Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Jun 16 2014

Profile Image of holgi-w

WDR streicht 500 Stellen bis 2020

WDR streicht 500 Stellen bis 2020

Köln, 13.06.2014 – Der WDR wird in den kommenden Jahren 500 Planstellen abbauen. Das teilte Intendant Tom Buhrow den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Senders mit.

Von 2016 an fehlen dem WDR durchschnittlich 100 Millionen Euro pro Jahr im Etat. Steigende Ausgaben zum Beispiel durch Tariferhöhungen oder steigende Produktionskosten können durch den Rundfunkbeitrag, der zudem ab 2015 noch sinkt, nicht mehr aufgefangen werden. Ohne die Personalkosten deutlich zu reduzieren, sind die dringend notwendigen Einsparungen nicht zu leisten. Zu dem Ergebnis kommt die Geschäftsleitung des Senders am Ende sorgfältiger Prüfungen. Tom Buhrow: “Der Stellenabbau ist eine schmerzhafte, aber zwingende Entscheidung. Nur so bleiben wir aus eigener Kraft handlungsfähig und können den WDR steuern. Deshalb handeln wir jetzt. Um den Personalabbau zu beschleunigen, haben wir schon mit den Gewerkschaften Modelle für Altersteilzeit und Vorruhestand verabredet.”

Bis 2020 wird der WDR 500 Stellen nicht nachbesetzen, die zum Beispiel durch Verrentungen frei werden. Die meisten baut der WDR in der Verwaltung und in der Produktion ab. Außerdem wird der WDR seine Aufgaben reduzieren, Sachkosten senken und die Effizienz steigern. Buhrow: “Für die Menschen ist unser Programm das Wichtigste. Deshalb streichen wir dort so wenig wie möglich. Aber wir werden nicht mehr alles tun können, was wir heute tun. Ich sehe auch die Chance, dass wir uns neu und zukunftsfähig aufstellen.”

Tom Buhrow informierte auch die Gremien des WDR über den Stellenabbau.

Ruth Hieronymi, Vorsitzende des Rundfunkrats: “Der WDR muss diesen schwierigen Weg gehen, um sich fit für die Zukunft zu machen. Ich unterstütze Tom Buhrow und die gesamte Geschäftsleitung in dieser Sache ausdrücklich.”

Ludwig Jörder, Vorsitzender des Verwaltungsrats: “Wir sehen die Notwendigkeit für Sparmaßnahmen und stehen der Geschäftsleitung mit Rat und Tat zur Seite.”

Quelle: Stefan Wirtz, WDR-Unternehmenssprecher, wdr.de

via WDR streicht 500 Stellen bis 2020.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Jul 31 2013

Profile Image of holgi-w

Media Broadcast baut DAB+ Digitalradio aus

Abgelegt unter Allgemein

Bonn, 29. Juli 2013 – MEDIA BROADCAST, Betreiber des nationalen Digitalradio-Multiplexes, weitet das Empfangsgebiet für das neue Digitalradio weiter aus. Zum 1. August 2013 wird das deutschlandweit empfangbare Programmbouquet über den Senderstandort Geislingen mit einer Leistung von 2 kW ausgestrahlt. Damit optimiert MEDIA BROADCAST den Empfang des neuen Digitalradios auch in Süddeutschland und stärkt insbesondere die Versorgung wichtiger Autobahnrouten wie der A8 zwischen Stuttgart und Ulm.
Mit der Inbetriebnahme des Standortes Geislingen verbreitet MEDIA BROADCAST das neue Digitalradio nunmehr über 52 Senderstandorte. Im Rahmen des Ausbauplans 2013 ist zum 1. September 2013 zudem die Inbetriebnahme des Standortes Minden/Nordrhein-Westfalen geplant. Damit versorgt MEDIA BROADCAST bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung sowie mehr als die Hälfte der Fläche Deutschlands. Für 2015 ist seitens der Programmanbieter und des Sendernetzbetreibers die flächendeckende Verbreitung des nationalen Digitalradio-Multiplexes in Deutschland angestrebt.

