt gestoppt wurde, nachdem Microsoft den Support von Windows XP eingestellt hat. Alle späteren Windows-Betriebssysteme hätten demnach ohnehin standardmäßig ein Verschlüsselungs-Tool integriert. Gleichzeitig wurde eine aktualisierte Version von TrueCrypt veröffentlicht, die ebenfalls diese Warnung enthält. Die Datei ist mit dem gleichen gültigen Schlüssel signiert, mit dem auch alle Versionen zuvor versehen waren. Eine offizielle Mittelung des Teams hinter TrueCrypt gibt es nicht.
Unklarheiten

Um welche Sicherheitslücke es sich dabei handelt, ist allerdings völlig unklar. Matthew Green, ein amerikanischer Verschlüsselungsexperte, der die letzte Sicherheitsüberprüfung von TrueCrypt Mitte April geleitet hat, gab auf Twitter an, er wisse nicht, was mit der Warnung gemeint sein könnte. In der umfangreichen Prüfung des Codes konnten damals zwar einige Bugs, aber keine sicherheitsrelevanten Probleme aufgedeckt werden. Das letzte, was er von den TrueCrypt-Verantwortlichen nach der Überprüfung hörte war, dass sie gespannt auf die Ergebnisse der zweiten Phase der Überprüfung warteten.

Eine offizielle Stellungnahme des Teams hinter TrueCrypt gibt es derzeit noch nicht. Teilweise wird, wie etwa von Heise, spekuliert, dass es sich bei dem plötzlichen Schritt um eine Reaktion auf eine Drohung der US-Regierung handelt. Die US Bundesbehörde Lavabit hatte bereits Ende 2013 Druck auf den Webmail-Service Lavabit ausgeübt und so dessen Schließung ausgelöst.

Quelle: futurezone

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Mai 14 2013

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Sony: E-Paper-Gerät als Notizblock-Ersatz

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A4-formatiges Modell noch dieses Jahr im Uni-Praxistest

Tokio (pte026/13.05.2013/13:20) – Sony hat gestern, Montag, den Prototypen eines E-Paper-Geräts vorgestellt, das im A4-Format daher kommt und das aus gutem Grund: Es dient der “Digitalisierung des Papiers” und soll letztlich klassische Notizblocks ersetzen. Dazu unterstützt es unter anderem eine Touch-Eingabe per Stylus, um handschriftliche Notizen zu ermöglichen. Ziel ist es, so neue Möglichkeiten des Arbeitens und Lernens zu schaffen. Im weiteren Jahresverlauf sind Praxistests an drei renommierten japanischen Universitäten geplant, die Kommerzialisierung soll im mit 31. März 2014 endenden Geschäftsjahr erfolgen.

Notizbuch 2.0

Bei E-Book-Readern mit E-Paper-Displays zählte Sony zu den Vorreitern, brachte es doch schon 2004 erstmals ein Modell in Japan auf den Markt. Der neue Prototyp ist aber nicht einfach zum Lesen gedacht und fällt daher mit 13,3 Zoll Diagonale und somit A4-Format deutlich größer als normale E-Reader und gängige Tablets aus. Dennoch wiegt das Gerät, das lediglich 6,8 Millimeter dick ist, inklusive Akku nur 358 Gramm. Das Display mit 1.200 mal 1.600 Pixel Auflösung nutzt 16 Graustufen für die Darstellung von Inhalten, die wirklich in gleicher Größe wie beim gängigen Druckformat angezeigt werden können.

Das ist beispielsweise interessant für Handouts zu Uni-Vorlesungen, die dann einfach digital statt analog vorliegen. Wie bei klassischen Notizbüchern und -zetteln ist es dank induktivem Touchscreen und zugehörigem Stift möglich, praktisch wie auf Papier handschriftliche Notizen zu machen. Diese können dann einfach mit den zugehörigen Inhalten mit abgespeichert werden, wobei laut Sony PDF als Dateiformat zum Einsatz kommt. Neben vier Gigabyte integriertem Speicher gibt es einen microSD-Kartenslot und einen Mikro-USB-Port, zudem unterstützt das Gerät WLAN.

Elitärer Praxistest

Um den praktischen Nutzen des digitialen Papier-Ersatzes zu unterstreichen, plant Sony noch dieses Jahr Testläufe in Zusammenarbeit mit drei der renommiertesten privaten Hochschulen Japans – der Waseda-Universität, der Ritsumeikan-Universität und der Hosei-Universität. Das E-Paper-Notizbuch soll dort in der Lehre zum Einsatz kommen und für einen besseren Lerneffekt sorgen. Danach ist der kommerzielle Start geplant – ob oder wie sich die Tests darauf noch auswirken werden, bleibt abzuwarten.

Quelle: pressetext.com

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Mai 14 2013

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AMD: Hybrid-Geräte werden Tablets bald verdrängen

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IDC-Analyst: “Da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens”

Milton Keynes/Frankfurt (pte003/14.05.2013/06:10) – Reine Tablets wie das iPad werden schon bald wieder vom Markt verdrängt, so Andrew Muscat, Leiter Retail-Geschäftsentwicklung bei AMD Großbritannien. “Ich denke, es geht zunehmend in die Richtung, Tablet-Technologie zu nehmen und zu Notebook-Technologie zu machen”, meint er gegenüber T3. Die AMD-Führungskraft geht davon aus, dass innerhalb von zwei bis drei Jahren Hybrid-Geräte mit Keyboard die Oberhand über Tablets gewinnen. Damit gibt es iPad und Co eine noch kürzere Galgenfrist als unlängst BlackBerry-CEO Thorsten Heins.