Über MEDIA BROADCAST:
MEDIA BROADCAST ist Europas größter Full-Service-Provider der Rundfunk- und Medienbranche. Im Kerngeschäft projektiert, errichtet und betreibt das Unternehmen national und weltweit multimediale Übertragungsplattformen für Fernsehen und Hörfunk, basierend auf modernen Sender-, Leitungs- und Satellitennetzwerken. Als Unternehmen der TDF Group betreut MEDIA BROADCAST rund 750 nationale und internationale Kunden: Öffentlich-rechtliche und private Broadcaster, TV- und Radioproduktionsgesellschaften, internationale Broadcaster und Netzbetreiber, Medienanstalten und die Kino-Branche. Das Portfolio umfasst nahezu alle Services der Prozesskette im Rundfunk, von der Produktion über das Content Management bis zur Aussendung. Informationen zu MEDIA BROADCAST unter www.media-broadcast.com, zum TDF-Konzern unter www.tdf.fr

Quelle: Holger Crump, Pressesprecher MEDIA BROADCAST, media-broadcast.com

via Media Broadcast baut DAB+ Digitalradio aus.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Jul 12 2013

Profile Image of holgi-w

Über 1 Million Abrufe auf Sky Go: „Game of Thrones“ durchbricht magische Grenze

Abgelegt unter Allgemein

• HBO-Serie „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“ wurde seit April 2013 bereits über eine Million Mal über den innovativen Service Sky Go abgerufen
• Seit 19. Mai 2013 werden die brandneuen Episoden der dritten Staffel in der synchronisierten und englischen Fassung auf Sky Atlantic HD ausgestrahlt
• Neueste Episoden von HBO-Serien nur wenige Stunden nach der US-Premiere in der Originalfassung auf Abruf über Sky Go und Sky Anytime

Unterföhring, 12.07.2013 – Die atemberaubende HBO-Serie „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“ begeistert Sky Kunden nicht nur im linearen Fernsehen, sondern setzt nun auch beim Abruf über Sky Go neue Maßstäbe. Die Episoden der ersten drei Staffeln der Serie wurden seit April 2013, in Folge einer umfangreichen Sonderprogrammierung und der schnellen Verfügbarkeit der dritten Staffel, bereits über eine Million Mal über den innovativen Service Sky Go abgerufen. Über Sky Go können Sky Kunden das Sky Programm zeitlich und räumlich völlig flexibel über das Web, das iPad, iPhone, iPod touch und die Xbox 360 genießen. Aktuell ist die dritte Staffel von „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“ exklusiv auf Sky Atlantic HD jeweils sonntags um 21.00 Uhr als TV-Premiere zu sehen. Parallel dazu bieten die On Demand Services von Sky völlige Flexibilität: die einzelnen Episoden der dritten Staffel stehen als Preview bereits sieben Tage vor der linearen Erstausstrahlung auf Sky Atlantic HD über Sky Go und Sky Anytime auf Abruf bereit und können danach bis über die Ausstrahlung der letzten Episode hinaus abgerufen werden, so dass die Zuschauer jederzeit in die aktuelle Staffel einsteigen können.

Darüber hinaus bietet Sky seinen Kunden über die kostenlosen Abrufdienste einen ganz besonderen Service: Die aktuellsten Episoden ausgewählter Top-Serien stehen in der Originalfassung nur wenige Stunden nach der US-Premiere auf Sky Go und einen Tag später über Sky Anytime (empfangbar über den HD-Receiver Sky+) auf Abruf bereit, bevor sie später im Zweikanalton als TV-Premiere ausgestrahlt werden. So war die Originalfassung der dritten Staffel von „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“ bereits seit 1. April kostenlos auf Abruf verfügbar.

Peter Schulz, Vice President On Demand Programming bei Sky Deutschland: „‘Game of Thrones‘ hat völlig neue Standards der Geschichtenerzählung im Fernsehen gesetzt. Mit Sonderprogrammierungen über Sky Go und Sky Anytime rund um die lineare TV-Premiere von solch einzigartigen Programminhalten bieten wir unseren Kunden völlige Flexibilität und schlagen die Brücke zwischen Video On Demand und klassischem Fernsehen. Die fantastischen Abrufzahlen zeigen, dass Premiuminhalte und wegweisende Innovationen zu einer wunderbaren Erfolgsgeschichte auf Sky werden. Das ist besseres Fernsehen.“

Facts “Game of Thrones”:
Originaltitel: „Game of Thrones“, Fantasyserie
Infos 3. Staffel: Regie: Daniel Minahan, David Benioff, D.B. Weiss u.a., Produzenten: David Benioff, D.B. Weiss, Carolyn Strauss, Frank Doelger, Bernie Caulfield. Darsteller: Peter Dinklage, Lena Headey, Michelle Fairley, Sebil Kekilli, Emilia Clarke, Nikolaj Coster-Waldau, Kit Harrington, Richard Madden, Sophie Turner, Maisie Williams.

Ausstrahlungstermin:
Sonntags, 21.00 Uhr, auf Sky Atlantic HD
Neueste Episoden kontinuierlich abrufbar über Sky Go und Sky Anytime

Über Sky Atlantic HD:
Sky Atlantic HD – The Home of HBO – präsentiert die herausragenden Programme von HBO, dem erfolgreichsten US-Premiumsender. Neben den bei Kritikern und Zuschauern gleichermaßen beliebten Serien wie „Die Sopranos“, „Six Feet Under – Gestorben wird immer“ und „The Wire“ gibt es exklusive TV-Premieren der neuesten HBO-Produktionen wie „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“ zu sehen sowie außergewöhnliche Produktionen wie „House of Cards“ und „Dexter“. Alle Serien sind sowohl auf Deutsch als auch in englischer Originalfassung verfügbar. Darüber hinaus werden ausgewählte Inhalte plattformunabhängig und auf Abruf über Sky Anytime und Sky Go bereitgestellt und können somit völlig flexibel über den Sky+ HD-Receiver oder über Sky Go im Web, auf dem iPad, iPhone, iPod Touch oder der Xbox 360 abgerufen werden.

Über Sky Go und Sky Anytime:
Mit Sky Go ist das Programm von Sky räumlich und zeitlich völlig flexibel empfangbar. Aktueller Live-Sport, Sky Sport News HD sowie herausragende US-Serien und Hunderte von Filmen, vieles davon in HD, sind im Web auf www.skygo.sky.de und über die kostenlose Sky Go App auf dem iPad, dem iPhone, dem iPod touch sowie auf der Xbox 360 abrufbar.
Sky Anytime ist flexibles Fernsehen nach eigenen Bedürfnissen. Die besten Inhalte aus Film, Sport, Serie, Dokumentation, Kinderprogramm und Entertainment stehen auf der Festplatte des HD-Receivers Sky+ kostenlos auf Abruf bereit – ohne Bindung und feste Startzeiten. Zusätzlich können die neuesten Blockbuster von Sky Select gegen Gebühr bestellt und direkt für 24 Stunden angeschaut werden.

Diese Mitteilung ist im Internet unter www.info.sky.de abrufbar. Weitere Informationen finden Sie zudem unter www.sky.de/gameofthrones, www.sky.de/SkyAtlanticHD sowie auf der Facebookseite www.facebook.com/DeineSkySerien

Über Sky Deutschland:
Die Sky Deutschland AG ist mit über 3,4 Millionen Kunden das führende Abo-TV-Unternehmen in Deutschland und Österreich. Sky bietet über 70 Sender mit Live-Sport, aktuellen Filmen, preisgekrönten Serien, Kindersendungen und Dokumentationen. Sky Abonnenten können bis zu 66 Sender in einzigartiger HD-Qualität inklusive eines 3D-Senders sehen. Dank der Innovationen Sky Go und Sky Anytime ist das Programm auch unterwegs sowie auf Abruf zu empfangen.

Quelle: Sky

via Über 1 Million Abrufe auf Sky Go: „Game of Thrones“ durchbricht magische Grenze.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Apr 30 2013

Profile Image of holgi-w

Telekom-Chef weist Kritik an Drosselung zurück

Der Chef der deutschen Telekom, Rene Obermann, nimmt zu der geplanten Abschaffung der Flatrates Stellung. Er verteidigt die Datenbremse und argumentiert, dass Kunden nichts von der neuen Strategie merken werden.

Telekom -Chef Rene Obermann wehrt sich gegen Kritik an der geplanten Daten-Drosselung im Internet. In einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) verteidigte er die Pläne, berichtet der „Spiegel”. „Begriffe wie Netzneutralität und Sicherstellung von Wettbewerb” würden in der Debatte „dahingehend missbraucht, einen Flatrate-Anspruch auf unbegrenztes Datenvolumen im Internet zu zementieren”, zitiert das Magazin aus Obermanns Brief. Von der vorgesehenen Preisänderung seien nur drei Prozent der Kunden betroffen. „Diese Kunden nutzen in unserem Netz zehn- bis 20-mal größere Datenmengen als ein durchschnittlicher Kunde, der 15 bis 20 Gigabyte pro Monat verbraucht.”

Nur ein geringer Prozentsatz betroffen
Telekom-Marketingchef Michael Hagspihl sprang Obermann im „Focus” bei. „Wenn wir die Volumenbegrenzung einführen, werden die meisten Kunden davon nichts bemerken.” Investitionen in den Breitbandausbau seien wichtiger als immer niedrigere Preise. Obermann erklärte, es stimme nicht, dass die Telekom das eigene Fernsehangebot „Entertain” bevorzuge und Rivalen diskriminiere.