“Sowohl bei AMD als auch BlackBerry ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens”, meint jedoch Wafa Moussavi-Amin, Geschäftsführer bei IDC Central Europe http://www.idc.de. Denn beide Unternehmen haben den Tablet-Trend im Wesentlichen verschlafen – BlackBerrys PlayBook war nicht gerade erfolgsverwöhnt – es wäre für sie eine entsprechend große Chance, sollten Hybride Tablets überflügeln. “Das ist unvorstellbar”, meint der Ananlyst. Sollten Tablets in den nächsten Jahren nennenswert unter Druck geraten, dann wohl eher durch die “Phablets” genannten Riesen-Smartphones.

Kein Keyboard – (k)ein Problem

Nachdem BlackBerry-Chef Heins Ende April gemeint hatte, dass es in fünf Jahren keinen Bedarf mehr an Tablets geben werde, malt nun auch AMDs Muscat schwarz. “Wenngleich Tablets gut sind, ist man beim Erstellen von Inhalten doch eingeschränkt. Es wird immer einen Bedarf nach Keyboards geben”, erklärt er. Seiner Ansicht nach ist es daher gut möglich, dass Hybrid-Geräte mit Tastatur einfache Tablets innerhalb weniger Jahre wieder verdrängen. Für AMD wäre das sicher nicht schlecht, immerhin laufen Hybrid-Geräte heute meist mit Windows 8 und x86-Prozessoren, wie sie auch AMD fertigt, während Tablets im Normalfall auf ARM-Chips setzen.

Wenngleich Microsoft sein Tablet Surface RT bevorzugt mit Tastatur-Cover ausliefert, ist das Moussavi-Amin zufolge aber kein Zeichen dafür, dass es wirklich einen breiten Kunden-Bedarf gibt. “Der klassische Microsoft-Kunde braucht etwas, um sich komplett von der Tastatur zu lösen”, so der Anaylst. Im Prinzip habe es nach Erscheinen des ursprünglichen iPads ein ähnliches Phänomen gegeben, dass sich viele ohne physisches Keyboard etwas verloren gefühlt haben – doch mittlerweile sei für viele Tablet-User die Rückkehr dazu wohl unvorstellbar.

Großes Kuchenstück

Zwar ist es aus IDC-Sicht durchaus vorstellbar, dass neue Formfaktoren und Geräteklassen aufkommen und sich einen Teil vom Mobilgeräte-Kuchen holen, darunter auch Hybrid-Slates. “Diese werden wahrscheinlich Marktanteile gewinnen, aber wohl eher auf Kosten von Notebooks”, meint Moussavi-Amin. Tablets werden nach Einschätzung des Analystenhauses zumindest noch sechs bis sieben Jahre ein großes Stück auf sich verbuchen. Etwaige Konkurrenz droht ihnen wohl eher von Phablets – immerhin sind Smartphones mit Displays von Teils deutlich mehr als fünf Zoll Diagonale kompakten Tablets wie dem iPhone mini oder Nexus 7 schon sehr ähnlich.

Quelle: pressetext.com

via AMD: Hybrid-Geräte werden Tablets bald verdrängen.

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Mai 02 2013

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Google-Glass-Hack sorgt für Sicherheitsbedenken

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Der Hacker Jay Freeman, der den ersten „Jailbreak“ für Googles Datenbrille veröffentlicht hat, äußert Bedenken über die Sicherheitsvorkehrungen bei Google Glass. Demnach können sich Angreifer sehr einfach Zugang zu allen Funktionen verschaffen.

Freeman hat seinen Google-Glass-Hack detailliert in seinem Blog dokumentiert und gleichzeitig die Sicherheit des Gerätes in Frage gestellt. „Hat sich ein Hacker Root-Zugang zu einem fremden Gerät verschafft, hat er wesentlich mehr Macht, als etwa bei Smartphones oder bei einem Computer“, so Freeman. Der Angreifer könnte etwa die Kontrolle über das Mikrofon oder die Kamera übernehmen und somit alles mitverfolgen, was der Träger sieht beziehungsweise alles mithören. Der Angreifer könne mitschauen, wie Passwörter oder PIN-Codes eingetippt werden sowie alles mitlesen, was der Träger aufschreibt. „Nichts ist mehr sicher, sobald Glass gehackt ist“, sagt Freeman.

Ein Root-Zugang könne in weniger als zehn Minuten installiert werden. Laut Freeman ist Glass besonders anfällig für Sicherheitslücken, die bereits von anderen Android-Devices bekannt sind. Dabei beklagt er, dass Glass in keiner Form vor fremden Zugriff geschützt ist und es etwa nicht möglich ist, einen PIN-Code zu konfigurieren.

Keine Aufnahme-LED
Wie Freeman außerdem in einem Interview mit ZDNet bestätigt, befindet sich auf der Glass-Version, die derzeit an Entwickler ausgeliefert wird, auch keine LED, die anzeigt, dass gerade ein Video aufgenommen wird. Das ermöglicht es, nahezu unbemerkt die Umgebung zu filmen. Außenstehende können lediglich über die Reflexion im Auge des Trägers erkennen, dass gerade gefilmt wird. Durch den Root-Access könne außerdem auch diese Anzeige deaktiviert werden. Außerdem ist es laut Freeman auch möglich, die Brille auf unauffällige Sprachbefehle reagieren zu lassen und so die Kamera auszulösen.

Quelle: futurezone

via Entwicklermodell von Google Glass wurde gehackt – voller Zugriff auf die Daten möglich.

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