Telekom-eigene Internetdienste wie Videoload oder die Telekom-Cloud würden auf die Datenmenge angerechnet. „Entertain” sei jedoch kein „typischer Internetdienst, sondern eine von den deutschen Landesmedienanstalten durchregulierte separate Fernseh- und Medienplattform, für die unsere Kunden ein entsprechendes Zusatzentgelt bezahlen”, zitiert der „Spiegel” ihn weiter.

Politik übt weiterhin Kritik
Rösler hatte die Telekom wegen ihrer Pläne kritisiert. Das Vorhaben könnte die Gleichbehandlung von Anbietern im Internet gefährden. Ihre Position als Großaktionär der Telekom will die Regierung nach seinen Worten allerdings nicht offensiv nutzen, um auf Änderungen hinzuwirken. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) schloss sich der Kritik Röslers an und forderte im „Focus”: „Das Prinzip Netzneutralität darf nicht in Frage gestellt werden. Es darf keine Datenpakete erster und zweiter Klasse geben.” SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gesteht der Telekom in dem Magazin zwar „Pioniergewinne” für den Netzausbau zu, nicht akzeptabel seien aber „Zugangsbeschränkungen nur für die Wettbewerber der Telekom”.

Konkurrenz plant nichts Vergleichbares
Die Konkurrenz grenzt sich von der Telekom ab und will ihr Modell großteils nicht übernehmen. Der in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg aktive Kabelnetzbetreiber Unitymedia plant nach Aussagen einer Sprecherin keine Begrenzung der Internet-Nutzung. Ebenso hält es Vodafone. Ein Sprecher von O2 hatte gesagt, der Schritt der Telekom sei aus Branchensicht angesichts der rapide steigenden Datenmengen nachvollziehbar. „Sollten wir so etwas einführen, würden wir das rechtzeitig ankündigen.” Der DSL-Anbieter bremse seine Kunden derzeit aber nicht aus.

Quelle: futurezone

via Bundesregierung warnt vor Datenbremse bei Dt. Telekom.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Apr 29 2013

Profile Image of holgi-w

MoMa-Hit “Hätte, hätte, Fahrradkette” hat mittlerweile 350.000 Klicks auf Youtube

Köln, 29.04.2013 – Knapp 350.000 Internet-Nutzer haben den Satire-Song über Peer Steinbrücks Äußerung im ARD-Morgenmagazin auf Youtube bereits angeklickt. Das Musikvideo lief am 26. April im MoMa und entwickelte sich zum Hit im Netz. Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel und Frank-Walter Steinmeier treten als Boygroup auf, begleitet von den Backgroundsängerinnen Andrea Nahles, Manuela Schwesig und Hannelore Kraft.

Hintergrund des Songs ist ein Interview von MoMa-Moderator Sven Lorig mit Peer Steinbrück am 12. April 2013. Lorig fragte den SPD-Kanzlerkandidaten, wie es zu dem umstrittenen Wahlkampfslogan “Das WIR entscheidet” kam. Auf die Frage, warum dem SPD-Wahlkampfteam nicht aufgefallen sei, dass eine süddeutsche Leiharbeitsfirma diesen Slogan verwendet, antwortete Steinbrück: “Hätte, hätte, Fahrradkette”.

Der Spruch animierte den MoMa-Chefsatiriker Udo Eling dazu, gemeinsam mit Kollegen ein Lied zu dichten. Darin auch ein Rap der Kanzlerin Angela Merkel: “Logisch, klar, der Steinbrück wär – Immer noch mein Lieblingspeer – Wir wär’n heut noch wie Geschwister – Ich und mein Finanzminister! – Doch er hängt ja, das ist dumm, – immer mit den Sozen rum! – Peerchen, Peerchen, nimm doch hin, – du wirst niemals Kanzlerin!”

Unterstützt wurde Ehling von Grafikdesigner Klaus Wolf, Philine Eling und WDR-Kameramann Reneé Begas. Die Musik haben Till Kersting, Ralph Möske und Lars von Sebo komponiert.

Im Netz ist das Video zurzeit unter anderem auf der MoMa-Homepage, auf tagesschau.de, wdr.de, einslive.de und auf dem ARD-Youtube-Channel zu sehen. Am 26. April 2013 brachten die Tagesthemen im Ersten das launige MoMa-Video zum Ausklang in der Sendung.

Quelle: Westdeutscher Rundfunk Köln, Annette Metzinger, wdr.de

via MoMa-Hit “Hätte, hätte, Fahrradkette” hat mittlerweile 350.000 Klicks auf Youtube.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Apr 29 2013

Profile Image of holgi-w

REWE Group weist Anschuldigungen von ZDF-Magazin “Frontal 21″ zurück

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Köln, 29.04.2013 – Die REWE Group weist die heute (29.04.2013) vom ZDF-Magazin Frontal21 in Form einer Pressemitteilung zur Ankündigung der morgigen Sendung vorgebrachten Anschuldigungen zurück.

Konzernsprecher Martin Brüning erklärt dazu:

“Bei der REWE Group wurden und werden keine flächendeckenden und unbegründeten Videoüberwachungen von Mitarbeitern veranlasst oder geduldet. Ebenso werden auch keine Observationen von Mitarbeitern und Dienstleistern in deren privaten Umfeld veranlasst oder geduldet. Jeder Einsatz der verdeckten Videoüberwachung ist gesetzeskonform, dient immer und ausschließlich der Aufklärung von Straftaten, ist nur bei einem konkretem Verdacht zeitlich befristet zulässig und bedarf der Zustimmung des Betriebsrats. Sollten Verstöße einzelner Mitarbeiter oder externer, mit Überprüfungen beauftragter Unternehmen, wie Detekteien, gegen diese gesetzlichen und unternehmensinternen Vorschriften bekannt werden, werden diese Maßnahmen unverzüglich beendet. Zugleich werden unverzüglich die notwendigen Konsequenzen gezogen.

Tatsache ist, dass es im Zeitraum 2009/2010 Einzelfälle gegeben hat, in denen eine einzelne Mitarbeiterin der Revision bei PENNY Süd eigenmächtig und ohne Anweisung von Vorgesetzten sowie ohne die erforderliche Zustimmung des Betriebsrates eine verdeckte Überwachung von PENNY-Mitarbeitern veranlasst hat. Diese Vergehen wurden von der Konzernrevision Ende des Jahres 2010 aufgedeckt. Von der für diese Vergehen verantwortlichen Mitarbeiterin hat sich PENNY sofort nach der Aufdeckung der Vergehen getrennt.

Alle Geschäftbeziehungen zu der Detektei, die von der für die in Rede stehenden Vergehen verantwortlichen Mitarbeiterin eigenmächtig beauftragt wurde, sind unverzüglich beendet worden.

Die Behauptung, dass solche Maßnahmen wie im Jahr 2009/2010 in Einzelfällen geschehen, seitdem bis heute flächendeckend praktiziert würden, entbehrt daher jeder Grundlage.”

Quelle: REWE GROUP, Unternehmenskommunikation, rewe-group.com

 

Guckst du:

ZDF-Magazin “Frontal 21″: Rewe-Gruppe bespitzelt seit Jahren Mitarbeiter

 

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Apr 29 2013

Profile Image of holgi-w

ZDF-Magazin “Frontal 21″: Rewe-Gruppe bespitzelt seit Jahren Mitarbeiter

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Rewe-Gruppe bespitzelt seit Jahren Mitarbeiter / ZDF-Magazin “Frontal 21″: Kameraanlagen über Wochen in Filialen installiert

Mainz, 29.04.2013 – Der Rewe-Konzern und seine Discount-Kette Penny bespitzeln seit 2009 heimlich Mitarbeiter. Darüber berichtet das ZDF-Magazin “Frontal 21″ am Dienstag, 30. April 2013, 21.00 Uhr. Überwacht werden die Mitarbeiter nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im Privatleben. Das belegen unter anderem Filmaufnahmen, die “Frontal 21″ vorliegen.

Nach Recherchen des Magazins werden seit Jahren in zahlreichen Rewe- und Penny-Filialen über Wochen Kameraanlagen installiert, von denen die Mitarbeiter nichts wissen. Darüber hinaus observierten Detektive Mitarbeiter zu Hause, durchsuchten sogar deren Hauskeller. Die Penny-Revision verlangte, eine Kamera auf den Spind einer Mitarbeiterin zu richten. Selbst der Angestellte eines Dienstleisters wurde tagelang verfolgt und mit seiner Familie beim Einkaufen gefilmt.

“Die flächendeckende massive Überwachung der eigenen Mitarbeiter ist moralisch und rechtlich skandalös, weil hier zutiefst in die Privatsphäre der Leute eingegriffen wird und elementare Rechtsvorschriften mit Füßen getreten werden”, urteilt Professor Stefan Sell, Experte für Arbeitsmarktfragen der Fachhochschule Koblenz. Auch Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz, rügt die Überwachungspraxis der Rewe-Gruppe: “Wenn sich ein Unternehmen fortgesetzt nicht an Recht und Gesetz hält und die Mitarbeiter hintergeht oder hinterrücks heimlich überwacht und das nicht nur in einem gerechtfertigten Extremfall, ist das eine nicht hinnehmbare Praxis, die durch eine Aufsichtsbehörde geahndet oder vor Gericht geklärt werden muss.”

Die Rewe-Gruppe räumt die Überwachung der Mitarbeiter für 2009/2010 ein. Anlass sei ein Anfangsverdacht gegen einzelne oder mehrere Mitarbeiter gewesen. Diese Maßnahmen seien mit Wissen des Betriebsrates und im Rahmen gesetzlicher Vorschriften ergriffen worden. Flächendeckende und unbegründete Videoüberwachungen habe es nicht gegeben. Nur in Einzelfällen habe eine Mitarbeiterin der Revision eigenmächtig eine Überwachung veranlasst. Nach einer betriebsinternen Prüfung habe sich die Rewe-Gruppe von dieser Mitarbeiterin getrennt.

Nach Recherchen von “Frontal 21″ überwacht der Konzern bis heute seine Mitarbeiter. Dies belegen aktuelle Aufnahmen von einer Rewe-Filiale. Zu diesem Vorwurf steht eine Stellungnahme des Unternehmens noch aus.

Quelle: ZDF-Pressestelle, frontal21.zdf.de

via ZDF-Magazin “Frontal 21″: Rewe-Gruppe bespitzelt seit Jahren Mitarbeiter.

Use a Highlighter on this page

Ein Kommentar

Apr 27 2013

Profile Image of holgi-w

Telekom-Tochter Congstar: “Wir drosseln unsere DSL-Angebote nicht”

Abgelegt unter Allgemein

Die Abschaffung der DSL-Flatrate ruft sogar Widersprüche innerhalb der Deutschen Telekom hervor. Der Provider Congstar erklärt: “Wir drosseln nicht.”

Die Deutsche-Telekom-Tochter Congstar wird ihre DSL-Verträge nicht drosseln. Das gab der DSL-Provider über Twitter bekannt. “Bei uns ist eine Drosselung der DSL-Aufträge nicht geplant. Es handelt sich um echte Flatrates”, heißt es in dem Tweet. Zuerst hatte der Blogger Fefe über die Ankündigung von Congstar berichtet.

Congstar erweiterte im September 2012 sein Angebot an DSL-Festnetzverträgen. Seit dem 5. September 2012 gibt es mit “Komplett 2 VDSL” einen VDSL-Anschluss von Congstar. Dabei nutzt das Unternehmen das Netz des Mutterkonzerns. Der VDSL-Anschluss liefert eine maximale Datenübertragungsrate von 50 MBit/s im Download und bis zu 10 MBit/s im Upload.

Der Tarif “Komplett 2 VDSL” kostet monatlich 34,99 Euro. Im Preis ist eine Telefonflatrate in das deutsche Festnetz enthalten. Bei Buchung des Tarifs mit einer Laufzeit von zwei Jahren berechnet Congstar 39,99 Euro für die Bereitstellung. Zudem kann der Kunde einen Fritzbox-Router von AVM für 29,98 Euro dazubestellen.

Bei Tarifen mit Geschwindigkeiten bis zu 16 MBit/s liegt die Grenze bei der Telekom künftig bei 75 GByte im Monat, 50-MBit/s-Zugänge werden bei 200 GByte gedrosselt, bei 100 MBit/s liegt die Obergrenze bei 300 GByte und bei 200-MBit/s-Verträgen bei 400 GByte. Hartwig Tauber, Chef des FTTH Council Europe, sagte: “Wird das Transfervolumen erreicht, wird der Internetzugang praktisch abgeschaltet, denn mit 384 KBit/s ist es heute oftmals schon schwierig, herkömmliche Webseiten aufzurufen.”

Die Abschaffung der Flatrate sei nötig, weil drei Prozent der Kunden mehr als 30 Prozent des Datenvolumens verursachten. Die Alternative zum Ende der Flatrate wäre eine Preiserhöhung für alle Nutzer gewesen, erklärte die Telekom.

Quelle: golem

via Bundesregierung warnt vor Datenbremse bei Dt. Telekom.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Apr 26 2013

Profile Image of holgi-w

Patente: Motorola bekommt nur Cent-Beträge

Abgelegt unter Politik & Wirtschaft

Im Patentkrieg der IT-Industrie hat ein US-Gericht Milliarden-Forderungen von Motorola und Google einen Dämpfer verpasst. Ein Richter sprach Motorola nur wenige Cent statt geforderter Dollar-Beträge als angemessene Lizenzgebühren zu. Der Windows-Konzern Microsoft, der die fraglichen Patenten in seinen Geräte und Software verwendet, feierte die Entscheidung als Erfolg.

Motorola hatte 2,25 Prozent vom Preis eines Geräts für die Verwendung von Patenten für bestimmte Video-Software und WLAN-Technologien gefordert. Da die Patente zum Grundstock von Standards gehören, müssen sie von Motorola zur „fairen” Konditionen zugänglich gemacht werden.Die beiden Unternehmen streiten sich aber über den angemessenen Preis.

Millionen statt Milliarden
Richter James Robart ging nun den ungewöhnlichen Schritt, konkrete Beträge für die Lizenzen festzulegen. So urteilte er, dass Microsoft für die Nutzung der Motorola-Patente für die oft verwendete Video-Technologie H.264 jeweils 0,555 US-Cent pro Xbox-Konsole oder Kopie des Betriebssystems Windows zahlen müsse. Bei den WLAN-Patenten legte der Richter den Preis auf 3,471 US-Cent fest. Bei Motorolas 2,25-Prozent-Forderung hätten die Lizenzgebühren jeweils mehrere Dollar betragen und hätten sich auf einige Milliarden summieren können.

Der Richter argumentierte, dass die Motorola-Patente nur einen geringen Teil der gesamten besonders wichtigen Standard-Schutzrechte ausmachten. Microsoft-Manager David Howard sprach von einem Erfolg für die Verbraucher, weil Technologien damit erschwinglich blieben.

Quelle: futurezone

via Patente: Motorola bekommt nur Cent-Beträge.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Apr 26 2013

Profile Image of holgi-w

Bundesregierung warnt vor Datenbremse bei Dt. Telekom

Die Deutsche Telekom hat mit ihrem Plänen für Daten-Obergrenzen auch im Festnetz nicht nur einfache Internet-Nutzer aufgebracht. Auch die deutsche Bundesregierung warnt vor dem geplanten Modell. Die Deutsche Telekom hingegen verteidigt ihre Pläne weiterhin.

Die Pläne der Deutschen Telekom, Obergrenzen für das Datenvolumen im Festnetz einzuführen, treffen nach Kritik von Kunden und Netzpolitikern jetzt auch auf Gegenwind der Bundesregierung. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zeigte sich in einem Brief an Telekom-Chef René Obermann besorgt. Der Minister warnte vor möglichen Einschränkungen für Flatrate-Kunden, wie „Spiegel Online” unter Berufung auf das Schreiben berichtete. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte die Äußerungen. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sieht Nachteile für Kunden.

“Nicht verbraucherfreundlich”
Aigner sagte, in den neuen Tarifen sei kein Fortschritt für die Kunden zu erkennen. „Die Telekom muss aufpassen, dass sie nicht übers Ziel hinausschießt. Flatrates derart zu begrenzen, ist sicher nicht verbraucherfreundlich”, kritisierte sie.

Bundesregierung und Wettbewerbsbehörden würden „die weitere Entwicklung in Bezug auf eine eventuell unterschiedliche Behandlung eigener und fremder Dienste unter dem Aspekt der Netzneutralität sehr sorgfältig verfolgen”, zitierte „Spiegel Online” Rösler am Mittwoch.

Bundesnetzagentur prüft
Die Bundesnetzagentur prüfe das geplante Modell bereits mit Blick auf die Netzneutralität, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium. Als Netzneutralität wird der Zugang zu Netzressourcen ohne Diskriminierung bezeichnet. Rösler setzt sich für die Förderung von Internet-Diensten in Deutschland ein.

Die Deutsche Telekom plant, dass ihr eigener Videodienst Entertain nicht beim Verbrauch des Daten-Kontingents berücksichtigt wird. Bei Konkurrenten wie Apple oder Amazon wäre das nach aktuellem Stand anders. Die Deutsche Telekom sprach dabei von einer „fairen Lösung”.

Verwechslung mit “Gratis-Internetkultur”
Die Deutsche Telekom betonte, sie teile die Ziele der Bundesregierung zur Netzneutralität. „Die Telekom steht für das freie und offene Internet: Netzneutralität wird in der Debatte teilweise mit einer Gratis-Internetkultur verwechselt”, sagte ein Sprecher. Er verteidigte ausdrücklich die Pläne angesichts anstehender Milliarden-Investitionen in die Netz-Infrastruktur.

„Die Alternative wäre gewesen, die Preise pauschal für alle Kunden zu erhöhen.” Nach Vorstellung der Deutschen Telekom sollten stattdessen nur Kunden, die überdurchschnittlich viel Hochgeschwindigkeits-Internet nutzen, zur Kasse geben werden. „Eine faire Lösung, finden wir.”

Kritik auch von Videodienst-Betreibern
Am Mittwoch meldete sich der Videodienst Watchever als erster Telekom-Wettbewerber kritisch zu Wort. „Die Entwicklung des Internet ging immer von langsam zu schnell und von der Beschränkung hin zur kundenfreundlichen Flatrate. Komplizierte Volumentarife mit zahlreichen Einschränkungen im Kleingedruckten haben in der Vergangenheit nicht funktioniert”, sagte Geschäftsführerin Sabine Anger der dpa.

Watchever lasse dem Kunden freie Wahl und stelle das Angebot ohne jede Einschränkung bereit – „das ist der Weg für erfolgreiche Geschäftsmodelle im Internet”. Bei der im Januar gestarteten Tochter des französischen Vivendi-Konzerns gibt es für 8,99 Euro im Monat eine Streaming-Flatrate für Filme und Serien.

“Managed Services” als Ausnahme
Die Deutsche Telekom sieht das hauseigene Angebot Entertain als Ausnahme, weil es ein „Managed Service” sei, bei dem der Konzern die Qualität garantiere. Auch andere Videodienste könnten gegen extra Bezahlung von der Deutschen Telekom einen „Managed Service” bekommen und dann würden auch ihre Daten nicht mitgerechnet.

„Entertain ist ein unterschiedlicher Datenstrom auf der gleichen Leitung und deshalb ein Managed Service und kein regulärer Internetverkehr”, ergänzte der Telekom-Sprecher. Reguläre Internetdienste würden diskriminierungsfrei behandelt.

Die Deutsche Telekom hatte am Montag (22.04.2013) angekündigt, dass für Neukunden vom 2. Mai an Obergrenzen für den monatlichen Datenverkehr bei Festnetz-Flatrates gelten werden. So kann die Telekom bei Leitungen mit einer Geschwindigkeit bis 16 Megabit pro Sekunde die Geschwindigkeit drosseln, wenn das Datenvolumen 75 Gigabyte überschreitet. Die Tempo-Bremse solle nach derzeitigen Planungen aber erst 2016 greifen.

EU will Telekom-Datenbremse nicht prüfen

Die von der Deutschen Telekom geplante Beschränkung bei Internet-Flatrates ist nach den Worten von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes kein Fall für die Europäische Kommission. Vielmehr sollten nun die Kunden „mit den Füßen abstimmen”, sagte Kroes der „Bild”-Zeitung.

Sie reagierte damit auf die jüngste Ankündigung der Deutschen Telekom, die Geschwindigkeit von Internetpauschaltarifen zu drosseln, wenn eine bestimmte Datenmenge verbraucht wurde. Dies könnte etwa Kunden betreffen, die sich im Netz viele Filme herunterladen. Wer mehr Daten übertragen will als in seinem Tarif vorgesehen, soll sich Zusatzpakete kaufen können.

„Wenn ein Unternehmen höhere Preise für höhere Datenmengen durchsetzen will, ist das normal”, sagte Kroes. „Die EU wird deswegen nicht eingreifen – aber die Kunden können es tun!”

Die Pläne des Bonner Konzerns stoßen auf Kritik in der deutschen Bundesregierung. „Anscheinend steht die Telekom auf der Leitung – sonst würde sie erkennen, dass ihr neues Geschäftsmodell ein klassischer Rohrkrepierer zu werden droht”, sagte Verbraucherministerin Ilse Aigner dem Blatt.

„Sollte sich herausstellen, dass die Telekom ihre marktbeherrschende Stellung ausnutzt, muss das Kartellamt einschreiten. Falls die neuen Tarife eine Gefahr für die Netzneutralität darstellen, muss die Bundesnetzagentur tätig werden”, forderte die CSU-Politikerin.

Netzneutralitäts-Debatte im Gang
Unterdessen geht die Debatte über Netzneutralität in Deutschland weiter. Während die Deutsche Telekom von einer “fairen Lösung” sprechen, kritisieren Internet-Aktivisten die Datenbremse weiterhin massiv. Alexander Lehmann hat einen Film auf YouTube gestellt, der die Problematik rund um einen Verlust der Netzneutralität erklärt.

Quelle: futurezone

via Bundesregierung warnt vor Datenbremse bei Dt. Telekom.

Use a Highlighter on this page

Keine Kommentare

Ältere Einträge »